Aktuelles

Einladung zur Abschlussveranstaltung des Projektes von HOME SICK HOME am 27.10.2018

PM 19.10.2018 | Kulturbahnhof e.V.

Am 27. Oktober 2018 feiert der Kulturbahnhof e.V., mit den letzten Veranstaltungen in Rötha gleichzeitig den großen Projektabschluss von HOME SICK HOME, das in den vergangen sechs Monaten in Markkleeberg, Kitzscher und Rötha nach den Bedingungen, Problemen und Vorzügen des Zuhause-Seins im ländlichen Raum geforscht hat. Eingeladen waren zahlreiche lokale und internationale Kunst- und Kulturschaffende, die vor Ort ihre künstlerischen Projekte entwickelten.


Foto:privat

 

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Zum letzten Veranstaltungs- und Aktionstag in Rötha präsentieren die internationale Radiogruppe "Common Voices", die Künstlerin Marleen Andreev mit dem Vokalensemble "Treta Mominka" und Sänger_innen des Röthaer Kirchenchors sowie die Künstlerin Ina Weise und der Künstler Marcus Große ihre Projekte. Sie sind Ergebnis der Auseinandersetzung mit der Stadt und der Zusammenarbeit mit ortsansässigen Gruppen und Akteur_innen.

Der Kulturbahnhof e.V.  lädt Sie herzlich ein, diesen spannenden Tag mit uns zu erleben!

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Samstag, 27. Oktober 2018:

15:00 - 21:00 Uhr:

"HIER" - Habitat Inventur Espenhain Rötha

Die Künstler*innen Marcus Große und Ina Weise laden zur Abschlussausstellung in die Räume der ehemaligen Sparkasse ein, die im Rahmen des Projektes HOME SICK HOME des Kulturbahnhof e.V. entstanden ist.

Ab 15:00 Uhr: Ausstellung geöffnet
Um 18:30 Uhr: „Wir schließen“ - Bilanzschau

Wo: Ehemalige Sparkasse Rötha, Am Markt 10, 04571 Rötha

15:30 Uhr:

„Zu Hause im Transit“

Die Radiogruppe „Common Voices“ stellt vor Ort ihr Radio-Feature „Zu Hause im Transit“ vor, das am 1.11. von Radio Corax (95.9 FM ) gesendet wird. Eine zweisprachige Sendung (arabisch-deutsch) mit arabischer und persischer Live-Musik.

In Rötha leben viele Menschen, die neu in der Gegend sind, zum Beispiel die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft. Wie fuhlt sich das an, nicht zu wissen, ob und wie lang man bleiben darf? Wie kommen diese Menschen hier zurecht, was ist gut hier und hilfreich, was ist ganz anders und schwierig? Wie gestaltet sich das Zusammenleben mit den Bewohnern vor Ort?

Wo: Bürgerbüro Rötha, August-Bebel-Straße/Ecke Marienstraße, 04571 Rötha

17:30 Uhr:

„Treta Mominka“

Das Chorprojekt „Treta Mominka“ singt gemeinsam mit Sänger_innen des Röthaer Kirchenchors in der St. Georgenkirche.

Für das Chorprojekt recherchiert die Dresdner Künstlerin Marleen Andreev mit bulgarischen Wurzeln vor Ort nach Liedern mit Bezügen zu Rötha und Espenhain. So soll das Repertoire von Treta Mominka von Liedern aus Bulgarien, der Ukraine, Rumänien, Indonesien und der Schweiz durch die Mithilfe von Ortsansässigen mit Liedgut aus der Region erweitert werden.

Wo: St. Georgenkirchen Rötha, Johann-Sebastian-Bach-Platz 11, 04571 Rötha

Anfahrt ÖPNV: S-Bahn bis Böhlen, Bus 144 nach Rötha und Espenhain

Shuttle-Service von Leipzig bei Bedarf: Bitte melden Sie sich unter info@kulturbahnhof.de

Mehr Informationen finden Sie unter: www.kulturbahnhof.weebly.com/home-sick-home

und auf der Facebook-Seite von Kulturbahnhof e.V.

