Aktuelles

Reaktion zum Steinangriff auf die Büroscheiben des Vereins Bon Courage in Borna (Nacht vom 28. auf den 29.06.2017)

PM | 13.07.2017

Der Begleitausschuss der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ (LPD) verurteilt den neuerlichen Steinangriff auf das Büro des Vereins Bon Courage in Borna. Bereits vor einem Jahr war das Objekt Zielscheibe eines Angriffs mit Buttersäure.

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Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren mit wichtigen und erfolgreichen Projekten im Sozialraum  Borna für die Stärkung von Demokratie und Toleranz sowie in der Flüchtlingshilfe und ist Mitglied im Begleitausschuss der Lokalen Partnerschaft für Demokratie. Darüber hinaus ist der Verein auch überregional vernetzt. Er moderiert z.B. den Runden Tisch Migration und wirkt jährlich bei der Vorbereitung und Durchführung der Interkulturellen Woche im Landkreis mit. Der Begleitausschuss der LPD spricht den handelnden Akteuren im Verein Mut und Solidarität zu an Ihrer Arbeit und den begonnen Projekten festzuhalten. „So lange weiterhin Angriffe auf unsere Büroräume stattfinden, so lange wissen wir, dass unsere Arbeit notwendig und wichtig ist und so lange werden wir auch weitermachen“ sagt Sandra Münch vom Verein Bon Courage. Weitere Infos zur Lokalen Partnerschaft für Demokratie und den Projekten unter www.demokratie-leben-lkl.de

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Kultur.LEBT.Demokratie - Ministerium für Wissenschaftund Kunst lobt erstmals Preis für Kulturelle Bildung aus

PM SMWK | 07.07.2017

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Kulturelle Bildung ist essentiell für unser demokratisches Zusammenleben“

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst lobt inKooperation mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. zum erstenMal einen Preis für kulturelle Bildung „Kultur.LEBT.Demokratie“ aus.Prämiert werden beispielhafte Projekte oder das dauerhafte Engagementeines Trägers der kulturellen Bildung im Rahmen der Demokratieförderung.Es werden drei Preise in Höhe von 2.500 Euro und ein Sonderpreis über1.000 Euro vergeben.

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Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Kulturelle Bildung bietet einen anderen Zugang zur eigenen Persönlichkeit, aberauch zum Lebensalltag. Über den Umgang mit den klassischen Technikenund Stilen von Kunst und Kultur werden Empathie, das Reexions- undAbstraktionsvermögen sowie die soziale Kompetenz gefördert und damit der eigene Horizont erweitert. Sie ermöglicht die Auseinandersetzung der Menschen mit sich selbst, mit der Umwelt und Gesellschaft. Kulturelle Bildung gehört zu den Voraussetzungen für ein geglücktes Leben und istessentiell für unser demokratisches Zusammenleben.“

Im Fokus der Ausschreibung stehen Formate, die eine nachhaltige Entwicklung angestoßen haben und damit das demokratische Miteinanderfördern, demokratische Prozesse verstehen helfen und zur demokratischenTeilhabe befähigen. Das Engagement kann sich in jeder künstlerischen Sparte und jeder kulturellen Praxis bewegen. Teilnehmen können Kultur-und Jugendeinrichtungen, Vereine, freie Initiativen, Kulturschaffende und Kulturakteure, die in Sachsen wirken. Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Im Mittelpunkt steht die gesellschaftsgestaltende Kraftvon Kunst und Kultur.“ Entsprechend der Ausschreibung geht es umpersönliche Befähigungen, wie Artikulationskraft, Selbstermächtigung oder Selbstwirksamkeitserfahrungen, die eine Voraussetzung für das Mitwirken an demokratischen Aushandlungsprozessen sind. Ebenso im Blickpunkt steht die künstlerische Auseinandersetzung mit Themen eines demokratischen Gemeinwesens, wie Freiheit, Teilhabe, Gleichheit, Solidarität, Toleranz, Verständigung, Kompromiss, Perspektivwechsel, Verschiedenheit, Gemeinsinn. Zu einer Bewerbung um den Preis für Kulturelle Bildung sind auch Projekte kultureller Bildung aufgerufen, die ursprünglich noch keine Demokratiearbeit beabsichtigten und erst im Prozess auf demokratiefördernde Wirkungen gestoßen sind.

Bewerbungen sind an den Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.,Stauffenbergallee 5b, 01099 Dresden zu richten. Einsendeschluss ist der 30.September 2017. Informationen und Tipps zur Ausschreibung gibt es unter www.soziokultur-sachsen.de

Link Faltblatt

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4. Refugees Welcome Volleyballturnier in Borna

Zum vierten Mal organisiert der Verein Bon Courage e.V. aus Borna im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Leipzig ein interkulturelles Volleyballturnier. Das Turnier findet am 30.09.2017 in der Glück-Auf-Sporthalle in Borna (Gerhart-Hauptmann-Straße 1) statt. Offizieller Turnierstart ist 14 Uhr, Anmeldung und Einspielen ist bereits schon eine Stunde vorher möglich. Das Angebot richtet sich vor allem an interessierte Einzelpersonen und bereits bestehende Freizeitvolleyballgruppen aus dem Landkreis Leipzig und Umgebung, die mit ihrer Teilnahme bereit sind ein klares Statement gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu richten. Neben dem Sport und der Spielfreude erwartet die Teilnehmer_innen und den willkommenen Zuschauer_innen ein kleiner internationaler Kuchenbasar. Teams werden gebeten sich bis zum 28.09. unter info@boncourage.de anzumelden. Einzelpersonen können sich noch bis 13.30 Uhr des Spieltages einem beliebigen Team zuordnen lassen


Bustour Freie Jugendprojekte im Landkreis Leipzig

Liebe Interessierte.

Ich lade Sie herzlich zu unserer Bustour ein. "Freie Jugendprojekte. Eine Busfahrt durch den Landkreis Leipzig" findet am 22. August 2017 statt. Abfahrt: 09:00 Uhr von der Alten Spitzenfabrik in Grimma, mit Stopps in Markranstädt, Borna und Bad Lausick. Ankunft: 14:15 Uhr am gleichen Ort.

Die Fahrt findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "10 Jahre Demokratie-Arbeit im Landkreis Leipzig" statt.

Mehr zum Programm und Anmeldung finden Sie im Flyer.

Mit freundlichen Grüßen
Miroslav Bohdálek


10 Jahre Demokratiearbeit im Landkreis Leipzig - Engagement soll gewürdigt werden

PM | 09.06.2017

Einreichungsfrist für Projekte der 4. Antragsphase endet am 11. August

Bei der 3. Sitzung des Begleitausschusses zur Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) im Landkreis Leipzig konnten weitere 5 Projektanträge bewilligt werden. So soll z.B. der Aufbau eines Jugendbeteiligungsprojektes in Kohren-Sahlis vom Kulturgut Linda, der Abschluss der Projektreihe „versteckte Geschichte“ vom Kulturbahnhof und eine Ausstellung  „Muslimisch in Ostdeutschland“ vom Kinder- und Jugendring gefördert werden. Weiterhin bezuschusst wird die Veranstaltungsreihe „10 Jahre Demokratie-Arbeit im Landkreis Leipzig“ und  die  „Konferenz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Flüchtlingshilfe im Raum Muldental“ wobei jeweils das Netzwerk für Demokratische Kultur und das Bildungs- und Sozialwerk Muldental zeichnet.

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Das Engagement vieler Ehrenamtlicher Akteure, Vereine und Initiativen sowie freie Träger soll im Mittelpunkt der diesjährigen Demokratiekonferenz am 26.10.2017 in Borna stehen. „10 Jahre Demokratiearbeit im Landkreis Leipzig“ ist ein guter Anlass  Menschen zu würdigen, die für demokratische Werte und einen weltoffenen Landkreis eintreten“, argumentierte Matthias Heinz von der Kindervereinigung Leipzig und erhielt dafür die Zustimmung des gesamten Begleitausschusses.

Eingebettet in die diesjährigen Feierlichkeiten  ist auch die Interkulturelle Woche(n) vom 24. September bis 8. Oktober im Landkreis Leipzig. Interessierte können bis 15. Juli Ihre Angebote und Veranstaltungen an ronny.kriz@bsw-muldental.de mailen und gegebenenfalls finanziellen Unterstützungsbedarf anzeigen. Geplant ist die Veröffentlichung aller Angebote in einem landkreisweiten Flyer, der auch mehrsprachig erscheinen wird.

Rund 28.000 Euro Fördergelder stehen noch für die 4. Antragsrunde zur Unterstützung von Projekten und Vorhaben in den Bereichen Demokratiebildung und Toleranzförderung zur Verfügung. Die Antragsfrist bei der LPD endet am 11. August 2017. Bei der Antragstellung helfen ein Förderleitfaden und eine kostenlose Beratung bei der Servicestelle LPD des Netzwerkes für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Es wird empfohlen, die Beratung bereits frühzeitig bei der Projektplanung einzubinden, damit gerade Neuantragsteller die Förderkriterien erfüllen und das Vorhaben bezuschusst werden kann. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung besteht jedoch nicht.

Weitere Informationen zur LPD, Termine, Veranstaltungen und Ansprechpartnern zur Beratung sowie Formulare zur Beantragung von Fördermitteln finden Sie auf der Homepage www.demokratie-leben-lkl.de.

R. Kriz Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit LPD / BSW Muldental e.V.

 

Informationen zur Kampagne von „Demokratie leben!“

„Dieses Plakat wird nichts ändern. Aber du kannst es.“ – Mit leuchtenden Farben und großen Lettern ist im April die Kampagne Demokratie gestartet. Im Rahmen des Programms fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2015 Projekte von Vereinen und Initiativen zur Arbeit für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Die Motive der Kampagne werben für demokratisches Engagement und stehen für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft und für die Vielfalt der Meinungen und Lebensweisen. Mehr Informationen unter: www.demokratie-leben.de.

 

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Wanderausstellung „Muslimisch in Ostdeutschland“

Vom 4. bis 29. September 2017 organisiert das Flexible Jugendmanagement Landkreis Leipzig die Ausstellung „Muslimisch in Ostdeutschland“ vom Verein ZEOK e.V. (Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur) in der Pestalozzi-Oberschule Wurzen. Die Ausstellung wird gefördert von der Lokalen Partnerschaft für Demokratie.

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Ausstellungsinhalte:

Identität:
Was gehört zu meiner Identität? – Identität und Religion – Muslimische Jugendliche im Porträt

Muslimisch in Deutschland:
Zahlen, Hintergründe und Impulse zu muslimischem Leben in (Ost-)Deutschland

Vielfalt im Islam:
unterschiedliche muslimische Perspektiven

Muslimfeindlichkeit:
Diskriminierung erkennen und sich positionieren

Islamismus:
Abgrenzung Islam und Islamismus

Während des Ausstellungszeitraumes haben Schulklassen von Klasse 6 bis 10 die Gelegenheit, diese Ausstellung kostenfrei zu besuchen. Begleitet werden können die Schüler_innen dabei durch ausgebildete jugendliche Ausstellungsbegleiter_innen. Sie vermitteln die Thematik und regen zu Diskussionen an. Der Peer-to-Peer-Ansatz erweist sich als besonders erfolgreich, da  die Hemmschwellen, miteinander zu sprechen geringer sind.

Sind Sie bzw. Ihre Schüler_innen interessiert am Besuch der Ausstellung? Dann bitten wir Sie, unten stehende Interessensbekundung an uns faxen/mailen bzw. uns telefonisch oder per Mail zu kontaktieren. Wir setzen uns dann zeitnah mit Ihnen in Verbindung, um Details zu besprechen und Termine zu vereinbaren.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im beigefügten Flyer.

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SAVE THE DATE - Demokratie-Konferenz 2017

Liebe Interessierte,

am 26.10.2017 findet in Borna die diesjährige Demokratie-Konferenz der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig statt. Ab 16 Uhr wollen wir mit Euch und Ihnen die erfolgreichen Projekte und Aktionen der letzten Jahre Revue passieren lassen und neue Ideen für die nächsten Jahre entwickeln. Ein detailliertes Programm mit Angabe des Veranstaltungsortes wird rechtzeitig bekannt gegeben. Bitte halten Sie sich / haltet euch diesen Nachmittag frei, damit wir gemeinsam das Jubiläum der 10 Jahre Demokratie-Arbeit im Landkreis Leipzig begehen können.

Im Namen des Koordinierungskreises der Lokalen Paretnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig
Miroslav Bohdálek


In der Vielfalt liegt die Zukunft der Gesellschaft

PM LVZ | 22.06.2017

Grimma. Das Motto ist klar formuliert. „Vielfalt verbindet“. Das ist das Thema der Interkulturellen Woche (IKW) 2017, die vom 24. bis 8. Oktober im Landkreis Leipzig stattfindet. „Die bundesweite jährlich stattfindende Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland“, sagt Ronny Kriz vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental, dass die IKW koordiniert. „In der Vielfalt liegt die Zukunft der Gesellschaft“, meint der Projektkoordinator. In dieser Woche hatte er Vereine, freie Träger, Initiativen, Willkommensbündnisse, Unternehmen und Institutionen zur Diskussion und Vernetzung für das Gemeinschaftsprojekt „Interkulturelle Wochen“ (IKW) im Landkreis Leipzig in das Bildungs- und Sozialwerk Muldental nach Grimma eingeladen.

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Anders als bei der bundesweiten Initiative wird die landkreisweite Veranstaltungsreihe  wie in den letzten Jahren auf 2 Wochen ausgedehnt, um die Veranstaltungsdichte zu entzerren“, meinte der Koordinator.  Durch Workshops, Begegnung, Austausch, Musik, Tanz, Film, Sport, kulinarische Angebote und andere Tagesveranstaltungen soll das Interesse bei Kindern, aber auch anderen Altersgruppen im Landkreis für andere Kulturen geweckt werden.

Ulrike Läbe vom Kinder- und Jugendring des Landkreises Leipzig unterbreitete den Vorschlag, die Eröffnungsveranstaltung dieses Mal in Bad Lausick durchzuführen. „Die  alte Rollschuhbahn in Bad Lausick würde sich dazu anbieten“, sagte sie.  Der Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig, der im Bad Lausicker Kinder- und Jugendhaus der AWO seine Geschäftsstelle hat, pachtete das Gelände von der Stadt. Es soll „zum internationalen Begegnungsort“ ausgebaut werden. Seit der Übernahme 2014 habe man gemeinsam mit vielen Heranwachsenden das Areal beräumt, eine Geländepiste für BMX-Räder angelegt, einen Schuppen zur Fahrradwerkstatt umgebaut, ein Beachvolleyballfeld hergerichtet, diverse Veranstaltungen und Freizeiten organisiert. „Wir wollen, dass das Gelände künftig noch stärker auf die Stadt und die Region ausstrahlt. Das könnte auch durch die Interkulturelle Woche gelingen“, warb sie. Adam Jones aus Polenz brachte ins Gespräch,  ein Hofkonzert mit Musik der Welt am 30. September im Dreiseitenhof in Polenz, Straße der Einigkeit 4, zu organisieren. Denkbar wäre, dass fünf bis sechs Ensembles auftreten. „Wir veranstalten regelmäßig musikalische Veranstaltungen. Anfang Juli findet unser Hoffest statt“, sagte er.  Auch im Namen der Flüchtlingshilfe Polenz sagte er, dass sich der Verein an der Interkulturellen Woche beteiligen wolle.

„Wir freuen uns über die vielfältigen Ideen. Interessierte Vereine und Institutionen haben noch bis zum 15. Juli die Gelegenheit, ihre Vorstellungen kundzutun“, so Projektkoordinator Ronny Kriz. Dafür würden auch finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Denn die Interkulturelle Woche wird  durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig gefördert. Insgesamt stehen finanzielle Mittel in Höhe von 10 000 Euro zur Verfügung. Bis zum 15. Juli läuft die Antragsfrist für die  Mittel. „Das einseitige Antragsformular zur Aufnahme der Angebote in den landkreisweiten Flyer und für finanzielle Zuschüsse steht im Internet bereit“, warb Ronny Kriz.

www.demokratie-leben-lkl.de

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Wurzen hat ein Problem mit Rassismus

PM chronik.LE | 19.06.2017

Am Freitag, den 09. Juni 2016, versammelten sich etwa 60 aggressive und teilweise betrunkene Neonazis und Rassisten auf dem Wurzener Markt, um Stimmung gegen Geflüchtete in der Stadt zu machen. Laut Polizei riefen sie dabei Parolen wie „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“ und zeigten verfassungsfeindliche Symbole. Die anwesende Polizei musste die Personengruppe mit körperlicher Präsenz davon abhalten, ein Haus in der Wencelaigasse anzugreifen, in dem mehrere Geflüchtete aus verschiedenen Ländern wohnen.