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„Kein Bock auf…! Rebellische Jugend im NS“ - eine Ausstellung geht auf Tour

PM 17.10.2018 | Kinder-und Jugendring Landkreis Leipzig e.V./ Projekt Flexibles JM

In einem Projekt erforschten Schüler_Innen aus Brandis im Landkreis Leipzig  die Geschichte von Jugendlichen im NS, die sich der Vereinnahmung durch die Hitlerjugend entziehen wollten – den sogenannten Leipziger Meuten. Dabei entdeckten sie, dass es selbst vor ihrer „Haustür“ Orte gab, die lange Zeit ein Freiraum für unangepasste Jugendliche waren. Orte an denen Freundschaft, Liebe und Selbstbestimmung weg von der Welt der Erwachsenen möglich war.


Foto:privat

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In Vorträgen, Lesungen, Geschichtsworkshops und Exkursionen setzten sich die Teilnehmenden, begleitet vom Flexiblen Jugendmanagement (FJM),  intensiv mit diesen besonderen Jugendlichen auseinander. Einhergehend mit dem eigenen Forschungsprozess lernten die Jugendlichen in Kooperation mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GfZK) Möglichkeiten des kreativen Arbeitens und der künstlerischen Ausdrucksformen kennen. So entstanden Arbeiten, die eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Historie der oppositionellen Jugendgruppen und universelle Fragen des Heranwachsens und der Suche nach dem richtigen Platz in der Welt verbinden.


Foto:privat

Die Projektergebnisse wurden in Form einer Ausstellung  festgehalten, welche nun eine Tour durch den Landkreis Leipzig macht. Daran gekoppelt , wird an jedem Ort eine Lesung von Johannes Herwig angeboten, der sich in seinem Roman „Bis die Sterne zittern“ mit eben dieser Thematik befasste. Eintritt ist für den Besuch der Ausstellung, als auch für die Lesung kostenlos.

Das Projekt ist gefördert durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig (LPD).

An folgenden Orten wird die Ausstellung mit Rahmenprogramm zu sehen sein, weitere Orte folgen:

•                     15.11.-22.11.,„Der Laden“ in Wurzen

•                     Lesung: 20.11 Johannes Herwig "Bis die Sterne zittern"im „Der Laden“ in Wurzen

•                      25.11.-03.12. Naturfreundehaus Grethen, Lesung am

•                     Lesung : 25.11.  Johannes Herwig "Bis die Sterne zittern" im Naturfreundehaus Grethen

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Couscous trifft Kartoffelsalat

PM 12.10.2018 | L. Becker

Die Willkommensinitiative Colditz und das DRK Muldental  veranstalteten am 28.09.2018 einen Interkulturellen Kochnachmittag in der BBS in Colditz

Um 14 Uhr begannen in der Lehrküche der Sophienschule Colditz die Zubereitung des Essens. Es wurden 4 Menüs gekocht: Marokkanischer Couscous mit Hühnchen, Arabisches Molokhia mit Hühnchen, Sauerbraten mit Spätzle und Rotkraut sowie Spinat, Kartoffeln und Ei – und natürlich Kartoffelsalat.  Zum Nachtisch gab es arabische Süßspeisen und  Kaiserschmarrn mit Vanillesoße. 

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Es wurde gemeinsam Gemüse geschnitten und  Zubereitungsarten ausgetauscht. Es war eine fröhliche Atmosphäre. Etwas spannend war natürlich, ob der Zeitplan eingehalten werden würde.  Im Laufe des Nachmittags trafen aber  immer mehr HelferInnen ein. Was noch fehlte, wurde schnell eingekauft und so waren pünktlich um 18 Uhr die Tische gedeckt. Viele Gäste konnten die verschiedenen Speisen kosten. Erfreulich war, dass zu der Veranstaltung nicht nur die bekannten aktiven Mitglieder der Willkommensinitiative und die Colditzer Geflüchteten gekommen sind, sondern auch viele neue Gesichter unter den Gästen waren.

Es wurden neue Bekanntschaften geschlossen und Kontakt geknüpft und natürlich geschlemmt und Rezepte ausgetauscht. Nach dem Essen blieben viele der Gäste, um beim Aufräumen zu helfen. Bemerkenswert war, dass eine Gruppe afghanischer Männer ihre Ehefrauen mit den Kindern nach Hause schickten und bis zum Schluss beim Abwasch und der Reinigung der Räume half. Dies wurde seitens der deutschen Anwesenden erfreut und verwundert zur Kenntnis genommen, da allgemein angenommen wurde, dass muslimische  Männer sich nicht mit der Hausarbeit beschäftigen. So konnten an dem Abend auch Vorurteile abgebaut werden.

Wir danken den Köchinnen und allen HelferInnen, der Stadt Colditz und der Sophienschule, insbesondere der Hauswirtschaftslehrerin Frau Marschner für die freundliche Unterstützung und die gute Zusammenarbeit .

Die Veranstaltung wurde gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms

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Demokratieprojekte erhalten Förderung

PM | 24.09.2018

Die 4. Sitzung des Begleitausschusses zur Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) fand am 18. September in der Gemeinde Neukieritzsch statt. In seinen Begrüßungsworten widmete sich der Gastgeber und Bürgermeister Thomas Hellriegel dem Thema Sport als Motor bei der Integration von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund. „Der TSV Lobstädt , mit der Abteilung Fußball, ist dabei nur ein gutes Beispiel aus dem Gemeindegebiet, wo das Miteinander anderer Kulturen gelebt und somit auch schwindenden Mitgliederzahlen entgegengewirkt werden kann“, so der Rathauschef.

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Im Mittelpunkt der Beratung, die Ines Lüpfert, 2. Beigeordnete des Landrats, leitete, standen nochmal zahlreiche Projektanträge. Insgesamt 7 Vorhaben mit einem Fördervolumen von rund 35.000 Euro erhielten von dem Gremium das positive Votum und sollen in den verbleibenden drei Monaten umgesetzt werden.

Neu darunter ist der Geithainer Heimatverein, der sich mit dem Projekttitel „Nicht vergessen“ auf die Spuren der Opfer nationalsozialistischer Krankenmorde und der Zwangssterilisation in der Region machen möchte. Erste Rechercheergebnisse von Euthanasie fällen waren Anlass, das Projekt gemeinsam mit Jugendlichen und den Einwohnern weiter beleuchten zu wollen. Die Projektergebnisse sollen dokumentiert werden, begleitend dazu wird es eine Gedenkstättenfahrt geben.

Das Biographische Theater „Spätlese“ von Schweizerhaus Püchau will den demographischen Wandel im Landkreis thematisieren. Das Vorhaben bildet den Auftakt zu einer generationsübergreifenden Theatergruppe in der Region Wurzen. Die öffentliche theatrale Inszenierung aus Szenen, Bildern und Klängen wird in einer Broschüre festgehalten und soll Startschuss für eine feste Gruppe sein.

Das Projekt „Oppositionelle Jugendliche in der NS-Zeit“ vom Kinder und Jugendring des Landkreises Leipzig will in seiner Umsetzung weitere Orte mit der mobilen Ausstellung erreichen und damit eine breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Die finanzielle Aufstockung des Vorhabens beinhaltet dabei eine Überarbeitung der Ausstellungsdisplays sowie konzeptionelle Erweiterungen des Rahmenprogramms.

Der Kulturbahnhof Markkleeberg erhielt die Förderzusage für zwei Vorhaben. Das erste Konzept mit dem Arbeitstitel „Auswüchse“ ist ein mobiles Ausstellungs- und Kunstvermittlungsprojekt zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Mit Blick auf die Landtags- und Kommunalwahlen soll dazu eine Diskussion zum Thema Teilhabe und Gleichberechtigung von Frauen im Landkreis Leipzig initiiert werden. Bezuschusst wird auch das zweite Vorhaben mit dem Titel „Erinnerungskultur in leichter Sprache“. Hierbei handelt es sich um die Fortschreibung einer bereits erstellten Broschüre zum Thema Euthanasie in der Region Markkleeberg, die um Rechercheergebnisse in Borsdorf und Panitzsch in leichter Sprache ergänzt werden soll. Dazu werden vorbereitend Gespräche und Workshops mit Bewohner_innen der Wohnstätten für behinderte Menschen, mit Schüler_innen und Multiplikator_innen geführt.