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Anlass für die Zusammenrottung waren angeblich zu laute Musik und eine darauf folgende körperliche Auseinandersetzung zwischen Geflüchteten und Deutschen am Pfingstmontag. In der Berichterstattung zu diesem Vorfall gaben die Polizei und später auch die Presse lediglich die Perspektive der deutschen Beteiligten wieder. Die Perspektive der Geflüchteten fehlt bisher. Die LVZ wählte für die Meldung in ihrer Lokalausgabe gar die pauschalisierende Überschrift: „Afrikaner in Wurzen festgenommen“ (LVZ vom 07.06.2017). Damit werden alle in Wurzen lebenden Menschen aus unterschiedlichen afrikanischen Ländern als Unruhestifter dargestellt.

Dazu Steven Hummel vom Dokumentationsprojekt chronik.LE: „Bei der Auseinandersetzung zu Pfingsten gehören auch die Geflüchteten und ihre Perspektive angehört. Die Verbreitung dieser einseitigen Darstellung, dass Geflüchtete in Wurzen Unruhestifter seien, hat mit dazu geführt , dass sich 60 aggressiv auftretende Neonazis und Rassisten wenige Tage später versammelt haben und gewaltsam versucht haben, zu dem Haus vorzudringen, in welchem die Geflüchteten wohnen.“

Hummel weiter: „Rassistische Zusammenrottungen und Gewalt gegen Geflüchtete in ihrem Wohnumfeld sind in Wurzen leider keine Seltenheit.“ Angriffe auf Wohnungen gab es bereits im im September 2016 sowie Januar 2017.

Eine ähnliche Dynamik rassistischer Mobilisierung gab es vor knapp einem Jahr, als im August 2016 eine Auseinandersetzung vor einer Pizzeria dazu führte, dass ca. 350-400 Personen in Wurzen gegen Asylsuchende demonstrierten. „Wir haben als Dokumentationsplattform chronik.LE in den letzten anderthalb Jahren in Wurzen 16 Ereignisse dokumentiert. Die meisten davon haben einen rassistischen Hintergrund. Im Gegensatz zu Oberbürgermeister Jörg Röglin sind wir deshalb der Auffassung, dass Wurzen ein Problem mit Rassismus und Neonazismus hat.“ Der Oberbürgermeister von Wurzen hatte gegenüber dem MDR die Wahrnehmung der Opferberatung der RAA Sachsen zurückgewiesen, die von alltäglichen rassistischen Anfeindungen und Angriffen auf Geflüchtete berichtet hatte. Selbst der Sprecher der Polizeidirektion Leipzig, Uwe Voigt, bezeichnet Wurzen in diesem Beitrag als einen „Brennpunkt in Sachen Ausländerfeindlichkeit“ (MDR vom 14.06.2017).

„Glücklicherweise gibt es in Wurzen allerdings auch viele Menschen, welche sich in ihrer alltäglichen Arbeit für Geflüchtete und ein humanistisches Miteinander in Wurzen einsetzen. Diesen Menschen und den Betroffenen Geflüchteten wünschen wir weiterhin alles Gute“, so Hummel abschließend.

chronik.LE ist eine Dokumentationsplattform, welche neonazistische Aktivitäten und diskriminierende Ereignisse in der Stadt Leipzig sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen auf der Website www.chronikle.org dokumentiert. Im Jahr 2016 sowie 2017 wird der Trägerverein durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig gefördert.

 

Dokumentierte Ereignisse Wurzen 2016/2017

06. Mai 2017: Unbekannte entfernen und zerstören damit erneut die Gedenktafel für die Opfer der Todesmärsche von 1945 am Stadtbad in Wurzen.https://www.chronikle.org/ereignis/gedenktafel-opfer-ns-todesm%C3%A4rsche-wurzen-zerst%C3%B6rt

15. Januar 2017: Mehrere Unbekannte Täter schlagen gegen Fenster und die Tür einer Wohnung in welcher Geflüchtete wohnen. Mit einem Verkehrsschild zerstören sie Scheiben der Wohnung und werfen im Anschluss einen Feuerwerkskörper auf das Bett eines Geflüchteten. Zwar gerät durch den Böller ein Kopfkissen in Brand, aber niemand wird verletzt.https://www.chronikle.org/ereignis/wurzen-angriff-wohnung-gefl%C3%BCchteten

14. Januar 2017: Zwei Personen treten und schlagen gegen Fenster und die Tür einer Wohnung in welcher Geflüchtete untergebracht sind. Dabei rufen sie u.a. "Warum seid ihr hier, wir haben keinen Platz für euch". In der darauf folgenden Nacht ist die Wohnung erneut Ziel eines Angriffs. https://www.chronikle.org/ereignis/wurzen-gefl%C3%BCchtete-wohnung-bedroht

30. September 2016: Die Scheiben einer Wohnung in welcher Geflüchtete untergebracht sind werden eingeworfen. https://www.chronikle.org/ereignis/scheiben-gefl%C3%BCchteten-wohnung-wurzen-eingeworfen

29. August 2016: Nach einer Auseinandersetzung in einer Pizzeria wenige Tage zuvor treffen sich ca. 350-400 Personen auf dem Bürgermeister-Schmidt-Platz um gegen Asylsuchende zu protestieren. Darunter befinden sich laut LVZ 50-70 Personen "aus dem rechten Spektrum". https://www.chronikle.org/ereignis/rassistische-demonstration-wurzen-0

27. August 2016: Mehrere Fensterscheiben des Kultur- und Bürger_innenzentrums D5 werden durch Unbekannte zerstört. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 600 Euro. https://www.chronikle.org/ereignis/scheiben-d5-eingeworfen

26. August 2016: Mehrere Gäste einer Pizzeria greifen einen Asylsuchenden aus Marokko an. In der Öffentlichkeit wird der Vorfall zu einem „Überfall durch Asylbewerber“ aufgebauscht, ohne jedoch genauere Hintergründe zu kennen. In sozialen Medien, wie Facebook, häufen sich gewalttätige Äußerungen und rassistische Anfeindungen. https://www.chronikle.org/ereignis/rassistischer-angriff-wurzen

25. Juli 2016: Die Jugendorganisation der NPD, die Jungen Nationaldemokraten (JN), hängen Banner am Zaun gegenüber der Polizeiaußenstelle in Wurzen auf. Die beiden Transparente tragen die Aufschrift "Offene Grenze töten!" sowie "Schützt das Volk! Nicht die Regierung!". https://www.chronikle.org/ereignis/transparentaktion-jn-wurzen

23. Juli 2016: In einem Wurzener Supermarkt fordert eine Kundin mit Blick auf eine andere Kundin mit Kopftuch, welche gerade den Laden betreten hat, dazu auf eine Bombe einzusetzen, denn "da triffste immer die richtigen". Die Kassiererin stimmte dem mit einem Kopfnicken zu. https://www.chronikle.org/ereignis/rassistische-hetze-wurzener-supermarkt

21. Juli 2016: Unbekannte werfen Steine auf einen Geflüchteten. https://www.chronikle.org/ereignis/rassistisch-motivierter-angriff-gefl%C3%BCchteten

03. Juli 2016: Unbekannte zerstören die Fensterscheiben eines Wohnhauses, in dem mehrere geflüchtete Familien wohnen. Zusätzlich äußerten sie rassistische Beleidigungen. https://www.chronikle.org/ereignis/sachbesch%C3%A4digung-wohnung-gefl%C3%BCchteten

02. Juli 2016: Ein Geflüchteter wird aus einem vorbeifahrenden Auto mit Gesten und Worten rassistisch beleidigt. https://www.chronikle.org/ereignis/rassistische-beleidigung-gegen-gefl%C3%BCchteten-wurzen

03. Mai 2016: Ein Asylsuchender wird an einer Haltestelle erst rassistisch beleidigt und anschließend gewürgt und getreten. https://www.chronikle.org/ereignis/rassistischer-angriff-haltestelle-wurzen

01. Mai 2016: Nach einer Demonstration in Grimma nehmen rund 100 Personen in Wurzen an einer Demonstration der JN teil. https://www.chronikle.org/ereignis/npd-demonstriert-wurzen

26. Februar 2016: Etwa 100 Personen demonstrieren durch die Wurzener Innenstadt. Dazu aufgerufen wurde auf der Facebookseite "Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch", welche kontinuierlich gegen Asylsuchende hetzte. https://www.chronikle.org/ereignis/rechte-demonstration-100-teilnehmenden-wurzen

29. Januar 2016: In einem Online-Kommentar bezeichnet ein Wurzener Asylsuchende als "Viehzeug" und "Viecher", welche "schön kostenlos Taxi fahren können" und "unsere Frauen vergewaltigen" würden. Für diese Äußerungen verurteilte ihn das Amtsgericht Grimma zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen. https://www.chronikle.org/ereignis/wurzener-hetzt-facebook-gegen-asylsuchende

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Sächsicher Förderpreis für Demokratie 2017

Es ist soweit: Die Ausschreibung zum Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2017 ist offen. Ab sofort können sich Projekte, Initiativen und Kommunen mit ihrem Engagement für Menschenrechte, den Schutz von Minderheiten und mehr Demokratie vor Ort für den Preis bewerben.

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Gesucht sind Projekte in und für Sachsen, die Beteiligung und Inklusion, eine aktive Gedenkkultur, Mitmenschlichkeit und Solidarität fördern und sich in ihrer Region gegen Rechtsextremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit stark machen.

Gespannt sind wir auch auf die Einreichungen von Kommunen, die mit ihrem Beispiel zeigen, wie eine offene, solidarische Gemeinde aussieht – eine Stadt- oder Dorfgemeinschaft, in der alle Bewohnerinnen und Bewohner einen Platz haben, Sicherheit, Gehör und Zukunftsperspektiven finden.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen gibt es auf
http://demokratiepreis-sachsen.de.

Bewerbungsschluss ist der 20. August.

SAVE THE DATE !
Die Preisverleihung findet am 6. November 2017 in der Staatsoperette im Kraftwerk Dresden-Mitte statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie 2017 wird ausgelobt von der Amadeu Antonio Stiftung, der Cellex-Stiftung, der Dirk-Oelbermann-Stiftung, der Freudenberg Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung und der Stiftung Elemente der Begeisterung. Mit ihm werden innovative Projektbeispiele aus der Zivilgesellschaft prämiert und ermutigendes Engagement von Kommunen ausgezeichnet.

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„Ich bin Wählerisch!“ - Wahlprojekt an Schulen in Sachsen

Sächsische Schülerinnen und Schüler werden bei „Ich bin wählerisch!“ dazu befähigt, sich kritisch und konstruktiv mit dem Wahlprozess, demokratischen Mechanismen und Parteiprogrammen auseinanderzusetzen. Die beteiligten Jugendlichen erlangen Kompetenzen zur Meinungsbildung und Gruppenmoderation, mit dem Ziel, diese Fähigkeiten an ihre Mitschüler in eigenen Unterrichtsstunden weiterzugeben. Das Projekt wurde bereits 2013 und 2014 durchgeführt und in Zusammenarbeit mit der TU Dresden evaluiert. Den Projektbericht 2014 finden sie auf www.ichbinwaehlerisch.de

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Das Projekt wird von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Landesschülerrat Sachsen und der Aktion Zivilcourage e.V. umgesetzt.

Wir bieten Ihnen folgende Bildungsangebote an:

Peer-Projekt: Juni bis September 2017
Das Herzstück des Projektes ist eine mehrtägige Peer-Ausbildung von etwa 200 Jugendlichen aus 100 sächsischen Schulen. Die engagierten Jugendlichen sind zwischen 14 und 18 Jahre alt und halten vor der diesjährigen Bundestagswahl 90-minütige interaktive und multimediale Workshops im Unterricht. Einbezogen werden alle Schulformen, der Fokus liegt jedoch besonders auf weiterführenden und berufsbildenden Schulen im ländlichen Raum. Die Jugendlichen erfahren durch Studierende gesellschaftswissenschaftlicher Fächer ein Mentoring, um auch in herausfordernden Situationen oder Diskussionen im Klassenraum Unterstützung zu erfahren.
Ausbildung Region Dresden: 15.06. – 17.06.17
Ausbildung Region Chemnitz: 10.08. – 12.08.17
Ausbildung Region Leipzig: 17.08. – 19.08.17
Gern können Sie einige Ihrer Schüler/innen, für die sich für das Projekt interessieren, direkt ermutigen daran teilzunehmen. Fahrt- und Übernachtungskosten werden erstattet. Die Workshops werden dann im August/September im Unterricht von den ausgebildeten Peers für Mitschüler in 90 Minuten durchgeführt.

„Vertretungsstunde“: September 2017
Nach dem bewährten Konzept der Jugendzeitschrift „SPIESSER“ führt die Aktion Zivilcourage e. V. sogenannte Vertretungsstunden mit prominenten Musiker/innen, Schauspieler/innen und Sportler/innen an Schulen in Sachsen durch. Die beteiligten Akteure halten eine Schulstunde (45 Minuten) zu „Politik & Wahlen“ ab und ermöglichen den Schüler/innen so einen ganz neuen Zugang zur Thematik.

Für weitere Informationen: www.ichbinwaehlerisch.de oder wahl@aktion-zivilcourage.de (siehe Flyer)

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„Wir – und nur wir – sind das Volk!“ - Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und gesellschaftlicher Polarisierung auf lokaler Ebene

Einladung zum Fachtag

Termin: 15. Juni 2017, 14:00 – 17:30 Uhr
Ort: Bürgerhaus Eilenburg, Franz-Mehring-Str. 23, 04838 Eilenburg
Zielgruppe: MultiplikatorIinnen aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Jugendarbeit und Vereinen

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Die Demokratie und das friedliche Zusammenleben werden seit einiger Zeit nicht mehr nur durch Neonazis und andere eindeutig antidemokratische Gruppierungen bedroht. Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen nehmen für sich in Anspruch, (als einzige) für „das Volk“ zu sprechen. Doch wer ist „das Volk“ überhaupt? Wer gehört dazu und wer nicht? Unter Bezug auf die 1989er Parole „Wir sind das Volk!“ wird bei Kundgebungen und in den sozial

en Medien gegen „die anderen“, die angeblich nicht zum Volk gehören, gehetzt. Und gegen „die da oben“, die sich angeblich von den „einfachen Leuten“ entfernt haben. Schnell ist die Rede von einer „abgehobenen Elite“, „linksgrün-versifften Gutmenschen“, „Volksverrätern“ oder der „Lügenpresse“. Obwohl sich diejenigen, die solche Vorwürfe äußern, selbst meist als Demokrat_innen verstehen, tragen sie gezielt zu einer Spaltung der Gesellschaft bei.

Was – und wer – steckt dahinter? Welche Folgen hat das für unser Zusammenleben? Wie sollte man darauf reagieren? Und was folgt daraus für unser eigenes Demokratieverständnis?

Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns am 15. Juni in Eilenburg auseinandersetzen. Nach einem einführenden Vortrag von David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.) wird die Thematik in drei parallelen Arbeitsgruppen vertieft (siehe Ablauf und Beschreibung der Arbeitsgruppen auf der nächsten Seite).

Veranstalter_innen: Partnerschaft für Demokratie in Nordsachsen in Kooperation mit dem Mobilen Beratungsteam/Regionalbüro Nordwest des Kulturbüro Sachsen e.V.
Teilnahme nur nach Anmeldung: Bitte mit Angabe der gewünschten Arbeitsgruppe (1, 2 oder 3) bis 09. Juni 2017 per E-Mail an: fachberatung-nos@ndk-wurzen.de oder per Post an:
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.,
PfD Nordsachsen, Domplatz 5,
04808 Wurzen
oder per Fax an: 0 34 25 / 85 27 09

Ablauf
14:00 Uhr Begrüßung
14:15 – 15:15 Uhr Vortrag: „Rechtspopulismus? Worüber reden wir da eigentlich?“
15:15 – 15:30 Uhr Pause 15:30 – 17:30 Uhr Parallele Arbeitsgruppen 1-3
17:30 Uhr Abschluss
Gesamtmoderation: Frank Schubert, Netzwerk für demokratische Kultur e.V.

weitere Informationen siehe PDF - Einladung

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Ankommen, um zu bleiben - Aufmerksam machen - Diskussion anbieten - Vorurteile abbauen!