Mit der Aufstockung der bereits laufenden Projekte „Aktionsfond 2018“ vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental sowie des „Jugendfonds“ vom Jugendforum des Landkreises Leipzig wird der regen Inanspruchnahme der Förderprojekte Rechnung getragen.

Hilfe und Unterstützung bei der Antragstellung sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit bieten die beiden eingerichteten Servicestellen zur Lokalen Partnerschaft für Demokratie. Weitere Informationen zu den aktuell laufenden Projekten und Veranstaltungen sowie Ansprechpartner finden Sie auf unserer Homepage unter: www.demokratie-leben-lkl.de

Die letzte Sitzung des Begleitausschusses in diesem Jahr findet am 13. November statt. Dabei sollen die Projektumsetzenden von Ihrem Ergebnissen und Herausforderungen bei der Umsetzung der diesjährigen Vorhaben berichten.

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Demokratieprojekte, Jugendaktionen und Interkulturelle Vorhaben können weiter gefördert werden:

PM | 24.09.2018

Der landkreisweite „Aktionsfonds“ für Kleinprojekte und Tagesveranstaltungen hält weiterhin Fördermittel für Vorhaben und Tagesveranstaltungen im Bereich Demokratiebildung bis max. 800 Euro bereit. Die Antragstellung ist fortlaufend, in der Regel mind. zwei Wochen vor Beginn, beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) möglich.

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Für die bereits begonnene Projektreihe der „Interkulturellen Wochen“(IKW), die ebenfalls vom BSW koordiniert wird, können noch für kleine Aktionen Restmittel in Höhe von rund 1500 Euro vergeben werden.

Über Fördermittel von knapp 1000 Euro verfügt der Jugendfonds noch, der durch den Kinder- und Jugendring begleitet wird. Hierbei sollen speziell Kinder und Jugendliche gefördert werden, die sowohl  Antragsteller als auch Zielgruppe des Vorhabens sind. Das Jugendforum, bestehend aus aktiven Jugendlichen des Landkreises, entscheidet über die Förderung von Projekten.

Die eingereichten Vorhaben müssen sich an den Zielen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig ausrichten, die dafür die Fördermittel bereitstellt. Projekte, Workshops oder Tagesveranstaltungen im Bereich Partizipation, Erinnerungskultur, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung oder im Bereich zur Schaffung von Akzeptanz und Toleranz unterschiedlicher Lebensentwürfe stehen dabei im Mittelpunkt.

 

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‚Mut statt Hetze‘

PM KJR-LKL | 03.08.2018

- Veranstaltungsreihe zur Stärkung der demokratischen Jugendarbeit in Stadt und Land

Eine Kooperation

des Stadtjugendring Leipzig e.V. & Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig e.V.

Zielgruppe: Ehrenamtliche, Engagierte und Multiplikator*innen aus der Jugend(verbands)arbeit, Offenen Jugendarbeit und Jugendinitiativen

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  1. Thementag: Demokratie, Politik und Rechtspopulismus

Ort: Dorf der Jugend, Alte Spitzenfabrik Grimma, Dornaer Weg 2  – 8.09., 10.00 – 17.00 Uhr – u.a. mit  Ina Lorenz (Werkstatt junge Demokratie, Kulturbüro Sachsen)

Einführung, inhaltlicher Impulsvortrag, Thementische & Vorstellung des Projekts „Dorf der Jugend“

  1. Abendveranstaltung: Mitbestimmung leicht gemacht - Methoden der Demokratiebildung

Ort: Leipzig, Stadtjugendring, Stiftstr. 7 – 27.09., 18.00 Uhr – mit Ildiko Jahn (Jugendbildnerin, langjährige Erfahrungen beim Netzwerk Demokratie und Courage und in der Jugendverbandsarbeit)

  1. Abendveranstaltung: Was tun gegen Stammtischparolen?

Ort: Bad Lausick, Kinder- und Jugendring, Turnerstr. 1a – 24.10., 18.00 Uhr – mit Susanne Feustel (Kulturbüro Sachsen)

  1. Thementag: Betzavta – Miteinander - Ein Bildungskonzept zur Demokratie-, Toleranz- und Menschenrechtserziehung

Ort: Leipzig, Stadtjugendring, Stiftstr.7 –  17.11., 10.00 – 17.00 Uhr

  1. Abendveranstaltung: Aktiv werden, agieren statt reagieren – Demokratische Zivilgesellschaft stärken.

Ort: Leipzig Stadtjugendring, Stiftstr. 7, 29.11., 18.00 Uhr - Moderation: Andreas Rauhut (Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig e.V.) & Frederik Schwieger (Stadtjugendring Leipzig e.V.)

Was können wir tun? Wie können wir uns einbringen? Ausblick auf Superwahljahr 2019

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Kunstaktion an der Pestalozzi-Oberschule in Wurzen

PM | 26.06.2018

Pestalozzi-Schüler_innen enthüllen ihre Banner zu Frieden und Gleichberechtigung 


Am 28.06.18 um 12:30 Uhr enthüllen die achten Klassen der Pestalozzi-Oberschule in Wurzen ihre selbst gestalteten Banner zum Thema Demokratie. Über mehrere Projekttage hinweg wurden im April die Banner in Kooperation mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. und dem Schweizerhaus Püchau e.V. im Rahmen des Projekts 12qmWELT entworfen und gestaltet.

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Herausgekommen sind acht kunterbunte Banner, mit den Maßen 5x1,2m, welche das demokratische Grundverständnis der Schüler und Schülerinnen wiedergeben. Besonders das Thema Gleichberechtigung und Frieden lag den Teilnehmenden des Projekts am Herzen. „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“, ist eine der Botschaften, die sich auf den Bannern wiederfindet.


Mit der Aufhängung der Banner soll die Arbeit der Jugendlichen wertgeschätzt werden, gleichzeitig sollen sie damit aber auch eine Stimme bekommen, um ihre Vorstellungen eines gelingenden Zusammenlebens an die Wurzener Stadgesellschaft heranzutragen.


Nicht nur die Schule beteiligt sich an der Aufhängung der kreativen Kunstwerke, auch die Stadtverwaltung sowie die Wenceslaikirche werden im August die Banner zur Schau stellen und somit für einen Hingucker sorgen.


Ein Projekt des Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. Wurzen in Kooperation mit dem Schweizerhaus Püchau e.V.

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Konferenz in Naunhof beschäftigte sich mit Zukunftsfragen

PM R.Kriz | 20.06.2018

Demokratie stark machen durch Mitgestaltung

Die Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig (LPD) ging mit Ihren Vertretern aus Vereinen, Institutionen, Initiativen und engagierte Menschen in Naunhof Anfang Juni in Klausur. Das freie Kulturhaus „Altes KranWerk“ bot mit seiner rustikalen Kulisse den idealen Platz, um neue Ideen für die LPD „produzieren“ zu können. In Ihren Grußworten unterstrichen Ines Lüpfert, 2. Beigeordnete des Landkreises und Volker Zocher, Bürgermeister der Stadt Naunhof, die kontinuierlichen Herausforderungen der Demokratiearbeit auch in Zeiten, die von Umbrüchen und Widerständen geprägt sind, anzunehmen.


Foto: privat

 

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Uwe Hirschfeld, seit 1992 Professor Evangelischen Hochschule Dresden mit den Arbeitsschwerpunkten politische Theorie und politische und kulturelle Bildung setzte seinen Impulsvortrag unter die Überschrift „Demokratie in schwierigen Zeiten“. Mit seiner gewitzten Theorie, Demokratie der Liebe gleichzustellen, unterstützte und motivierte er die aktiven Akteure und stand für viele Fragen zur Diskussion.