PM | 01.06.2017

"Stark machen für Demokratie und gegen Rassismus und Vorurteile" ist das Motto von verschiedenen Aktionen, die bis in den Herbst unter der Schirrherschaft des Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) umgesetzt werden.

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Gemeinsam mit Wurzenern Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Fluchterfahrung wird derzeit an großformatigen Plakaten gearbeitet, die verschiedene Aspekte von Alltagsrassismus und Vorurteilen thematisieren und die im September im gesamten Stadtgebiet öffentlich ausgehängt werden sollen. „Wir wollen die Einwohnerinnen und Einwohner damit zum Gespräch einladen und jene zu Wort kommen lassen, die oft nicht gehört werden oder eher schweigen“, sagt Siri Pahnke, derzeitige Geschäftsführung des NDKs. Sie ergänzt: "Eine begleitende Ausstellung zum Thema „Gesichter unserer Stadt: Ankommen, um zu bleiben“ wird weitere Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenlebens in der Stadt und im Landkreis geben."

Das NDK lädt alle Menschen, die in und um Wurzen leben dazu ein, mitzugestalten, mitzudiskutieren und teilzuhaben. Der Kulturbahnhof Markkleeberg und das Schweizerhaus Püchau unterstützen die Aktionen mit ihrem kreativen Know How.

Erste Erzählwerkstätten und kreativ Workshops fanden bereits mit jungen Geflüchteten und Ehrenamtlichen statt. (Foto können angefordert werden)

Die Aktionen werden unterstützt von den Do:Stiftungen, der Robert Bosch Stiftung, der Aktion Mensch, der Heidehof Stiftung, dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ und der Richtlinie „Integrative Maßnahmen“ des Landes Sachsen.

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Vielfalt verbindet - 7. Auflage der Interkulturelle Woche(n) im Landkreis Leipzig in Planung

PM | 31.05.2017

Vereine, freie Träger, Initiativen, Willkommensbündnisse, Unternehmen und Institutionen, können sich an dem Gemeinschaftsprojekt „Interkulturellen Wochen“ (IKW) im Landkreis Leipzig beteiligen. Durch Workshops, Begegnung, Austausch, Musik, Tanz, Film, Sport, kulinarische Angebote und andere Tagesveranstaltungen soll das Interesse bei den Kindern sowie Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises für andere Kulturen geweckt werden. Koordiniert wird die IKW vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.

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Zur Vorbereitung der landkreisweiten Veranstaltungsreihe findet am Mittwoch, den 14. Juni 2017 ab 9.30 Uhr ein Vorbereitungstreffen in Grimma Prophetenberg 7 statt, zu dem potentielle Projektinitiatoren zur Diskussion und Vernetzung recht herzlich eingeladen sind. Um eine kurze Anmeldung per Mail zur organisatorischen Planung wird gebeten. Kontakt: Herr Kriz ronny.kriz@bsw-muldental.de Tel. 034381-5560.

Bis zum 15. Juli läuft die Antragsfrist für die Einreichung der Interessenbekundungen zur IKW. Das einseitige Antragsformular zur Aufnahme der Angebote in den landkreisweiten Flyer und für finanzielle Zuschüsse finden Sie unter folgenden Link:
http://www.demokratie-lebenlkl. de/download.html

Die Interkulturelle Woche wird gefördert durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig. www.demokratie-leben-lkl.de

R. Kriz BSW Muldental e.V. – Projektkoordinator

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Euthanasie im Nationalsozialismus und in Colditz

PM Flexibles Jugendmanagement | 29.05.2017

Im Rahmen der vom Flexiblen Jugendmanagement durchgeführten Informationsreihe  „Euthanasie im Nationalsozialismus und in Colditz“, gefördert durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig, findet am Dienstag, 13. Juni um 18 Uhr ein thematischer Vortrag statt. Die Veranstaltung findet in der Jugendherberge auf dem Schloss Colditz, Schlossgasse 1, Raum 220 statt.  

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 Herr Dr. Edmund Käbisch aus Zwickau wird einen Vortrag mit Bild und Ton mit dem Titel „Der gute Tod (Euthanasie) - nur ein NS-Verbrechen der Vergangenheit?“ halten.             

Käbisch wird piktogrammartig sowohl das Medizinverbrechen des Nationalsozialismus an Opferbeispielen als auch die Folgen der Rassenideologie bis in die Gegenwart aufzeigen. Anhand von Einzelschicksalen wird deutlich gemacht, wie der Rassenwahn bestimmte Menschen als „Minderwertige“ abstempelte, um sie dann der Vernichtung des „lebensunwerten Lebens“ zuzuführen. Auch konnten Hinterbliebene von Opfern interviewt und ihre Erinnerungen auf Videos festgehalten werden. Außerdem wird daran erinnert, dass die Rassenideologie nicht automatisch mit der Zerschlagung der Hitlerdiktatur endete, sondern sie blieb in den Köpfen bestimmter Menschen erhalten. In der anschließenden Diskussion werden auch Fragen der heutigen Inklusion und der pränatalen Diagnostik kontrovers erörtert.

 

Herr Käbisch war neben seiner Tätigkeit als Pfarrer in Zwickau auch Religionslehrer und ehrenamtlicher Patientenfürsprecher. Zu diesem Ehrenamt wurde er vom Zwickauer Oberbürgermeister berufen und war 10 Jahre lang als unabhängige Person in allen psychiatrischen Einrichtungen der Stadt tätig. Dadurch erhielt er konkrete Einblicke zu Menschen, die mit psychischen Behinderungen leben müssen.

 

Käbisch begann im Jahr 2003 über NS-Verbrechen in Zwickau zu forschen. Bei den Archivrecherchen wurden ihm auch Patientenakten aus Colditz und Zschadraß vorgelegt, weil dorthin Zwickauer Behinderte und psychisch Kranke verlegt und später ermordet wurden. Die Rechercheergebnisse legte Käbisch den Religionsschülern des Zwickauer Clara-Wieck-Gymnasium vor und gestaltete mit ihnen damals die Wanderausstellung „Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus“, die 2007 auch auf dem Schloss Colditz präsentiert wurde. Außerdem wurde dem damaligen Bürgermeister Herr Heinz und den Stadträten ein Brief mit der Anregungen übergeben, auch auf dem Schloss einen würdevollen Ort des Erinnerns zu errichten. Dies geschieht nun ebenfalls am 13. Juni. An diesem Tag wird um 11 Uhr auf dem Schloss Colditz ein Mahnmal eingeweiht für die 84 Euthanasieopfer der NS-Zeit, die in Colditz ermordet worden sind. Diese Veranstaltung wird organisiert von der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH.

Download Einladung

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Sommercamp auf der Alten Rollschuhbahn Bad Lausick - Freie Plätze zur Verfügung

PM Flexibles Jugendmanagement | 24.05.2017

Unter dem Motto „Borderless im Sport“ findet in diesem Sommer ein einwöchiges Sommercamp auf der Alten Rollschuhbahn in Bad Lausick statt. Das Vereinsgelände des Kinder- und Jugendrings Landkreis Leipzig wird derzeit mithilfe einer Bundesförderung zum interkulturellen Begegnungsort ausgebaut.

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In diesem Sinne findet nun bereits zum vierten Mal ein Sommercamp statt, das vom Flexiblen Jugendmanagement organisiert wird und Begegnungen zwischen 20 Jugendlichen verschiedener Kulturen ermöglichen soll. Die Jugendfreizeit findet vom 17. - 21. Juli statt. Übernachten wird die Gruppe in der Jugendherberge Buchheim und gemeinsam auf dem Gelände der Alten Rollschuhbahn kochen. „Die Angebote in dieser Sommerwoche reichen von Workshops wie Siebdruck, Graffiti bis hin zu Steinmetzen. Der Fokus liegt auf sportlichen Aktivitäten wie Fußball, Beach-Volleyball und sogar Beach-Tennis“, so Cornelia Klingner vom Flexiblen Jugendmanagement.
Für das diesjährige Sommercamp auf der Alten Rollschuhbahn in Bad Lausick können sich noch Jugendliche im Alter von 12 - 16 Jahren anmelden und kostenlos daran teilnehmen. Das Projekt wird gefördert von der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig www.demokratie-leben-lkl.de. Informationen und Anmeldungen: Ulrike Läbe, info@fjm-lkleipzig.de oder 01578 3571698.

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Einladung zum Workshop - „Nach dem Planspiel ist vor dem Planspiel“ – Verstetigung von Jugendbeteiligung in der LEADER-Region Leipziger Muldenland

Die Akadamie für lokale Demokratie lädt am Donnerstag, den 22.06.2017 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr zum Workshop „Nach dem Planspiel ist vor dem Planspiel“ – Verstetigung von Jugendbeteiligung in der LEADER-Region Leipziger Muldenland ein. Dieser findet im Jugendhaus Bennewitz (Dorfstraße 29, 04828 Bennewitz) statt.

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Programm:
14:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung

14:10 Uhr Impuls „Planspiel Jugendkreistag im Leipziger Muldenland“
Nina Kaiser, Akademie für Lokale Demokratie e.V.

14:35 Uhr Ergebnisbericht der Evaluation des „Planspiels Jugendkreistag“
Katharina Engelmann und Maximilian Fischer, Hochschule Harz

15:00 Uhr LEADER – Jugendbeteiligung und Regionalentwicklung (Projektvorstellung JU&ME – Jugendmentoren im ländlichen Raum)
Matthias Wagner, Regionalmanagement Leipziger Muldenland

15:15 Uhr Denkwerkstatt: Wie können wir JU&ME bei uns etablieren?
Moderation: Bea Tholen und Nina Kaiser, Akademie für Lokale Demokratie e.V. und Matthias Wagner, Regionalmanagement Leipziger Muldenland

16:45 Uhr Reflexionsrunde und Abschluss

17:00 Uhr Ende

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Projektangebot für LehrerInnen und MultiplikatorInnen: Hintergründe, Auswirkungen und Folgen von Flucht und Migration mit dem Medium missioTruck

Millionen Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Dennoch ist das Schicksal der Mehrheit von Flüchtlingen weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Schülerinnen und Schüler durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert.

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Durch neue Kenntnisse und Erkenntnisse bekommt insbesondere der "Alltagsgegenstand" Handy und/oder Smartphone eine ganz besondere und damit neue Gewichtung. Dabei spielen die Wechselwirkungen der Leben der Menschen zueinander, resultierend aus Gewinnung der Rohstoffe, Produktion, Verkauf, Kauf, Nutzung und Entsorgung, eine übergeordnete Rolle. Die Schüler_innen können sowohl faktisch als auch emotional einen Zugang zwischen ihrer und der Lebenswelt der Flüchtlinge herstellen.

Darüber hinaus werden in der Ausstellung beispielhaft Handlungsmöglichkeiten kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen dargestellt, wobei die Lebensleistung von Flüchtlingen, auch in widrigen Lebensumständen Würde zu bewahren, zu lernen und die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen, im Mittelpunkt steht. Weiterhin wird die Situation von Flüchtlingen in Deutschland thematisiert sowie Handlungsmöglichkeiten für SchülerInnen und andere BesucherInnen.

Zeitraum
02. bis 06. November 2017 in Grimma (und Umgebung)
07. bis 10. November 2017 in Markkleeberg (und Umgebung)

Zielgruppe
Schüler_innen ab Klasse 8, Jugend- und Erwachsenengruppen. Gruppengröße: bis 32 Personen pro Klasse und Einheit. Dauer: 90 min.

Ablauf/ Methoden/ Medien Zur Arbeit mit dem Truck wird eine Schulklasse in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe durchläuft den Truck in Zweiergruppen. Die wartenden Schüler_innen erhalten eine einführende Aufgabe, die außerhalb des Trucks erledigt wird. Die zweite Gruppe arbeitet mit der pädagogischen Begleitung etwa 45 min. lang (im Klassenzimmer) zum Themenkomplex Flucht mit einer Schwerpunktsetzung. Im Anschluss werden die Gruppen getauscht.
Im Truck bilden sechs thematisch gestaltete Räume, eingebaut in einen LKW, die interaktive Ausstellung „Menschen auf der Flucht“. Acht beispielhafte Biographien stehen für das Schicksal von Flüchtlingen und Vertriebenen im Ostkongo. Die Ausstellung beginnt mit einem Computerspiel, in dem die Schüler_innen die Fluchtgeschichte eines Flüchtlings an Spiel- und Hörstationen nacherleben. Anschließend wird die Ausstellung durch Objekte, Texttafeln und Mitmachangebote ergänzt.

Bezüge zum Unterricht Vor oder nach dem Ausstellungsbesuch regen wir an, durch anschlussfähige Themen aus den schulischen Rahmenplänen die Inhalte zu vertiefen. Anschlussthemen sind beispielsweise:
-Flucht und Migration in Ostafrika 
-Ressourcenkonflikte als Fluchtursache: Mein Handy und der Kongo 
-Empowerment und Kommunikation in Grenzerfahrungen 
-Grundbedürfnisse, Menschenrechte, Flüchtlingsschutz
Fächerübergreifender Unterricht und Projekttage eignen sich dazu besonders gut. Hierzu empfehlen wir, mit Vereinen wie dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. und Organisationen der Flüchtlingsarbeit zu kooperieren.

Informationen zur Buchung und zu den Kosten erhalten Sie unter heidi.bischof@ndkwurzen. de oder telefonisch unter 03425/852710 sowie direkt auf der beiliegenden Buchungsanfrage (Download Buchungsanfrage).

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Ihre Unterstützung zum Tag des Grundgesetzes

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe ProgrammpartnerInnen,

am 23. Mai ist der Tag des Grundgesetzes. Wir feiern diesen Tag im Rahmen unserer Kampagne zu „Demokratie leben!“ mit einer besonderen Aktion. Wir sammeln Ideen für demokratisches Engagement. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen.

Schon in dieser Woche werden Sie die Möglichkeit haben, Ihre ganz persönlichen Ideen auf der Kampagnenwebsite www.demokratie-leben.de einzureichen. Am 23. Mai rufen wir dann deutschlandweit dazu auf, Ideen für demokratisches Engagement einzusenden. Dabei gilt: Jede Idee zählt! Auf der Website wird sich ein Zähler befinden, der ununterbrochen mitzählt. Unser Ziel: Wir wollen mindestens 500 Ideen sammeln und zeigen, dass Demokratie lebt!

Damit das gelingen kann, brauchen wir Ihre Unterstützung. Nehmen Sie selbst zahlreich teil und leiten Sie die Bitte, an der Aktion teilzunehmen, ebenso zahlreich weiter! Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Tom Lehnert
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Fachbereichsleiter


Fördermittel für Jugendprojekte

PM LPD | 15.05.2017

Der Jugendfonds der Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) hat 2017 8000€ für Projekte von Jugendlichen für Jugendliche zur Verfügung.
Das Besondere am Jugendfonds: ein Gremium aus bisher 7 jungen Menschen aus dem Landkreis verwaltet den Jugendfonds und entscheidet über die eingehenden Anträge.

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Die Jugendlichen wurden im Vorfeld zu Themen wie Jugendschutz, demokratische Entscheidungsfindung und Kommunikationstechniken geschult und fortlaufend vom Flexiblen Jugendmanagement sowie den Mitarbeiter_innen der Lokalen Partnerschaft begleitet. Somit sind sie in der Lage, Jugendgruppen zu beraten, die in der Projektbeantragung und –durchführung noch unerfahren sind. Das Gremium steht allen interessierten Jugendlichen offen und freut sich über weitere Mitglieder.

Eine Gelegenheit, die Jugendgruppe kennenzulernen, bietet das Camp, welches am 26. und 27.05.17 im Jugendhaus Come In in Grimma stattfindet. Interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und das Team zu unterstützen. Die Jugendgruppe plant außerdem in diesem Jahr eine bunte Veranstaltung, bei der sie junge Menschen über den Jugendfonds und die Mitarbeit im Gremium informiert.

Bereits in den ersten vier Monaten des Jahres gingen drei Anträge beim Jugendforum ein, unter anderem ein Kunstprojekt des Kinder- und Jugendparlaments in Borna, welches sich mit der Künstlerin Martha Schrag beschäftigt. Mehr als die Hälfte des Fonds sind somit in diesem Jahr schon in die Förderung von demokratiestärkenden Projekten geflossen. Das steht für engagierte Jugendliche, die sich im Landkreis Leipzig für Weltoffenheit und Menschlichkeit einsetzen.

Jugendliche sind weiterhin aufgerufen, ihre Projekte beim Jugendforum einzureichen. Dies ist auf der Homepage von Nixlos.de oder unter antrag@jugendfonds-lkl.de jederzeit möglich. Bei anhaltend hohem Bedarf für die Förderung von Jugendprojekten ist eine Aufstockung des Etats durch die LPD möglich.

Die Lokale Partnerschaft für Demokratie wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!", dem  Landespräventionsrat sowie dem Landkreis Leipzig.

Anmeldung zum Camp und Informationen unter:

mitwirkung@jugendfonds-lkl.de
www.nixlos.de/jugendfonds
www.facebook.com/jugendfonds.LkL/

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Symposium zu Erinnerungskultur am 17.Mai 2017

Auch der Landkreis Leipzig war ein Ort des Verbrechens in der Zeit des Nationalsozialismus. So gab es vier Außenlager des KZ Buchenwaldes, zahlreiche Zwangsarbeiterlager, die Euthanasiezwischenstation Colditz/Zschadrass, das Lebensbornheim in Kohren-Sahlis oder zahlreiche vertriebene jüdische Personen oder Gegner des NS Regimes. An diese Verbrechen zu Erinnern und zeitgleich die Brücke in unsere heutige Zeit zu schlagen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie sind ein Akteur in der Region Leipzig, der diese wichtige erinnerungskulturelle Arbeit leistet.

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Wir laden Sie herzlich zu unserem Symposium ‚Erinnerungskultur im Landkreis Leipzig‘ am 17. Juni in die Orangerie Markkleeberg ein. Das vorläufige Programm finden Sie unter diesen Download: Flyer Symposium. Ein wichtiges Ziel des Symposiums ist das Kennenlernen und Vernetzen der verschiedenen Vereine, Projekte und Initiativen, welche sich mit Erinnerungskultur im Raum Leipzig beschäftigen. Dafür haben wir die Form eines ‚Worldcafes‘ gewählt, welches an diesem 17. Juni von 13.00 bis 14.30 Uhr dauern soll. Hierfür laden wir Sie herzlich ein, sich aktiv zu beteiligen. Wir bitten Sie, Ihre Initiative oder Ihr Projekt in ca. fünf Minuten kurz vorzustellen. Dafür können Sie uns gerne vorab einen kurzen Text und ein bis zwei Bilder zusenden, welche zu einer Präsentation zusammengefasst werden. Den Text bitten wir in Form eines Steckbriefes mit folgenden Informationen zu halten: Inhalt, Ort, Ziel, Zielgruppe, Ansprechpartner_in, Internetseite.

Wir bitten Sie um Rückmeldung bis zum 26.Mai, ob Sie bei der Veranstaltung dabei sein können und Ihre Initiative vorstellen. Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit besten Grüßen

Andreas Rauhut (im Namen der Veranstalter)
Geschäftsstelle Kinder- und Jugendring
Landkreis Leipzig e.V.
Turnerstr. 1a, 04651 Bad Lausick
Tel. 034345-559734
Mobil. 0177-508 5009
www.kjr-ll.de

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18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche 1945

PM Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. | 02.05.2017

Am Sonntag, 7. Mai 2017 findet im Muldental der mittlerweile 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche  1945 statt. "Er wird traditionell wieder in Borsdorf beginnen und mit Stationen in Gerichshain, Machern und Bennewitz in Wurzen auf dem Friedhof enden.", sagt Ingo Stange vom Orgateam beim NDK.

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Beteiligt sind wieder, wie schon seit vielen Jahren, die Gemeinden und dort ansässige Vereine, welche organisatorisch für das Gedenken in den jeweiligen Orten Verantwortung übernommen haben. Auch die Bürgermeister sind mit im Boot und begrüßen die Teilnehmenden. "Neu ist in diesem Jahr, dass wir zwischen Borsdorf, Gerichshain und Machern nicht laufen werden, sondern erst wieder ab Bennewitz. Die Zahl jener, die in den letzten Jahren tatsächlich gelaufen sind, hatte bei den letzten Märschen stetig abgenommen, sodass sich die Initiativgruppe beim NDK entschlossen hatte, in den benannten Orten natürlich kleine Gedenkveranstaltungen durchzuführen, aber eben nicht mehr zu laufen.", ergänzt Stange.

Vor Ort wird es wieder die Ausstellung zu den Todesmärschen geben, unsere Begleitbroschüre liegt aus und es wird Gelegenheit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen. In Bennewitz werden sich zudem Teilnehmende des am gleichen Tag in Leipzig stattfindenden Gedenkmarsch anschließen.

Der Ablaufplan ist der Folgende:


Borsdorf

Heimatmuseum
Leipziger Straße


9:30 Uhr


Begrüßung durch Bürgermeister Martin und Eröffnung durch den Förderverein der Gedenkstätte „Dr. Margarete-Blank-Haus“


Gerichshain

Parkplatz/ Gasthof


10:15 Uhr


Begrüßung durch Bürgermeisterin Lieder und Geleitworte


Machern

Parkplatz an der B6


10:40 Uhr

11:00 Uhr


Gedenken an Gedenktafel, Leipziger Str. 6

Geleitworte


Bennewitz

Pizzeria Eckl´s


11:30 Uhr


Pause und Imbiss


Bennewitz

Friedhof

Gedenkstein am Jugendhaus


12:15 Uhr



12:45 Uhr





Gedenken am Grab der polnischen Opfer durch die Gemeindeverwaltung

Begrüßung durch Bürgermeister Bernd Laqua und Geleitworte durch Kerstin Köditz (MdL)


Wurzen

Friedhof
Dresdener Straße


14:00 Uhr








Gedenken mit Oberbürgermeister Jörg Röglin und Geleitworte durch Pastor Jörg Wietrichowski (Adventgemeinde Muldental)
Ende ca. 14:30 Uhr


Wichtig: In diesem Jahr werden wir nur von Bennewitz nach Wurzen laufen, nicht zwischen Borsdorf, Gerichshain und Machern.

 

Aufruf zum 18. Gedenkmarsch

Am 7. Mai 2017 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Nazidiktatur in Europa zum 72. Mal. Noch in den letzten Kriegstagen versuchten SS und Gestapo die von ihnen begangenen Verbrechen durch neue Verbrechen zu verwischen. Konzentrationslager, Zwangsarbeitslager und Haftlager der verschiedensten Art in Leipzig und Umland wurden durch sie geräumt und tausende dem Tod entronnene Häftlinge auf lange, oft ziellose Märsche auch durch das Muldental gehetzt. Viele der Gehetzten und Geschundenen überlebten diese Qualen nicht. Sie starben vor Hunger und Durst, an völliger Entkräftung und durch die Schüsse der SS-Wachen und wurden oftmals einfach am Straßenrand liegen gelassen. Diese letzten Verbrechen der Nazis, die so kurz vor der ersehnten Freiheit noch so vielen Menschen das Leben kosteten, kennen wir heute als die Todesmärsche. Um die Erinnerung an die vielen Opfer, deren Qualen und deren Tod aufrecht zu erhalten und um ihrer zu gedenken, rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger der Region dazu auf, gemeinsam am 7. Mai 2017 am 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche teilzunehmen und damit ein Zeichen für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit, gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus zu setzen.
Initiativgruppen Wurzen und Leipzig

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Strafraum Sachsen 2.0 - Wie gesellschaftliche Konflikte in den Fußball drängen

PM LVZ | 28.04.2017

Die schönste Nebensache der Welt soll Fußball sein. Bei aller Rivalität zwischen Clubs tragen manche Anhänger aber offenbar soviel Ego ins Spiel, dass es immer wieder zu bösen Diskriminierungen kommt. Der Kreissportbund will jetzt mit der Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0“ dagegensteuern.

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Markkleeberg. Die schönste Nebensache der Welt soll Fußball sein. Bei aller Rivalität zwischen Clubs tragen manche Anhänger aber offenbar soviel Ego ins Spiel, dass es immer wieder zu bösen Diskriminierungen kommt. Der Kreissportbund will jetzt mit der Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0“ dagegensteuern.

Für die Jugendteams der Kickers Markkleeberg gehört diese Woche der Ausstellungsbesuch fast schon zum Trainingsprogramm. So auch für die E-Jugend, die sich am Mittwochabend im Foyer des Clubheims im Sportpark Camillo Ugi in der Städtelner Straße die Tafeln ansah, die vorher unter anderem schon beim Bornaer SV und beim FC Grimma ausgestellt waren. Stephan Uhder, pensionierter Kameramann mit -zig „geschwenkten“ Fußballspielen auf dem Rücken, erklärte den jungen Kickern geduldig die Ausstellung. Bis zum Wochenende sei „Strafraum Sachsen 2.0“ täglich von 17 bis 20 Uhr geöffnet, so Uhder, der für den Kreissportbund die Ausstellung betreut. „Und am Sonntag nach dem Heimspiel wird wieder abgebaut“, erzählt er. Wegen des Spieles sei extra schon ab 14 Uhr geöffnet.

Die Schau wirbt um Weltoffenheit und Toleranz im Fußball. Dass dem oft nicht so ist, beweisen mittlerweile unzählige unschöne Momente am Rande der Partien: Da gibt es offenen Sexismus gegen Schiedsrichterinnen, Anfeindungen gegen Schwule mit dem zweithäufigsten Schimpfwort auf Amateurplätzen „Schwuchtel“, offenen Rassismus, obwohl immer mehr Spieler ausländischer Kulturkreise in allen Ligen kicken und so manches Team undenkbar wäre ohne sie, Antisemitismus sowie Neonazismus und Rechtspopulismus.

Dass gerade von vermeintlichen „Traditionsclubs“ hier und da auch offen gegen die gerade erst in die 1. Bundesliga aufgestiegenen Rasenballer Leipzig und vor allem ihren Geldgeber Mateschitz opponiert wird, ist zudem immer wieder Thema in den Medien. Tatsächlich bedienten sich viele Kritiker aber teilweise diskriminierender Argumentationen und antimoderner Vorurteile, die „anschlussfähig sind an rechte und vor allem antisemitische Weltbilder“, heißt es in der Ausstellung. Gerade dort würden „Tradition“, „Ehre“ und „Authenzität“ als Kampfbegriffe gelten gegen die Entfremdungen der Moderne, die mit RB personifiziert und dämonisiert seien. Entsprechend vielschichtig seien die Anfeindungen gegen RB, die von Sexismus über Antisemitismus bis zu Tiervergleichen und Vernichtungsfantasien reichten.

Die Ausstellung arbeitet die Themen anhand von konkreten Beispielen auf, geht aber auch weiter. In einem zweiten Teil führt sie Beispiele an, wie es auch gehen kann: Etwa die Faninitiative „1953international“ der SG Dynamo Dresden, die sich klar gegen Rassismus absetzt. Oder den Verein „Leipzig United F.C.“, der 2013 in einer Leipziger Flüchtlingsunterkunft gegründet wurde. „Discover Football“ versteht sich dagegen als Netzwerk für Fußball und Frauenrechte. Die Schau kennt noch mehr gute Beispiele.

„Strafraum Sachsen 2.0“ versteht sich als aktualisierte Neuauflage der ersten Ausstellung der „Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball“ (IVF). Das Projekt war 2009 gegründet worden, hat seinen Sitz beim Verein „Roter Stern Leipzig“.

Viele gesellschaftliche Konflikte würden in den Fußball hineingetragen, meint Uhder. Er hofft in der nächsten Tagen auf viele Besucher, die mehr darüber wissen wollen. „Ich werde da sein, auf Wunsch auch die Ausstellung erklären“, sagt er.

Von Jörg ter Vehn

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Einreichungsfrist für Projektvorschläge endet am 12. Mai

PM | 28.04.2017

Noch bis zum 12.05. 2017 können Projektvorschläge bei der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig“ (LPD) eingereicht werden. Abbau von Vorurteilen, Diskriminierung, Alltagsrassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie die Förderung von Weltoffenheit sind dabei nur einige Schwerpunkte, die in den Konzepten der Vorhaben berücksichtigt werden sollten.

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Projekte, die sich dem Thema „Gewährleistung bzw. Wahrnehmung demokratischer Grundrechte“ annehmen und dabei den Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen am 24. September richten, werden in der 3. Antragsrunde ebenso erwünscht.

Bei der Antragstellung helfen ein Förderleitfaden und eine kostenlose Beratung bei der Servicestelle LPD des Netzwerkes für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Es wird empfohlen, die Beratung bereits frühzeitig bei der Projektplanung einzubinden, damit gerade Neuantragsteller die Förderkriterien erfüllen und das Vorhaben förderfähig ist. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung besteht jedoch nicht.

Weitere Informationen zur LPD, Termine, Veranstaltungen und Ansprechpartnern zur Beratung sowie Formulare zur Beantragung von Fördermitteln finden Sie auf der Homepage www.demokratie-leben-lkl.de.

R. Kriz Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit LPD / BSW Muldental e.V.

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Akademie für Lokale Demokratie veranstaltet mit Gymnasiasten ein Planspiel im Grimmaer Rathaus

LVZ Nathalie Helene Rippich | 05.04.2017

Grimma. Zwei neunte Klassen, je eine vom Gymnasium St. Augustin in Grimma und des Freien Gymnasiums Naunhof, haben an dem Projekt „Planspiel Jugendkreistag – Jugendbeteiligung als Antwort auf den demografischen Wandel“ teilgenommen (LVZ berichtete). Für die 45 Jungen und Mädchen wurde am Dienstag mit der ersten Jugendkreistagssitzung im Landkreis Leipzig unter dem Vorsitz von Kreisrat Sebastian Bothe (SPD) der Höhepunkt erreicht. Auf der Tagesordnung standen die Beschlussfassungen zu vier Projekten, die die einzelnen Gruppen – standesgemäß als Fraktionen bezeichnet – auf den Weg bringen wollten.

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Den Anfang machte das Team Jugendhilfeplanung. Es hatte sich zum Ziel gesetzt, eine Website zu erstellen, die alle relevanten Informationen für Jugendliche in Sachsen bündelt. „Es soll zum Beispiel Infos zu Ferienjobs geben. Die Firmen werden direkt verlinkt“, erläuterte eine Nachwuchskreisrätin. Außerdem würden auch gemeinnützige Projekte vorgestellt und Links zu Beratungsstellen angeboten. Es gäbe genug solcher Angebote und mit etwas Recherche würde diese jeder finden, Kosten und Nutzen stünden in keinem Verhältnis, so die anderen Faktionen. Der Beschluss wurde abgelehnt.

Für etwas mehr Diskussionsbedarf sorgte der Vorschlag der Fraktion Kultur, die ein Café eröffnen möchte, das von Jugendlichen betrieben wird. „Kultur ist vielseitig, deshalb wollen wir einiges bündeln“, so die Sprecherin. Der Gruppe schwebe eine Manga-Treff vor, außerdem Themenwochen, Konzerte und ein Forum für Filmkunst. Das Konzept ist sehr detailliert. Dennoch gibt es Kritik von den Fraktionen. Mit der Oase in Naunhof habe man eine Begegnungsstätte für Jugendliche, man solle lieber an diesem Konzept arbeiten, als in etwas Neues zu investieren. Am Ende wird auch diese geänderte Beschlussvorlage abgelehnt. Die Fraktion Naturschutz hat mit ihrer Beschlussvorlage zu regelmäßigen Umwelttagen mehr Erfolg. Nach ganzen sechs Änderungsanträgen spricht sich eine große Mehrheit für drei Aktionstage pro Jahr aus, an denen die Umwelt im gesamten Landkreis sowohl von Schülern als auch anderen Bewohnern gesäubert werden soll. Wichtig war den Schülern, dass diese Aktionen nicht in die Wintermonate fallen, da Schnee und Eis hinderlich sein könnten.

Ebenfalls beschlossen wurde der Antrag der Fraktion Teilhabe, die sich für gemeinsame Vereinsaktivitäten von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen einsetzen möchte. „Wir wollen beeinträchtigte Personen besser integrieren. Jeder kennt doch das Gefühl, allein gelassen zu werden. Und das ist kein schönes“, so die Sprecherin der Antragsteller.

Für die Schüler ist das Projekt damit beendet, es sei denn, sie wollen sich weiter für ihre Interessen einsetzen. „Dann bieten wir unsere Unterstützung an“, so Nina Kaiser von der Akademie für Lokale Demokratie. Denn Ziel sei es, die Ideen der jungen Menschen auch in der realen Politik zu thematisieren. Auch wenn bis dahin noch einige Zeit vergehen kann, ist die Projektmanagerin zufrieden mit dem Planspiel. „Die Schüler haben gut mitgemacht und sich aktiv eingebracht“, lobt sie.