Foto: privat

In den sich anschließenden Workshops ging es um die Schärfung der Ziele der LPD:

Dazu gehört auch, die verschiedenen Zielgruppen wie z.B. Senioren, Menschen mit Behinderungen, Menschen aus der Wirtschaft und Migrant_innen stärker einzubinden, um ein breites Meinungsspektrum repräsentieren zu können.

Auch der Umgang mit Rechtspopulismus ist und ein zentrales Thema des Austausches gewesen. Hierzu wird es ab September verstärkt Veranstaltungsangebote geben.

Zudem haben sich die Akteure das Wahljahr 2019 auf die Fahne geschrieben. Kommunalwahlen, Europawahl und Landtagswahlen stehen im kommenden Jahr an. Die Beteiligung und das Engagement aller Einwohner des Landkreises soll gefördert werden. Dabei richtet sich die Partnerschaft nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern alle, die gerne mitgestalten und das Leben im Landkreis lebenswerter machen möchten.


Foto: privat

„Mitbestimmung und Teilhabe aller ist Herzstück der Lokalen Partnerschaft im Landkreis. Nur gemeinsam können wir Strategien und Möglichkeiten schaffen um unseren Landkreis lebenswert und menschenwürdig zu gestalten. Dazu wollen wir verstärkt in den Landkreis gehen und mit den Menschen ins Gespräch kommen.“, fasste Siri Pahnke von der Servicestelle Fachberatung der LPD das Anliegen der erfolgreichen Konferenz zusammen.

Zu einzelnen Themen wie z.B.  Projektarbeit in „Kooperation mit Schule“ und der Ausgestaltung der „Interkulturellen Woche im Landkreis Leipzig“ soll es bereits am 22. Juni weitere Arbeitstreffen in Wurzen geben.

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Herzliche Einladung zu:

PM | 01.06.2018

HOME SICK HOME // künstlerische Interventionen im ländlichen Raum

Ein Projekt des Kulturbahnhof e.V.

HOME SICK HOME lädt lokale und internationale Kunst- und Kulturschaffende ein, sich mit dem Leben im ländlichen Raum, mit Transformationsprozessen und deren Auswirkungen auf die Menschen auseinanderzusetzen. In der Zusammenarbeit von Kuratorinnen, Anwohner*innen und Akteur*innen sollen ortsspezifische, partizipative, künstlerische Arbeiten entstehen.

  

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Unsere Grundsatzfrage lautet dabei: Welche Bedingungen muss ein Ort oder eine Stadt im ländlichen Raum erfüllen, damit sie ein „Zuhause“ sein und langfristig bleiben kann?

1. Station: Markkleeberg

Wir laden Sie herzlich zu den im Rahmen des Projekts stattfindenden Veranstaltungen ein (Eintritt frei!):

16.6.2018, Treffpunkt: HOME SICK HOME - Filmspaziergang mit Luc-Carolin Ziemann

20.30 Uhr an der Rathausgalerie, Markkleeberg

21.6.2018, 19.30 Uhr, HOME SICK HOME - Buchvorstellung & Künstler*innengespräch

„Ein See in Markkleeberg“ - ein Seeheft mit Illustrationen und Geschichten von der Bildgestalterin, Zeichnerin und Malerin Yvonne Kuschel. Außerdem stellen die Künstler*innen des Projektes HOME SICK HOME ihre Arbeiten vor und laden zum Gespräch ein:

- Eine neue Amtskette für den Markkleeberger Oberbürgermeister - Karoline Schneider

- Der 2. Gaschwitzer Golfclub - Bernd Krauß

- Nachbarschaft in Tieren (Equipagenweg) - Karen Winzer

Moderation: Julia Schäfer, Kuratorin an der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig

Stadtbibliothek Markkleeberg, Geschwister-Scholl-Str. 2A

23.6.2018, 14.00 – 19.00 Uhr, Eröffnungsturnier des 2. Gaschwitzer Golfclubs und Abenteuergolf für alle

Cröbernsche Straße 17/17A, Markkleeberg-Gaschwitz

24.6.2018, 14.00 – 18.00 Uhr, Abenteuergolf für die ganze Familie

Cröbernsche Straße 17/17A, Markkleeberg-Gaschwitz

Mehr Informationen unter: http://kulturbahnhof.weebly.com/home-sick-home

 

 

Das Projekt wird gefördert von: Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundes, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Lokale Partnerschaft für Demokratie LPD im Landkreis Leipzig, Dirk-Oelbermann-Stiftung und unterstützt durch: Wohnungsbaugenossenschaft Markkleeberg, Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig.