 

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Projektabschlussbericht 2016 "Sichtbarmachung rechter Gewalt im Landkreis Leipzig"

PM Engagierte Wissenschaft e.V. | 31.03.2017

chronik.LE dokumentiert seit 2008 neonazistische Aktivitäten und diskriminierende Ereignisse in Leipzig, im Landkreis Leipzig und im Landkreis Nordsachsen. Von September - Dezember 2016 wurde mit finanzieller Unterstützung der lokalen Partnerschaft für Demokratie Landkreis Leipzig ein Projekt mit dem Titel "Sichtbarmachung rechter Gewalt im Landkreis Leipzig" umgesetzt. Zu diesem liegt nun der Abschlussbericht vor. Neben einer statistischen Auswertung und exemplarischen Ereignismeldungen aus unserer Dokumentation finden sich darin drei Hintergrundartikel zu Rassismus, Facebook-Hetze und Rechtsterrorismus im Landkreis Leipzig.

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Insgesamt konnten 86 Ereignisse für das gesamte Jahr 2016 dokumentiert werden. Die Ereignisse decken eine große Spannbreite ab: von Hakenkreuzschmierereien über rassistische Demonstrationen bis hin zu Angriffen auf Geflüchtete. Schwerpunktregionen sind Wurzen und Borna mit 20 bzw. 16 Vorfällen. Schwerpunkttatmotiv ist Rassismus.
Der gesamte Bericht steht als PDF unter https://www.chronikle.org/inhalt/projektabschlussbericht-2016-landkreis-leipzig zum Download zur verfügbar. Gedruckte Exemplare können per mail (chronik.LE@engagiertewissenschaft.de) bestellt werden.

chronik.LE
Dokumentation und Analyse faschistischer, rassistischer und diskriminierender Aktivitäten in und um Leipzig

Web: www.chronikLE.org
Mail: chronik.LE@engagiertewissenschaft.de

Engagierte Wissenschaft e.V.
c/o chronik.LE
Ecksteinstraße 29
04277 Leipzig

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Informationsveranstaltungen zum Thema Euthanasie in Colditz

PM | 30.03.2017

Am 12. April startet in Colditz eine Veranstaltungsreihe zum Thema Euthanasie im Nationalsozialismus. Das Flexible Jugendmanagement Landkreis Leipzig und der Erich-Zeigner-Haus e.V. lädt dazu alle historisch Interessierten ein, die sich mit diesem Teil der nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandersetzen möchten.

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In den Jahren 1938 und 1939 sind in der paradoxerweise so genannten „Landes-Heil- und Pflegeanstalt“ im Schloss Colditz 84 geistig Behinderte zu Tode gekommen. Von Colditz bzw. Zschadraß aus wurden zudem ab 1940 mehr als 3000 Personen in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein transportiert. Im Rahmen der sogenannten nationalsozialistischen Krankenmorde, der „Aktion T-4“, töteten die Nationalsozialisten in den Jahren 1940/1941 insgesamt über 13.000 psychisch und physisch beeinträchtigte Menschen und mehr als 1.000 KZ-Häftlinge im Rahmen der „Sonderbehandlung 14f13“. „Wir möchten innerhalb der Veranstaltungsreihe gemeinsam auch konkrete Einzelschicksale von Opfern recherchieren und damit dieses Kapitel der Colditzer Geschichte ein Stück weit aufarbeiten.“, so Ulrike Läbe vom Flexiblen Jugendmanagement. Dadurch kann im Anschluss möglicherweise ein historisches Projekt mit Jugendlichen initiiert werden oder ein Gedenkort entstehen. Geplant sind außerdem Besuche im Museum Zschadraß, im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig sowie in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein. „Insbesondere in Zeiten, in denen die AfD eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad fordert, sind erinnerungskulturelle Projekte, welche an die umfassenden Verbrechen der Nationalsozialisten gedenken, umso wichtiger“, betont Henry Lewkowitz, Projektmitarbeiter und geschäftsführender 2. Vorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V..

Die erste Veranstaltung beginnt am 12. April um 16 Uhr in der Jugendherberge Colditz, Schlossgasse 1. Weitere Termine werden gemeinsam vereinbart. Für die Veranstaltungen anmelden können sich Interessierte unter info@fjm-lkleipzig.de oder 01578 3571698. Das Projekt wird gefördert von der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig (www.demokratie-leben-lkl.de). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kontakt:
Flexibles Jugendmanagement
Ulrike Läbe
015783571698
Ulrike.laebe@fjm-lkleipzig.de

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„WAHLfang“ Auf die Plätze, fertig, LOS!

PM | 29.03.2017

Der Begleitausschuss der Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) hat in seiner letzten Sitzung die nächste Antragsfrist beraten. Die Projektvorschläge sollen bis zum 12. Mai 2017 bei dem Jugendamt des Landkreises Leipzig Fachbereich Demokratieförderung vorliegen.

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Vorhaben, die sich dem Thema „Gewährleistung bzw. Wahrnehmung demokratischer Grundrechte“ annehmen und dabei den Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen am 24. September richten, werden in der 3. Antragsrunde erwünscht.

Dass das Thema „Wahl“ durchaus kontrovers diskutiert wird (siehe LVZ Artikel vom 17.03.2017 -Ist losen besser als wählen?) zeigt, dass in dem Themenfeld durchaus Potential für Projektvorschläge liegt. Beteiligen können sich dabei Schulen, Jugendclubs, freie Träger der Kinder und Jugendarbeit sowie gemeinnützige Vereine.

Ebenso ist es möglich andere Themenfelder und Zielgruppen mit Projektanträgen einzureichen. Abbau von Vorurteilen, Diskriminierung, Alltagsrassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie die Förderung von Weltoffenheit sind dabei nur einige Schwerpunkte, die in den Konzepten der Vorhaben berücksichtigt werden können.

Bei der Antragstellung helfen ein Förderleitfaden und eine kostenlose Beratung bei der Servicestelle LPD des Netzwerkes für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Es wird empfohlen, die Beratung bereits frühzeitig bei der Projektplanung einzubinden, damit gerade Neuantragsteller die Förderkriterien erfüllen und das Vorhaben förderfähig ist. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung besteht jedoch nicht.

Weitere Informationen zur LPD, Termine, Veranstaltungen und Ansprechpartnern zur Beratung sowie Formulare zur Beantragung von Fördermitteln finden Sie auf der Homepage www.demokratie-leben-lkl.de.

R. Kriz Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit LPD / BSW Muldental e.V.

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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG - Strafraum Sachsen 2.0 – Fußball zwischen Ressentiment und Integration

PM 29.03.2017 | C. Klingner FJM

Die Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0“ von der Initiative für mehr Verantwortung im Breitensport Fußball (IVF) gastiert vom 07. bis 30.04.2017 im Landkreis Leipzig.

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Der Inhalt der Ausstellung beschäftigt sich mit verschiedenen Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung im Fußball und der Verantwortung die daraus für die Vereine im Landkreis erwächst. Die Zunahme von Ressentiments und Vorurteilen „dem unbekannten“ und „anderen“ gegenüber schlägt sich auch im Fußballstadion nieder. Immer wieder kommt es zu diskriminierenden Äußerungen oder gar körperlichen Übergriffen, so dass nicht alle interessierten Menschen gleichberechtigt am Fußball teilhaben können. Demgegenüber hält der Massensport Fußball mit seinen unzähligen Aktiven ein großes verbindendes und integratives Potenzial bereit. An dieser Stelle möchte die Ausstellung anknüpfen und zum einen darüber aufklären, welche Formen der Diskriminierung im Fußball auftreten. Zum anderen eröffnet sie die Möglichkeit, sein eigenes Verhalten zu reflektieren, um damit eine Atmosphäre des „Willkommen seins“ für alle Sportler_innen zu schaffen.

In Workshops können sich vorrangig Jugendliche mit Fragen wie beispielsweise den folgenden auseinander setzen:

Wie ist das, wenn plötzlich ein jesidischer Geflüchteter aus Syrien im eigenen Fußballteam in der Startelf steht?

Was steckt dahinter, wenn der eigene Club als »jüdisch« angefeindet wird?

Mit welchen Argumenten kann nicht nur langjährigen Vereinsmitgliedern begegnet werden, die der Meinung sind, dass Migrant_innen, Frauen oder Schwule im Fußball nichts verloren haben?

Und was kann getan werden, um den Spielbetrieb und das Vereinsleben so zu gestalten, dass alle, die Spaß am Fußball haben, auch uneingeschränkt daran teilnehmen können – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung?

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Kreissportbund LK Leipzig und dem Kinder- und Jugendring LK Leipzig. Die Ausstellung wird an folgenden Orten und in Zusammenarbeit mit den genannten Vereinen zu sehen sein:


Bornaer SV – 07.04. bis 12.04.17 in der Mensa des Gymnasium „Am Breiten Teich“

Eröffnung am 07.04.17, um 12.00 Uhr, u.a. mit Monika Lazar (MdB und Schirmherrin der Ausstellkung))

Spiel für Toleranz und Integration am 09.04.17, um 15.00 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion Borna

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 15.00-19.00 Uhr


FC Grimma  - 18.04 bis 22.04.17 im Vereinslokal des FC Grimma, Friedrich-Oettler-Straße 5

Eröffnung am 18.04.17, um 18.00 Uhr

Spiel für Toleranz und Integration am 23.04.17, um 13.00 Uhr im Stadion der Freundschaft Grimma

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 15.00-19.00 Uhr


Kickers 94 Markkleeberg 25.04. bis 30.04.17 im Vereinslokal, Städtelner Straße 101, Markkleeberg

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils 17.00 -20.00 Uhr

Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei. Bei Interesse organisieren wir gern individuelle Workshops zum Thema.   

Weitere Informationen und Kontakt:

Kreissportbund: mail@ksb-ll.de

Kinder- und Jugendring: info@fjm-lkleipzig.de

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Weiterbildungsangebot des NDK 2017

Das NDK bietet für das Jahr 2017 eine Reihe von Fortbildungsveranstaltungen an, die sich u.a. an Aktive im Projekt- und Demokratiearbeitsbereich richten, aber auch an andere politisch Interessierte.

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Die Themenvielfalt des Angebotes ist dabei sehr vielfältig und reicht von Themen des Globalen Lernens, über Basics der Projektorganisation und des Umgangs mit neonazistischen Tendenzen, bis hin zu Empowermenttrainings für Geflüchtete und jugendspezifische Workshops.

Die Veranstaltungen finden u.a. in Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, der Stiftung Nord-Süd-Brücken und dem Forum für kritische Rechtsextremismusforschung statt. Finanziell gefördert wird die Angebotsreihe auch durch das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".

Im Faltblatt (siehe Download) finden Sie / findet ihr selbstverständlich auch Hinweise zur Anmeldung und Kontaktaufnahme zu uns. Zu beachten ist, dass nicht alle Angebote in Wurzen stattfinden.

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Theater-Mitmach-Lernprojekt zum Thema Menschenrechte

PM vom 09.03.2017

Das Projekt besteht aus einem Theaterstück mit dem Titel „UnterMenschen“, einer Gesprächsrunde und einem Rollenspielworkshop zum Thema Menschenrechte.

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Das Förderprogramm „ Weltoffenes Sachsen“ unterstützt dieses Projekt seit 2016. Schulen tragen bei Teilnahme nur einen geringen Eigenanteil in Höhe von 2 Euro pro Schüler. In Einzelfällen sind wir auch gerne bereit auf den Schulanteil zu verzichten. Bitte nehmen sie dazu Kontakt mit uns auf.

Der Flyer zum Projekt aus dem Jahr 2016 finden Sie unter Download / Veranstaltungen.

Buchbar sind Veranstaltungstage vom 10.4 bis zum 23.6.2017. Unsere Zielgruppe sind Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 7-12. Für inhaltliche Fragen und Fragen zur Umsetzung vor Ort stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Karin Margarete Berner
Künstlerisches Betriebsbüro - Theater Scheselong
Tel: 030- 3942223 und 0172- 9000421

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Das Referat für Migration und Integration informiert:

Internationale Wochen gegen Rassismus werben für Respekt und Toleranz

PM Referat für Migration und Integration | 02.03.2017

Rund 60 Veranstaltungen gehören zum Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 13. bis zum 26. März, die dieses Jahr zum 14. Mal in Leipzig ausgerichtet werden. Anbieter sind 40 Vereine und Initiativen, kulturelle Einrichtungen, Soziokulturelle Zentren und andere Organisationen. Das Programm unfasst Vorträge, Workshops, Podiumsgespräche, Filme, Feste und Ausstellungen. Sie setzen sich mit Vorurteilen und Klischees, mit Fremdsein und Heimischwerden auseinander. Thematisiert werden außerdem die Erfahrung von Rassismus in verschiedenen Lebensbereichen, rechte Gewalt, die Situation von geflüchteten Menschen sowie Fragen zu Asyl und Integration. Das Programm hält außerdem Möglichkeiten der Begegnung mit geflüchteten Menschen und kulturelle Veranstaltungen von und mit Migranten und Migrantinnen bereit.

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„Die zahlreichen Veranstalter bieten eine breite Palette von Möglichkeiten an, dem Thema Rassismus zu begegnen“, betont Stojan Gugutschkow, der Leiter des Referates für Migration und Integration, das die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Leipzig koordiniert. „Dazu gehören Teilaspekte wie Rassismus im Bildungssystem oder im Gerichtssaal ebenso wie seine Überwindung, beispielsweise durch Kolonialismuskritik oder durch die Kunst. Die Leipzigerinnen und Leipziger sind herzlich eingeladen, während der Aktionswochen die zahlreichen Angebote für Information, Gespräche und Begegnungen zu nutzen.“


Aus dem Programm
Der Verein Forum B :: Prozesse in Begleitung e. V. bietet ganztägige Workshops an, bei denen Teilnehmer praxisnah erlernen können, wie Ausgrenzung verhindert werden kann. Die Kinobar Prager Frühling zeigt am 14. und 15. März den Film „Wien vor der Nacht“, der die Lebendigkeit der dortigen großen jüdischen Gemeinde bis zum so genannten Anschluss Österreichs an Nazideutschland zeigt. Die Freiwilligen-Agentur Leipzig bietet in Kooperation mit dem Mühlstraße 14 e. V. Workshops für Initiativen an, die interkulturelle Projekte starten wollen. Der Weltoffen e. V. lädt für den 18. März ein junges Publikum ab 5 Jahren zu einer Lesung von Geschichten über Kinder dieser Welt ein, auch über Kinder, die ihre Heimat verlassen haben oder verlassen mussten.
Auf Einladung des Referats für Migration und Integration wird am 21. März Ali Can im Zeitgeschichtlichen Forum über die Erfahrungen mit der von ihm gegründeten „Hotline für besorgte Bürger“ berichten. Schulklassen sind zu verschiedenen Filmveranstaltungen und Gesprächen beim Landesfilmdienst Sachsen eingeladen, zum Beispiel am 22. März zum Workshop „Neonazismus und Jugendkulturen“. Ebenfalls am 22. März gibt es in der RosaLinde eine Lesung von Texten lesbischer, schwuler, trans- und intersexueller Geflüchteter in Sachsen.
Schüler unterschiedlicher Herkunft von Schulen im Leipziger Norden treffen sich am 23. März in der 20. Oberschule zu einem Interkulturellen Fußballturnier „Cup Nordostvorstadt“. Der Migrantenbeirat der Stadt Leipzig lädt für den 24. März zu Vortrag und Diskussion zum Thema „Integration in der postmigrantischen Gesellschaft“ mit Naika Foroutan, Professorin für "Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik" an der Berliner Humboldt-Universität, in die Galerie für Zeitgenössische Kunst ein.
Ebenfalls im Angebot sind z. B.  Führungen durch die Anne-Frank-Shoah-Bibliothek sowie vier Ausstellungen zu den Themen „Etikette und Vorurteile“, „Kinder weltweit auf der Flucht“ und „Flüchten und Ankommen in Deutschland“.
Informationen zu allen Veranstaltungen sind im Programmheft der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu finden, das im Neuen Rathaus, in Bürgerämtern, Bibliotheken und an vielen weiteren Stellen ausliegt. Im Internet steht es auf der Seite www.leipzig.de/antirassismus.