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2. Treffen der Gründungsinitiative LAG Erinnerung

PM 12.04.2018 | Kulturbüro Sachsen e.V.

Liebe Mitstreiter*innen, liebe Interessierte,

am 2. November 2017 trafen sich Vertreter*innen von Initiativen und Vereinen, Verbänden und Projekten, um die Gründung einer landesweiten Arbeitsgemeinschaft zu Erinnerung an und die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Sachsen auf den Weg zu bringen.

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Den nächsten Schritt wollen wir gemeinsam am Sonnabend, den 26. Mai 2018 gehen. Im Anschluss an den 6. Erinnerungspolitischen Fachtag an der Evangelischen Hochschule Dresden [9:30 – 15:30 Uhr], der unter dem Thema „Lokale Erinnerungszeichen“ steht, treffen wir uns von 16:00 – ca. 19:30 Uhr um

  •   die Arbeit der verschiedenen Gruppen besser kennen zu lernen
  •   unser Selbstverständnis zu erarbeiten und
  •   den Gründungsakt der landesweiten Arbeitsgemeinschaft

vorzubereiten. Wir freuen uns auf euch! Bitte verteilt die Einladung auch an andere interessierte Menschen.

Die Koordinator*innen
Stephan Conrad - Ann Katrin Düben - Uwe Hirschfeld - Solvejg Höppner - Jonas Kühne - Daniela Schmohl

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Fördermittel gebunden - 3. Antragsfrist für Projektkonzeptionen entfällt

PM vom 10.04.2018 | R. Kriz Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit LPD

Durch die zahlreichen bewilligten Projekte im Rahmen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) und gekürzte Bundes- und Landeshaushaltsmittel, sind die derzeit zur Verfügung stehenden Fördergelder ausgeschöpft. Die geplante 3. Antragsfrist zur Einreichung von Vorhaben zur Förderung von Demokratie, Toleranz und Vielfalt im Landkreis Leipzig entfällt vorerst. Weitere Fördergelder sind aber mit Beschluss des Bundeshaushaltes in Aussicht gestellt. Grundsätzlich können Sie bei Projektideen bzw. bei Gesprächsbedarf mit uns in Kontakt treten. Nutzen Sie bei kleineren Vorhaben den Kleinprojektefonds oder den Jugendfonds der LPD. Wir beraten Sie gern im Rahmen unserer Möglichkeiten. Ansprechpersonen finden Sie unter http://www.demokratie-leben-lkl.de/koordinierung.html


„Kein Bock auf … !“ - Rebellische Jugend im Nationalsozialismus

Rundschreiben 10.4.2018 | KJR Landkreis Leipzig

Jugendliche aus Brandis und Umgebung erforschen die Geschichte von Jugendlichen im NS, die sich der Vereinnahmung durch die Hitlerjugend entziehen wollten. Dabei entdecken sie, dass es selbst vor ihrer „Haustür“ Orte gab, die lange Zeit ein Freiraum für unangepasste Jugendliche waren, z.B. die Lübschützer Teiche. Orte an denen Freundschaft, Liebe und Selbstbestimmung weg von der Welt der Erwachsenen möglich war. Nach dem Auftaktvortrag mit dem Historiker Sascha Lange und zwei Workhops, setzen sich die Teilnehmenden, zusammen mit Künstlerinnen der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GFZK), künstlerisch mit der Thematik auseinander. Das Projekt wird gefördert durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie.