Kontakt:
Stojan Gugutschkow, Leiter des Referates für Migration und Integration, Tel. 0341 123-2690, E-Mail: stojan.gugutschkow@leipzig.de
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Aktualisierung der Formulare

27.02.2017

Nutzen Sie für Ihre Projektanträge für die 3. Antragsphase jeweils die aktuellen Formulare unter Downloads.


Flüchtlinge und Helfer werden im Kreis Leipzig immer öfter zur Zielscheibe von Rassisten

LVZ Nathalie Helene Rippich | 10. Februar 2017

Borna. Vier junge Flüchtlinge wohnen in einer Wohngemeinschaft in Wurzen. In der Nacht vom 14. auf den 15. Januar knallt es plötzlich. Gegen drei Uhr morgens wird von Unbekannten mit einem Verkehrsschild ein Fenster der Erdgeschosswohnung zerstört. Ein Böller fliegt in das Zimmer und steckt ein Bett in Brand. Das ist einer der jüngsten Angriffe auf Asylsuchende in der Region. Aber längst nicht der einzige.


Diskussion im Stadtkulturhaus Borna: Matthias Burdukat, Kerstin Köditz, Markus Bergforth, Michael Kraske (Moderation), Lena Nowak und Markus Schott.
Quelle: Jens Paul Taubert

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„Allein im vergangenen Jahr gab es 44 gewalttätige Übergriffe mit rassistischer Motivation“, sagt Lena Nowak von der RAA Sachsen, die sich mit der Beratung der Opfer befasst. Am frühen Dienstagnachmittag steht sie gemeinsam mit anderen Engagierten, die sich zur landesweiten Initiative Runder Tisch Migration zusammengefunden haben, bei eisiger Kälte am Rande des Bornaer Marktes. Die Initiative hat zu einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema Alltag und Rassismus im Landkreis Leipzig geladen.

Eine Ausstellung mit anschließender Kundgebung ist der Anfang. In der Innenstadt stehen dazu Aufsteller, die schlichte Plakate fassen. Darauf werden nüchtern diverse rassistisch motivierte Übergriffe geschildert. „Die Fallzahl hat zugenommen und wir hatten das Gefühl, dass das im Landkreis nicht wirklich sichtbar ist“, so Nowak. Es gehe zum einen darum, darauf aufmerksam zu machen. Aber man wolle auch für die Situation sensibilisieren, in der die Opfer sich befinden. „Sie stehen am Rand der Gesellschaft, sind arm und haben kein Netzwerk. Und dazu kommt diese Angst“, erläutert Nowak. Sie wünscht sich Schutzräume für die Betroffenen. „Die Opfer wollen raus aus dieser Umgebung. Aber oft heißt es aus dem Amt, dass sie dort bleiben müssen“, kritisiert sie im Laufe der Kundgebung, der rund 30 Zuhörer beiwohnen.

Petra Köpping (SPD), Staatsministerin für Integration, ist nach der Installation eines kontrovers diskutierten Kunstwerks in Dresden nach Borna gekommen, um sich ebenfalls an der Kundgebung zu beteiligen. Sie dankt den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Unterstützern für ihren unermüdlichen Einsatz und betont, dass auch diese längst zur Zielscheibe geworden sind, wie etwa der Anschlag gegen das Büro des Bornaer Vereins Bon Courage zeigte.

Bei der Podiumsdiskussion zum Umgang mit dem Rassismus am Mittwochabend steht die Politik des Freistaates am Pranger. Besonders mit Blick auf die Qualität der sächsischen Polizei. Einigkeit herrscht bei den Referenten – darunter Kerstin Köditz, Linken-Landtagsabgeordnete, und Markus Bergforth, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Leipzig – darüber, dass es so nicht weitergehen kann. „Die Polizisten sind demotiviert, haben kein Herzblut mehr“, so Köditz. Das falle ihr insbesondere bei den Anhörungen zum NSU immer wieder auf. „Da ist kein Interesse, keine Empathie“, bedauert sie.

Neben den Problemen mit der Polizei, die immer wieder auch unter Verdacht gerät, rechts durchsetzt zu sein, kritisiert insbesondere Tobias Burdukat (Freie Wähler), Kreisrat und Sozialarbeiter, die Arbeitsbedingungen und Ausbildung in seinem Fach. „Es gibt viel zu wenig Sozialarbeiter, die viel zu viel arbeiten. Bezahlt werden vielleicht 25 Stunden pro Woche, gearbeitet werden soll doppelt so viel“, prangert er an. Der beste Weg, um Rassismus zu begegnen – da sind sich alle einig – ist Aufklärung. Aber dafür fehlen die Ressourcen. „Eine solche Diskussion kann die Probleme leider nicht lösen, aber sie kann eine Schlagrichtung vorgeben“, schließt Moderator Michael Kraske ab. Viel wurde an dem Abend diskutiert, die Referenten waren sich meist einig.

Ganz zum Schluss wird hautnah deutlich, was Rassismus im Alltag für die Betroffenen bedeutet. Ein kleines Mädchen nimmt all ihren Mut zusammen und erzählt den rund 40 Zuhörern von den Anfeindungen, denen sie in der Schule regelmäßig ausgesetzt ist. „Ich finde das blöd, dass ich immer als Ausländerin bezeichnet werde und geärgert werde, weil ich eine andere Hautfarbe habe.“ Betroffenheit bei den Referenten und Gästen. Sprachlosigkeit beim Moderator, der dem Mädchen nur wünschen kann, dass sie ihren Mut behält und sich die Zeiten ändern.

http://debattiersalon.de/deutschland-tagebuch-du-auslander (Michael Kraske)

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Trauer um Dr. Thomas Voigt

 PM | 06.01.2017

Mit großer Anteilnahme schließt sich der Begleitausschuss der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ den Trauerbekundungen zum Tod von Dr. Thomas Voigt, dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Leipzig und stellvertretendem Mitglied in unserem Gremium, an.

Er war uns ein wertvoller Begleiter, Ideengeber  und geschätzter Berater zu gesellschaftlichen und sozialen Themen  im Landkreis und darüber hinaus.

 


Demokratieförderung! Kapitalanlage in die Zukunft der Gesellschaft

PM R.Kriz | 19.12.2016

Projektanträge können ab sofort für 2017 eingereicht werden

Mit der letzten Zusammenkunft des Begleitausschusses zur Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) am 29. November zogen die Mitwirkenden ein Resümee über die im Jahr 2016 geleistete Arbeit. So konnten 26 Großprojekte zur Förderung von Demokratie, Toleranz und Vielfalt im Landkreis von 11 Trägern umgesetzt werden. Durch den Kleinprojektefonds wurden über 30 Vorhaben und Tagesveranstaltungen mit bis zu 500,00 € unterstützt. Neu im Jahr 2016 war der Aufbau eines sogenannten „Jugendforums“ auf Landkreisebene. Die Mitwirkenden Jugendlichen konnten erstmals selbst über die Vergabe von Fördermitteln mitentscheiden. Dafür haben Sie unter Anleitung des Kinder- und Jugendrings einen Förderleitfaden entwickelt.

 

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Thematische Schwerpunkte der Großprojekte der LPD in diesem Jahr waren: Förderung von Beteiligung; gesellschaftliche Fragen- und Problemstellungen; Historisches Lernen; Qualifizierung; Vernetzung und der interkultureller Dialog.

Dem erweiterten Vernetzungs- und Austauschgedanken im Rahmen der LPD soll auch 2017 Rechnung getragen werden. Eine Kampagne zu 10 Jahren Demokratiearbeit im Landkreis soll den öffentlichen Diskurs erneut anregen und aktuelle gesellschaftliche Themenfelder beleuchten.  So sprach sich der mehrheitlich zivilgesellschaftlich besetzte Begleitausschuss dafür aus, im kommenden Jahr, Themen wie  „Wahlen und Mitbestimmung“, „Rechtspopulismus“, „Alltagsrassismus“ und „rassistische Angriffe im Landkreis“ stärker bei der Projektauswahl berücksichtigen zu wollen.  

Die Arbeit des landkreisweiten Jugendforums soll 2017 mit Blick auf die Kommunikationsformen in sozialen Netzwerken und im Internet weiter intensiviert und begleitet werden. Der „Jugendfonds“ soll im kommenden Jahr 8000 Euro beinhalten.

„Mitbestimmung und das Heranführen von jungen Menschen an demokratische Entscheidungsprozesse sind für die Entwicklung unseres Landkreises unerlässlich“ resümierte Jugendamtsleiterin Ines Lüpfert, die in Vertretung des Landrates den Projektträgern ihren Dank aussprach.

Damit Projekte und Angebote der LPD in den jeweiligen Sozialräumen und Gemeinden stärker wahrgenommen werden, sollen die Kommunalverwaltungen regelmäßiger direkt informiert werden.

Für das folgende Förderjahr könnten der Lokalen Partnerschaft durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!, das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen – für Demokratie und Toleranz“  und durch den Landkreis Leipzig bis zu 250.000 Euro zur Verfügung stehen.

Die erste Antragsfrist endet am 10. Januar 2017 beim Jugendamt Fachbereich Demokratieförderung. Eine kostenlose Beratung zur Antragstellung bietet die Servicestelle Fachberatung beim Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen an.

Weitere Termine, Antragsformulare, Förderleitfaden, Informationen zu umgesetzten Projekten und Kontaktdaten sind im Internet unter www.demokratie-leben-lkl.de veröffentlicht.

Der Begleitausschuss der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig dankt allen Aktiven und Partnern im Landkreis , die sich an der Umsetzung der Programmziele beteiligen für Ihr Engagement und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein friedvolles Weihnachtsfest und ein ideenreichen Start ins Neue Jahr 2017.

R. Kriz Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit LPD / BSW Muldental e.V.

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Zwischenstand im Projekt „Sichtbarmachung Rechter Gewalt im Landkreis Leipzig“

PM Cronik LE | 02.12.2016

Im September ist das Projekt „Sichtbarmachung Rechter Gewalt im Landkreis Leipzig“ mit Unterstützung der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig“ gestartet. Der Projektträger chronik.LE, eine Dokumentationsplattform neonazistischer und diskriminierender Ereignissen in und um Leipzig, hat seitdem mehrere Treffen mit Engagierten in Grimma, Wurzen, Borna und Bad Lausick durchgeführt.

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Dazu Projektleiter Steven Hummel: „Die Treffen vor Ort und der Austausch waren für unser Projekt sehr hilfreich. Mittlerweile haben wir für das Jahr 2016 bereits 47 Vorfälle im Landkreis Leipzig gezählt. Die Bandbreite reicht dabei von Hakenkreuz-Schmierereien bis zu körperlichen Angriffen auf Geflüchtete.“

Besonders angespannt stellt sich die Situation in Wurzen und Borna dar. In beiden Städten ereigneten sich mehr als die Hälfte der Vorfälle. Aktuell berichtet auch die Opferberatung des RAA Sachsen e.V., einer Beratungsstelle für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, von massiven Anfeindungen gegenüber Geflüchteten in Wurzen und einer deutlichen Zunahme rassistisch motivierter Gewalttaten im Landkreis. Dazu kommen alltägliche Anfeindungen beim Einkaufen, spazierengehen und im Wohnumfeld.

In Wurzen existiert weiterhin eine Facebookseite auf welcher mit Falschmeldungen gegen Geflüchtete gehetzt wird. Regelmäßig wird von angeblichen Straftaten von Asylsuchenden berichtet. Dies führte im August 2016 dazu, dass sich nach einer Schlägerei in einer Pizzeria, welche als Überfall durch Asylsuchende dargestellt wurde, eine asylfeindliche und rassistische Kundgebung mit 350-400 Teilnehmenden zusammenfand, darunter bekannte Neonazis.

„Die Spannbreite und auch Anzahl der dokumentierten Ereignisse zeigt auf, dass Neonazismus und menschenverachtende Einstellungen auch im Landkreis Leipzig eine ernst zu nehmende Angelegenheit sind“, so Hummel. „Solche Vorfälle machen deutlich wie notwendig es gerade in diesen Zeiten ist sich für eine offene und demokratische Gesellschaft stark zu machen.“

alle Vorfälle finden sie unter: www.chronikle.org

Die Chronik im Landkreis Leipzig für 2016 im Überblick (Stand: 02.12.2016)
Vorfälle insgesamt: 47

aufgeschlüsselt nach Orten:

(Mehrfachnennungen möglich, z.B. bei Schmierereien am 30.07.2016, welche in Borna, Lobstädt und Neukieritzsch zu finden waren)

·         Borna: 14

·         Wurzen: 10

·         Markranstädt: 4

·         Naunhof: 4

·         Grimma: 4

·         Sonstige: 14

 

aufgeschlüsselt nach Tatmotiv:

(Mehrfachnennungen möglich, z.B. bei Angriff auf Büro von Bon Courage am 03.05.2016, welches sowohl als rassistisch motiviert als auch gegen politische Gegner_innen gerichtet gezählt wird)

·         Rassismus: 36

·         politische Gegner_innen: 9

·         NS-Verherrlichung: 5

·         Sonstige: 3

 

aufgeschlüsselt nach Art des Vorfalls:

·         Sachbeschädigung: 16

·         Demonstration/Kundgebung: 9

·         Graffiti/Schmierereien/Plakate: 8

·         Angriff: 7

·         Sonstige: 8



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Interessante Exkursionen geplant - Teilnahme möglich

PM fjm-lkl | 22.11.2016

Im Verlauf des LPD Projektes "Weiterbildungen zu Gedenkkultureller Jugendarbeit"  wurden folgende Exkursionen vereinbart. Interessenten können sich gern anschließen. Anmeldungen unter andreas.rauhut@fjm-lkleipzig.de

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Am Dienstag den 13.12. um 15.00 gibt es eine Führung auf dem jüdischen Friedhof in Leipzig, Berliner Str. 123

Am Mittwoch, den 21.12. haben wir um 15.00 Uhr eine kurze Führung durch die Gemeindesynagoge in der Keilstraße 6 Leipzig bis ca. 15.30 Uhr. Danach gehen wir bis ca. 16.30 Uhr in die angrenzende Carlebach-Stiftung (die säkulare Interessenvertretung der jüdischen Gemeinde in Leipzig) in der Löhrstraße 10. Die Geschäftsführerin Frau Dr. Plowinski wird uns dort erzählen, welche Ansprechpartner, Besichtigungsorte und Exkursionsmöglichkeiten für Lehrer/Multiplikatoren etc. es zum Thema jüdische Leben in Leipzig und dem Leipziger Land vor Ort gibt. Ebenfalls wird sie uns einen Einblick in die diesbezügliche Literatur und die Unterrichtsmaterialien der Stiftung zu dieser Thematik geben.

Männliche Besucher bitten wir um eine Kopfbedeckung.

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Projektstart „Sichtbarmachung rechter Gewalt im Landkreis Leipzig“

PM ChronikLE | 12.10.2016

Die Online-Plattform www.chronikle.org dokumentiert seit 2008 diskriminierende Ereignisse und neonazistische/rechte Aktivitäten in und um Leipzig. Mit Unterstützung der lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig ist zum 01. September 2016 ein neues Projekt unter dem Titel „Sichtbarmachung rechter Gewalt im Landkreis Leipzig“ gestartet. Dazu Steven Hummel, Projektverantwortlicher bei chronik.LE: „Wir wollen mit dem neuen Projekt rechten Aktivitäten und rechte Gewalt im Landkreis Leipzig sichtbar machen. Dazu ist es zuallererst notwendig solche Ereignisse und Geschehnisse zu dokumentieren. Dazu haben wir einen Erfassungsbogen erstellt mit dem zivilgesellschaftliche Initiativen und aktive Bürger_Innen die Möglichkeit gegeben werden soll diese Geschehnisse ohne großen Aufwand an uns weiterzuleiten. Die Ereignisse werden dann auf der Webseite www.chronikle.org für die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.“

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Im Rahmen des Projektes sind Treffen mit Engagierten geplant um sich über die Situation und die Einschätzung z.B. zu neonazistischen Aktivitäten vor Ort auszutauschen. „Als ein regionaler Schwerpunkt hat sich bereits die Stadt Borna herauskristallisiert. Hier fanden in den vergangenen Monaten mehrfach Sachbeschädigungen, neonazistische Propagandaaktionen aber auch Angriffe gegenüber Geflüchteten statt“, so Steven Hummel. „Wir wollen mit dem Projekt dazu anregen diese Geschehnisse wahrzunehmen und als das zu benennen was sie sind: rechte Aktivitäten welche das Zusammenleben in unserer demokratischen Gesellschaft beeinträchtigen.“

Das Projekt soll weiterhin zu Engagement gegen Rechts anregen und Mut für eine offene und solidarische Gesellschaft machen.

Ausgewählte Ereignisse im Landkreis Leipzig 2016:

08.09.2016 Borna:
Ein Banner, welches auf die Anne-Frank-Ausstellung in Borna hinweist, wird angezündet und dabei völlig zerstört.
https://www.chronikle.org/ereignis/banner-anne-frank-ausstellung-borna-angez%C3%BCndet

27.08.2016 Wurzen:
Fünf Fensterscheiben vom Kultur- und Bürger_innenzentrums D5 in Wurzen werden eingeschlagen und zerstört.
http://www.ndk-wurzen.de/Aktuelles/Anschlag-auf-das-Kultur--und-Buerger_innenzentrum-D5-in-Wurzen/42d1970/

30.07.2016 Borna:
Mehrere neonazistische Graffiti werden im Bornaer Stadtgebiet angebracht. Zu lesen ist u.a. die Sprüche „Nationaler Sozialismus jetzt“ und „Deutschland den Deutschen“.
https://www.chronikle.org/ereignis/neonazistische-graffitis-sporthalle-borna

23.07.2016 Wurzen:
In einem Supermarkt echauffiert sich eine Kundin über drei Frauen mit Kopftuch. Sie fordert eine Bombe auf diese zu werfen, denn „da triffste immer die richtigen“.
https://www.chronikle.org/ereignis/rassistische-hetze-wurzener-supermarkt

05./06.06.2016 Borna:
Im Stadtgebiet werden Plakate der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) mit dem Spruch "Ausbildung statt Überfremdung" aufgehangen.
https://www.chronikle.org/ereignis/rassistische-jn-plakate-borna

13./14.05.2016 Borna:
Vier Personen überfallen zwei Asylsuchende aus Pakistan. Einer der beiden wird durch Schläge und Tritte so stark verletzt, dass er ambulant in einer Klinik behandelt werden muss.
https://www.chronikle.org/ereignis/rassistischer-%C3%BCberfall-zwei-asylsuchende-borna

03./04.05.2016 Borna:
Auf das neueröffnete Büro des Vereins Bon Courage wird ein Anschlag mit Buttersäure verübt.
https://boncourage.de/news/soliaufruf

16./17.04.2016 Borna:
In der Nacht vor dem Spiel Bornaer SV gegen Roter Stern Leipzig werden mehrere Graffiti wie z.B. „BORNA bleibt braun“ und „Refugees Not Welcome“ in und außerhalb des Stadions angebracht.
https://www.chronikle.org/ereignis/neonazistische-schmierereien-borna-0

03./04.03.2016 Borna:
Mit Steinen werden die Scheiben eines deutsch-arabischen Kulturzentrums in Borna eingeworfen und ein vermutlich mit Blut gefüllter Beutel in den Raum geworfen.
https://www.chronikle.org/ereignis/anschlag-deutsch-arabischen-verein-borna

25.02.2016 Lobstädt:
Eine geplante Asylsuchendenunterkunft wird mit Gegenständen beworfen, wobei vier Fensterscheiben und eine Türscheibe zu Bruch gehen. Eine übelriechende chemische Substanz wird im Gebäude verteilt.
https://www.chronikle.org/ereignis/steinw%C3%BCrfe-asylsuchendenunterkunft-lobst%C3%A4dt

03.02.2016 Regis-Breitingen:
Ein Asylsuchender aus Pakistan wird von drei Männern mit einem Messer angegriffen und in den Bauch getreten.
https://www.chronikle.org/ereignis/angriff-messer-asylbewerber-regis-breitingen

24.01.2016 Naunhof:
Bei einer geplanten Asylunterkunft werden mehrere Scheiben eingeworfen und dazu die Parole „Handeln statt zusehen“ an die Hauswand gesprüht. Dieselbe Parole ist ebenfalls am Wohnort eines für Flüchtlinge engagierten Kommunalpolitikers zu lesen. Auf seine Wohnung werden ebenfalls Steine geworfen, wovon einer das Fenster durchschlägt und den Politiker nur knapp verfehlt.
https://www.chronikle.org/ereignis/anschl%C3%A4ge-naunhofer-asylunterkunft-linken-politiker

weitere Ereignisse finden Sie auf der Homepage: www.chronikle.org


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Das Interkulturelle Herbstfest „Reise um die Welt“ war ein voller Erfolg!

PM Lichtblick e. V. | 07.10.2016

Am 06.10.2016 von 15 bis 18 Uhr fand im Familienzentrum Lichtblick e. V. im Rahmen der interkulturellen Woche ein Herbstfest besonderer Art und Weise statt. Das kleine Familienzentrum platzte bei den vielen Besuchern aus allen Nähten. Gemeinsam machten wir uns auf eine musikalische Reise durch die Welt. Außerdem entführte uns die Kräuterfrau Kerstin Leubner in die Welt der Gewürze aus allen Erdteilen. Dies Gewürze und ihre Wirkungsweise wurden von Kerstin Leubner professionell erläutert und gemeinsam wurden Tee und Kräutersalz kreiert.

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Shamsha aus Pakistan zauberte kunstvolle Hennabemalungen auf die Hände der Besucherinnen. Neben verschiedenen Kreativangeboten konnte man sich international am pakistanischen Bohnensalat, französischen Crepes und anderen Köstlichkeiten stärken. Es war ein wirklich gelungenes Fest, bei dem sich auf kleinstem Raum die Kulturen begegneten und gegenseitige Akzeptanz und Respekt übten. Zum Abschluss führte die Leiterin des Familienzentrums Berit Stowasser-Hoffmann mit 3 Freundinnen ein kleines Puppentheater auf. Dabei ging es um das Anders sein, das Finden von Gemeinsamkeiten sowie das Entstehen von Freundschaft und was jeder selbst dazu beitragen kann. Alle gingen sehr zufrieden und erfüllt nach Hause.

Auch die anderen Veranstaltungen im Rahmen der interkulturellen Woche kamen sehr gut an. Bei einer Japanerin wurde am 27.09.2016 original japanisch gekocht und in die Geheimnisse der japanischen Küche eingeweiht.

Im Interkulturellen Märchencafè am 29.09. von 15 bis 18 Uhr führt die russische Puppenbühne Tron-ton-ton das Stück „Wer hat Miau gesagt“ auf. Abgerundet wurde dieser Nachmittag mit Liedergeschichten aus aller Welt.

 

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Interkulturelle Wochen im Landkreis mit „Rötha place to be“ eröffnet

LVZ thl | 23.09.2016

Am Freitag sind in Rötha die Interkulturellen Wochen eröffnet worden. Unter dem Motto „Vielfalt, das Beste gegen Einfalt“ werden in den kommenden zwei Wochen rund 26 Veranstaltungen durch 15 Kooperationspartner an 16 Orten im Landkreis umgesetzt. Am Sonntag findet anlässlich der IKW ein Gottesdienst in der Grimmaer Frauenkirche statt.


Eröffnung der Kunstausstellung „Rötha, place to be – Begegnungsorte in Rötha“ der Auftakt zu den Interkulturellen Wochen im Landkreis Leipzig / Quelle: Andreas Döring


Auf dem Röthaer Marktplatz fand Freitagnachmittag der Auftakt der bundesweiten Interkulturellen Wochen im Landkreis Leipzig statt. Unter dem Motto „Vielfalt, das Beste gegen Einfalt“ werden in den kommenden zwei Wochen rund 26 Veranstaltungen durch 15 Kooperationspartner an 16 Orten im Landkreis umgesetzt, sagte Ronny Kriz vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental, der das landkreisweite Projekt bereits zum 6. Mal koordiniert.

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Mit den verschiedenen Veranstaltungsformaten sollen „Begegnungsorte“ zum Austausch geschaffen werden. Ziel ist es, dass durch unterschiedliche Themen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ins Gespräch kommen. Durch Begegnung und den Dialog sollen Vorurteile und Ängste mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen der Flüchtlingspolitik abgebaut werden.

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Henry Graichen (CDU) wurde auf dem Röthaer Marktplatz die Kunstausstellung „Rötha, place to be – Begegnungsorte in Rötha“ durch den Verein Kulturbahnhof eröffnet. Am Sonntag werden die Interkulturellen Wochen zudem mit einem Gottesdienst in der Grimmaer Frauenkirche eröffnet.

In den kommenden zwei Wochen erwarten die Besucher der Veranstaltungen der IKW im Landkreis Leipzig Workshops, Sportveranstaltungen, Kunstausstellungen, Vorträge, Lesungen und Konzerte. Die Angebote sind alle kostenlos, um Anmeldungen wird aber gebeten.

 

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„Der Anschlag ist wie ein zweiter Mord an Anne Frank“

PM J.Tonne | 15.09.2016

Organisatoren entsetzt über Zerstörung des Banners in Borna / Interesse an der Ausstellung ist groß

Borna. Um das von Unbekannten zerstörte Banner zur Anne-Frank-Ausstellung ersetzen zu können, rufen die Organisatoren, das Anne-Frank-Zentrum Berlin und das Flexible Jugendmanagement des Landkreises Leipzig, zu Spenden auf. Das Banner soll in den kommenden Tagen wieder aufgehängt werden. Doch das Entsetzen ist bei allen Beteiligten nach wie vor groß. Die Organisatoren haben einen Strafantrag gestellt, die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. „Der Anschlag ist wie ein zweiter Mord an Anne Frank und hat uns ganz schön getroffen, aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen“, macht Andreas Rauhut vom Jugendmanagement deutlich.

 

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Und Patrick Siegele, Direktor des Anne-Frank-Zentrums, ergänzt, dass die Ausstellung trotz des Anschlags ein Erfolg sei – „das zeigt sich an der großen Akzeptanz und am Interesse“. 40 Schulklassen aus dem gesamten Landkreis haben sich bereits für eine Führung durch den Goldenen Stern angemeldet. Die Hälfte davon war bereits zu Gast in Borna. Und auch an den Nachmittagen seien immer zahlreiche Besucher vor Ort. Was die Gruppen besonders schätzen, ist der sogenannte Peer-to-Peer-Ansatz, das heißt, dass Jugendliche die Klassen durch die Schau begleiten und Hintergrundwissen vermitteln. „Von vielen Lehrern haben wir gehört, dass das Konzept sehr gut angekommen ist“, sagt Rauhut. Täglich kämen noch Anfragen von Schulen zu freien Terminen.


Foto: R.Kriz

Auch Siegele ist über die bisherige Resonanz erfreut, „für eine Stadt dieser Größenordnung ist der Besucherverkehr sehr gut“. Zu Besuch war in den vergangenen Tagen zudem die Gastklasse aus Tschechien, in einigen Tagen kommen noch jugendliche Flüchtlinge und Insassen der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen in den Goldenen Stern, um sich die Schau anzusehen. „Die meisten Schüler, die kommen, bringen einiges an Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus mit“, erklärt Kim Gebel, eine von 28 Mädchen und Jungen, die die Klassen begleiten. Die Atmosphäre sei entspannt und die Schüler würden gut mitarbeiten. Großes Interesse rufe vor allem der aktuelle Bezug hervor. Siegele nennt den Teil der Ausstellung „Brücke in die Gegenwart“. Diese sei wichtig, um aus der Geschichte zu lernen und Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) setzt mit ihren regelmäßigen Besuchen in der Ausstellung ein deutliches Zeichen gegen Fremdenhass. Auch sie zeigt sich empört über die Zerstörung des Banners. „Dafür habe ich gar kein Verständnis“, betont sie. Sie lädt die Täter dazu ein, sich gemeinsam mit den Jugendlichen die Schau anzusehen. Der Anschlag sei klar politisch motiviert, „um so wichtiger ist es, ein Zeichen für die Demokratie zu setzen“. Denn die fällt nach Aussage von Siegele nicht vom Himmel, sie erfordere vielmehr Arbeit und das Bewusstsein, mit Verstand Änderungen bewirken zu wollen. Die Wanderausstellung ist noch bis zum 29. September dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nächste Veranstaltung des Begleitprogramms ist am morgigen Freitag. Klezmer Muskelkater spielt um 20 Uhr im Stadtkulturhaus traditionelle jiddische Instrumentalmusik. Luedtke hofft, dass die Schau in einigen Jahren wieder in die Große Kreisstadt kommt. „Denn dann ist die nächste Generation soweit, sich mit dem Thema zu beschäftigen“. Denn die Geschichte dürfe nicht in Vergessenheit geraten.

Wer für ein neues Banner spenden möchte: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE76 1002 0500 0003 2995 05, BIC: BFSWDE33BER.

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Grimma setzt auf Vielfalt

LVZ C. Braun | 12.08.2016

Die 6. Interkulturelle Woche findet im September im Landkreis Leipzig statt

Grimma. Das Motto ist klar formuliert. „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ – so lautet das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2016, die im September in Grimma stattfindet. „Es bezieht sich auf eine starke und selbstbewusste Zivilgesellschaft, die sich gegen die Einfalt durchsetzen wird. Es ist ein Motto, das bewusst die Millionen von Menschen stärkt, die sich für ein Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis der Grund- und Menschenrechte einsetzen“, sagt Bärbel Schäfer von der Kirchgemeinde Grimma.

 

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Fremdenhass sei mit der christlichen Botschaft unvereinbar. Mittlerweile findet die 6. Interkulturelle Woche im Landkreis Leipzig statt. Darin wird sich auch wie jedes Jahr die Kirchgemeinde Grimma beteiligen. Geplant ist ein Gottesdienst am Sonntag, 25. September ab 10.15 Uhr in der Frauenkirche in Grimma. „Für manche mag das Motto naiv oder provokant klingen angesichts der komplexen Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft in Deutschland steht. Tatsächlich erleben wir eine Zeit der Umbrüche und Veränderungen, wie wir sie seit der Wiedervereinigung nicht gesehen haben“, sagt Helga Schneider von der Kirchgemeinde Grimma.

Frauen setzen sich seit Wochen dafür ein, dass Flüchtlinge nicht nur in Grimma betreut, sondern auch integriert werden. Sie beschäftigen sich mit solchen Fragen: Wie geht es weiter mit den Flüchtlingen? Wie gelingt die Integration von Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Religionen? Wie können die Werte von Freiheit, Sicherheit und Recht in Europa bewahrt werden? Was ist unsere Verantwortung als Christen?. Mit diesen Fragen wird sich auch die Interkulturelle Woche in Grimma beschäftigen. Während des Gottesdienstes in der Kirche in Grimma wird unter anderem eine Syrerin über ihr Heimatland berichten. Außerdem wird das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner dargestellt. Katharina Nicolaus wird zur Gitarre spielen. 

 

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Förderfonds statt Träumereien

PM Sächsische Jugendstiftung | 25.07.2016

Sächsische Jugendstiftung bringt mit zwei Förderfonds Projekte von Jugendlichen an den Start! Jetzt bewerben und eigene Ideen wahr werden lassen!

„Träume sind Schäume?“ – Stimmt nicht! Mit den Fördergeldern von NOVUM und SALVETE haben sächsische Jugendliche die Chance ihrem Traum vom idealen Umfeld ein Stück näher zu kommen. Wie das geht?  Indem sie mit ihrem eigenen Projekt ihr Umfeld gestalten. Die Sächsische Jugendstiftung bietet dafür zwei Fonds an, bei denen Jugendliche aus Sachsen unkompliziert ihre Idee einreichen und eine Förderung für die Umsetzung bekommen können.

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Wichtig hierbei: Die Projekte sollten für und von Jugendlichen im Alter von 12 bis 22 Jahren, nicht kommerziell und nicht eigennützig sein. 

Dem schon seit einigen Jahren existierenden Fonds NOVUM, welcher ohne spezielle thematische Ausrichtung Projekte von und für Jugendliche fördert, wurde in diesem Jahr zusätzlich ein zweiter Fonds namens SALVETE zur Seite gestellt. SALVETE fördert ähnlich wie NOVUM Projekte von Jugendlichen in Sachsen, allerdings mit einem thematischen Schwerpunkt: Projekte, die mit SALVETE unterstützt werden, müssen gezielt ein tolerantes Miteinander fördern und den interkulturellen Dialog mit geflüchteten Menschen in den jeweiligen Regionen vorantreiben. Viele junge Menschen wollen sich verstärkt in ihren Regionen gegen Ängste und Vorurteile zur Wehr setzen und vor allem geflüchteten Menschen nach dem Verlust ihrer Heimat das Ankommen in Sachsen erleichtern. Dabei setzen sie sich mit verschiedensten Projektideen für ein gemeinsames und tolerantes Miteinander ein. Um diesem Bedarf gerecht zu werden und um die Wichtigkeit dieses Engagements zu unterstreichen, hat die Sächsische Jugendstiftung diese zusätzliche Möglichkeit der Unterstützung für Jugendinitiativen geschaffen.

Der Weg zur Förderung ist kurz: unter www.saechsische-jugendstiftung.de/foerderung findet sich ein einfaches Antragsformular, mit dem die Projektidee bei uns als Stiftung eingereicht werden kann. Ist die Idee einmal da, entscheidet zeitnah eine Fachjury über die jeweilige Förderung.

Warum das Ganze?

Ziel beider Förderfonds ist es, Jugendinitiativen eine Unterstützung bei der Umsetzung der von ihnen erdachten Projekte zur Verfügung zu stellen. Jugendliche sind Fachleute in eigener Sache, die an der Entwicklung ihres unmittelbaren Lebensraumes beteiligt werden wollen. Schafft man ihnen mit Rahmenbedingungen wie NOVUM und SALVETE Möglichkeiten, tragen sie mit ihrem eigenen Verständnis und ihren eigenen Ideen zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft bei.

Beide Fonds ermöglichen es den Jugendlichen, sich wirkungsvoll in die Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensumfeldes einzubringen. Jugendinitiativen nutzen erfahrungsgemäß gern eigene Projekte, um sich im Rahmen dieser mit den sie umgebenden Herausforderungen auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen können mit Hilfe der Förderfonds, ausgehend von ihrem Bedürfnissen und Interessen, einen erheblichen Beitrag zur Veränderung ihres Umfeldes leisten. Die Jugendprojekte tragen damit zu einer stärkeren Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld der Jugendlichen bei und machen die jeweiligen Wohnorte für Jugendliche attraktiv.

Die Auseinandersetzung mit ihrem Umfeld im Rahmen der Planung des eigenen Jugendprojektes, die Erprobung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Durchführung des Projektes und der Erfolg bei der Umsetzung dieser Ideen zeigen große Erfolgsaussichten für eine intensivere und weitergehende Auseinandersetzung und Bedeutungszunahme der eigenen Lebensweltgestaltung der Jugendlichen. Gleichzeitig beinhaltet der Prozess der Entwicklung, Planung und Umsetzung eines eigenen Jugendprojektes verschiedenartige Bildungspotentiale, die zum einen effektiv auf das weitere Leben anwendbar und zum anderen breiter gefächert sind, als es bei einem fertigen Projekt, bei dem Jugendliche nur teilnehmen können, je der Fall sein wird.

 

Kontakt:

Sächsische Jugendstiftung

Andrea Büttner

Weißeritzstr. 3, 01067 Dresden
Funk +49 (0)173 5768026

Tel. +49 (0)351 323 719 010

Fax +49 (0)351 323 719 09

www.saechsische-jugendstiftung.de/foerderung

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„Unsere Demokratie braucht nicht weniger, sondern mehr Konflikt“

PM | 20.06.2016

Mit dieser und weiteren Thesen zog PD Dr. Markus Linden vom Forschungszentrum Europa an der Universität Trier zur 2. Demokratiekonferenz am 7. Juni im Lindensaal Markkleeberg das Interesse der ca. 60 Anwesenden auf sich.

 

 In seinem wissenschaftlichen Input zum Thema: „Krise der demokratischen Repräsentationen? Indizien und Reformmöglichkeiten“ scheute er sich nicht, den durchaus populären Thesen zu wiedersprechen. So sind nach seiner Meinung „Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie alles andere als Allheilmittel“, wenn diese instrumentalisiert werden. Gleichzeitig untermauerte er, dass „ am Wert von Parteien und Parlamenten kein Weg vorbeiführt“.  In der anschließenden Diskussion  wurden  seine  „ kleinen Schritte zur Reform  bei der demokratischen Repräsentation“ in Bezug auf die lokale Ebene hinterfragt.

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In 4 Workshops konnten sich dann die Teilnehmenden aus Vereinen, Politik, kommunaler Verwaltung, Kinder- und Jugendarbeit, Vertreter aus dem schulischen Bereich, und engagierten Bürgerinnen und Bürgern  konkrete Projektbeispiele erklären lassen.  Im Mittelpunkt des Austausches standen dabei die Projektebereiche:

SPORT  „ Im Sport verein (t) für Demokratie“ 
KIRCHE  „Kirche wirkt demokratisch im Kiez: – Flüchtlingswohnungen“
SCHULE „ Bürgerschaftliches Engagement in Schule und Kommune“
GEMEINWESEN „engagierte Stadt“ 

Landrat, Henry Graichen, und der Oberbürgermeister von Markkleeberg, Karsten Schütze, würdigten in Ihren Grußworten das Engagement der Anwesenden in Ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern  zur Stärkung einer lebendigen, demokratischen und weltoffenen Zivilgesellschaft. Die kontinuierliche Bereitstellung von 100.000 Euro Kreismitteln für die Lokale Partnerschaft für Demokratie ist dabei ein wichtiger Eckpfeiler für die langfristige Projektarbeit im Landkreis in diesem Themenfeld.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LDP) im Landkreis Leipzig statt und wurde durch das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V., das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt des Landkreises Leipzig und der Stadt Markkleeberg durchgeführt.

Die gestiegene Teilnehmerzahl im Gegensatz zur letzten Demokratiekonferenz, aber auch die steigende Anzahl der Anträge innerhalb der Lokalen Partnerschaft spiegeln das Interesse und die engagierte Gesellschaft im Landkreis Leipzig wider.

Termininfo:  Die 4. Projektantragsfrist für die noch offenen rund 8000 Euro im Rahmen der LPD endet am  19.08.16.

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Schlaue Filme - Filmwerkstatt im D5 in Wurzen - Anmeldung ab jetzt!

PM | 15.06.2016

Ab dem 07.09.2016 immer mittwochs von 15-17.30 Uhr Filmwerkstatt für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren im BürgerInnenzentrum D5 in Wurzen.

Wir wollen mit den Mädchen und Jungen Filme entwickeln, die sich mit Themen wie: Demokratie, Toleranz und verschiedenen Arten von Diskriminierung im Alltag ... auseinandersetzen. Die TeilnehmerInnen lernen wie ein Film entsteht. Ein Drehbuch geschrieben wird, warum es ein Storyboard gibt und wie Kamera- und Tontechnik zu bedienen sind. Welche Rolle Einstellungsgrößen und Perspektiven im Film spielen wird besprochen und gemeinsam ausprobiert.

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Eine öffentliche Premiere im Dezember im D5 rundet die Filmwerkstatt ab.

Die Seminare (in gekürzter Form) werden ebenso für PädagogInnen und interessierte Erwachsene sowie Schulklassen angeboten.

Das Angebot ist kostenfrei.

Anmeldung ist erforderlich unter: info@schweizerhaus-puechau.de

Zeit: immer mittwochs, 07.09.2016 bis 30.11.2016 je 15.00-17.30 Uhr
Ort: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V., Domplatz 5 in Wurzen
Inhaltliche Begleitung: Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur, Marie Louise Stoll, Martina Jacobi-Wilhelm

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„Lokale Partnerschaft für Demokratie (LPD) “ – neue und weiterentwickelte Projekte werden im zweiten Förderjahr umgesetzt.

PM | 24.03.2016

Nach den ersten beiden Begleitausschusssitzungen im Haushaltsjahr 2016 können 19 Projekte beginnen. Neben den beiden extern angebundenen Servicestellen „Fachberatung“ beim Netzwerk für Demokratische Kultur in Wurzen und „Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligungsförderung“ beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental wurden weitere Vorhaben von freien Trägern und Vereinen befürwortet.

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Damit sind rund 210.000€ Euro von insgesamt 220.000€ an Fördergeldern gebunden. Für die noch verbleibenden Restmittel in Höhe von rund 10.000 Euro ist der 20. Mai 2016 Stichtag für die 3. Antragsrunde. Es wird empfohlen, sich vor der Antragstellung bei der Servicestelle Fachberatung LPD beraten zu lassen. Finanziert wird die Lokale Partnerschaft aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen – für Demokratie und Toleranz“ sowie dem Landkreis Leipzig.

Für kleinere Vorhaben und Tagesveranstaltungen können ab sofort vereinfachte Anträge beim „Aktionsfonds 2016“ bis max. 500 Euro ganzjährig gestellt werden. Außerdem können sich Interessierte, die bei der Interkulturellen Woche Ende September / Anfang Oktober mitwirken möchten, schon jetzt bei der Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligungsförderung melden.

Weitere Informationen zu den bewilligten Projekten, Antragsformulare und Ansprechpartner finden Sie auf der Programmhomepage unter www.demokratie-leben-lkl.de.

Verfolgen Sie die Aktivitäten der LPD im Landkreis Leipzig  jetzt auch bei Facebook!

Terminvorschau:

 07.06. Demokratiekonferenz in Markkleeberg

14.06. 3. Begleitausschusssitzung zur LPD

 

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Dorf der Jugend

PM | 10.03.2016

Seit über einem Jahr gibt es in Grimma eine Initiative von Jugendlichen und Erwachsenen, die die ehemalige Spitzenfabrik in Grimma an der Mulde zum Leben erweckt. Flohmärkte und Konzerte fanden bereits statt.

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Die Visionen reichen von einem Containercafé, einem Hostel, einem Gartenprojekt, Kunstausstellungen, Theateraufführungen und vielem mehr. Das Engagement der Aktiven ist enorm und beispielgebend für die ländliche Region. Dahinter steht ein innovatives Konzept der Jugendarbeit entgegen des demografischen Wandels - das Dorf der Jugend -, für das derzeit mehrere Projekt- und Förderanträge gestellt werden.

Zahlreiche Unterstützer wie z.B. die Diakonie Leipziger Land, die Stadt Grimma, der Landkreis und etliche Ehrenamtliche stehen hinter dem Projekt und tragen zur Entwicklung bei.

Nun geht es im nächsten Schritt darum, das geplante Containercafé für Bürger_innen, Touristen (z.B. Radfahrer und Spaziergänger am Mulderadweg) einzurichten.

Auf folgendem Link können Sie / könnt ihr ein tolles Video über die Initiative ansehen und wir freuen uns über jede eingehende Spende, um den Traum Containercafé an der Mulde zu realisieren.

http://www.visionbakery.com/containercafe

Bei Fragen und Anregungen bin ich gern erreichbar. Gern kann die Email weitergeleitet werden.

Herzliche Grüße

Ulrike Läbe
stellv. Vorstandsvorsitzende
Förderverein für Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit (FJZ e.V.)

Mobil: 0176 38705534

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Vielfalt-Mediathek wird fortgeführt

LKL | 21.04.2015

Die Vielfalt-Mediathek (www.vielfalt-mediathek.de) wird auch im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fortgeführt. Für diejenigen, die uns noch nicht kennen, würden wir gerne unser Projekt zum Start des neuen Programms „Demokratie leben!“ vorstellen: Seit 2006 sammelt und archiviert die Vielfalt- Mediathek des IDA e. V. zusammen mit dem DGB Bildungswerk als einzige Institution die vielen Materialien der Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus und macht sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Auf diese Weise wird auch die Nachhaltigkeit der Materialien und Projekte gesichert. Die Nutzer_innen können die Inhalte und Materialien kostenlos abrufen und ausleihen. Die Vernetzung möglicher Kooperationspartner wird dadurch ebenfalls gefördert.

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Viele Interessierte besuchen unsere Seite und nutzen die erarbeiteten Materialien und Publikationen der Vorgängerprogramme für ihre eigene Arbeit. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn auch Materialien von Ihnen, die im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ entstehen, einen festen Platz bei uns in der Mediathek einnehmen und sie dadurch langfristig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Wir bitten Sie, uns alle Materialien, egal ob Filme, Musik, Publikationen o. Ä., die in den nächsten Jahren entstehen, in dreifacher Ausführung zuzusenden. Auch Materialien der Einzelprojekte (Partnerschaften für Demokratie), nehmen wir gerne auf. Wenn Sie noch Materialien aus den Vorgängerprogrammen haben, die noch nicht in die Vielfalt-Mediathek aufgenommen wurden, bitten wir Sie, uns diese ebenfalls zuzusenden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.vielfalt-mediathek.de.

 

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„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Landkreis Leipzig

Die ersten Schulen im Landkreis haben sich auf den Weg gemacht und weitere werden folgen!

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR-SmC) ist ein Projekt von und für Schüler/innen, die gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft leisten wollen. In Sachsen sind 59 Schulen im Netzwerk dabei.

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Kernstück des Projekts ist das Selbstverständnis von SoR-SmC:

1.       Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe einer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.

2.       Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.

3.       Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Wenn mindestens 70% aller Menschen an einer Schule - Schüler/innen, Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen, Hausmeister und Küchenpersonal etc. – sich bereit erklären, dieses Selbstverständnis mit Leben zu füllen, können sie den Titel erwerben und damit ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen.

Es gibt in Sachsen derzeit 59 Schulen (Stand März 2015). Bis Februar gab es im Landkreis Leipzig jedoch keine einzige! Das ist mit der ersten Titelverleihung am St.-Augustin-Gymnasium nun nicht mehr so. Am 6. März fand hier die Titelverleihung statt. Wir gratulieren hiermit nochmals ganz herzlich zum Titel und freuen uns, das St.-Augustin-Gymnasium mit seiner Schüler/innen-Initiative „St.-Augustin denkt bunt“ im Netzwerk der Schulen ohne Rassismus zu begrüßen!

Zum ganzen Artikel hier klicken!

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Vorträge zur Lebenssituation von Asylsuchenden und Geflüchteten im Landkreis Leipzig

Der Verein Bon Courage e.V. aus Borna erhält in diesem Jahr im Rahmen der veröffentlichten Broschüre „Von außen sieht es nicht so schlimm aus…aber das ist ein Trick“ eine Projektförderung vom Lokalen Aktionsplan für die Durchführung von Vorträgen zur Lebenssituation von Asylsuchenden und Geflüchteten im Landkreis Leipzig.

Mit solch einem Vortrag möchten wir im Landkreis Leipzig nun auf 'Tour gehen'.

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Gemeinsam mit Asylsuchenden aus dem Landkreis Leipzig haben wir in den vergangenen Monaten den Vortrag konzipiert. Während Vereinsmitglieder darin zunächst einen Überblick über den Ablauf des deutschen Asylverfahrens sowie allgemeine Informationen zur rechtlichen Stellung von Geflüchteten in Deutschland geben, sprechen Asylsuchende im Weiteren über die Herausforderungen, mit denen sie sich täglich konfrontiert sehen. Hierbei heben sie besonders jene Probleme hervor, die durch die Unterbringung in Asylsuchenden-Sammellagern, der Versorgung mit Wertgutscheinen oder mangelnden Sprachkursangeboten entstehen.

Der Vortrag bietet die Möglichkeit, offene Fragen zum Thema ‚Asyl‘ anzusprechen, mit Asylsuchenden ins Gespräch zu kommen und gemeinsam über Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren. Der Vortrag ist flexibel gestaltet, so dass spezielle Wünsche zu inhaltlichen Schwerpunkten berücksichtigt werden können. Projektansprechpartnerin ist Sandra Münch und sie steht nicht nur für weitere Fragen zur Verfügung, sondern wird in Absprache und gemeinsam mit Ihnen/euch den Vortrag organisieren.

Informationen zu den Konditionen:

·         Alle Honorar- und Reisekosten sowie Gebühren für die Raummiete können über das Projekt bzw. unseren Verein abgerechnet werden. Daher müssen keine zusätzlichen Kosten eingeplant werden.

·         Wir würden es begrüßen, wenn wir bei der Suche nach adäquaten Räumlichkeiten unterstützt werden.

·         Die Projektförderung endet vorläufig zum Jahresende und deshalb ist ein Termin im Oktober, November oder Dezember zu begrüßen (sollte dies nicht möglich sein, findet sich mit Sicherheit eine Möglichkeit).

·         Für den Vortrag sollten mindestens 1 ½ bis 2 Stunden eingeplant werden.

Haben Sie/Habt ihr Interesse? Dann laden Sie/ladet uns ein! Kontaktieren Sie/Kontaktiert uns über info@boncourage.de oder 0157/75176855. Weitere Informationen finden sich auch unter www.boncourage.de oder im Facebook. 

Über eine Einladung freuen sich,

Asylsuchende aus dem Landkreis Leipzig und

das Team von Bon Courage e.V.

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