 

 


Gelder für Theater- und Filmprojekte bewilligt

LVZ 04.04.2018 | S. Prenzel

Weitere Demokratieprojekte von Akteuren aus dem Muldental und dem Borna-Geithainer Raum gehen demnächst an den Start. Der Begleitausschuss habe im Rahmen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig (LPD) weitere Anträge genehmigt, teilt Ronny Kriz vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental mit.

Mit dem Projekt „Sag Mal!“ bringt das Schweizerhaus Püchau Mädchen und Frauen hinter die Kamera. Hier wird nicht nur vermittelt wie ein Film entsteht, es werden auch wichtige gesellschaftliche Themen behandelt: Wie hat sich unser Leben hier im ländlichen Raum verändert und an welchen Gegenständen machen wir das fest? Die Frauen und Mädchen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen werden in den nächsten Monaten im Landkreis unterwegs sein und als Experten für ihre Region ihre Perspektive in bewegten Bilden festhalten. Die Ergebnisse werden regelmäßig öffentlich präsentiert. „Das Projekt wird unter anderem in Wurzen, Grimma und Borna aktiv sein“, so der LPD-Sprecher weiter.

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„Die Räuber von Schiller oder Macht ist geil“ – mit dem provokanten Projekttitel will der noch junge Verein KulturGut Linda aus Kohren-Sahlis Kinder, Jugendliche und Erwachsene dafür begeistern, das Dorfleben in Jahnshain, Meusdorf und Linda aktiv mitzugestalten. Mit der Methode des Forum-Theaters wird die Lebenswelt von Jüngeren und älteren Bürgern unter die Lupe genommen, mit dörflichen Herausforderungen hantiert und neue Lösungswege ausprobiert. Das Stück wird zum Sommerfest aufgeführt. Nach dem Theater werden die Zuschauer eingeladen, gemeinsam mit den Schauspielern zu diskutieren, wie Beteiligung und Engagement in ihrer Dorfgemeinschaft möglich sind. „Ziel der Initiatoren ist es, durch das begeisterte Spiel wieder generationenübergreifend Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen.“

Das Projekt „Stimm-Mächtig-Sein“ vom Verein Bon Courage aus Borna soll das Engagement und die Selbstorganisation von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis fördern. „Das Vorhaben nimmt dabei Bezug auf die Befragungen von Migranten aus dem vergangenen Jahr. Es will Menschen mit Migrationserfahrung Know-how vermitteln, um selbst aktiv zu werden und sich in das Gemeinwesen einzubringen. Das Projekt wird über das Jahr hinweg Zukunftswerkstätten und Weiterbildungen anbieten, die sich an Interessierte mit und ohne Migrationshintergrund richten, so Kriz.

Für das laufende Jahr plant die LPD weitere thematische Veranstaltungen, so findet am 5. Juni eine Demokratiekonferenz statt. Thementage sind zu den Schwerpunkten Medienpartnerschaft sowie Kooperation mit Schule und Verwaltung angekündigt.

Zudem gibt es wieder einen landkreisweiten „Aktionsfonds“ für Kleinprojekte und Tagesveranstaltungen bis maximal 800 Euro, informiert der Sprecher. Dafür sind vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental, das als Träger fungiert, vorerst 10 000 Euro eingeplant. Die Antragstellung sei fortlaufend möglich, betont Ronny Kriz.

Das Jugendforum mit dem angegliederten Jugendfonds, der durch den Kinder- und Jugendring begleitet wird, erhält ein Budget von 7000 Euro. Hierbei sollen speziell Kinder und Jugendliche gefördert werden, die sowohl Antragsteller als auch Zielgruppe des Vorhabens sein können. Hilfe und Unterstützung bei der Antragstellung sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit bieten die beiden eingerichteten Servicestellen des LPD.

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Zwischenbericht zum Projekt „12m² WELT“

PM | 21.02.2018

"Wir brauchen Frieden - sonst geht das alles nicht." Manchmal fehlen uns die Worte für die Dinge, die uns am wichtigsten sind. Sie erscheinen so selbstverständlich und sind doch so schwer zu beschreiben. Kinder können das, noch. Nicht mit großen Worten, aber wenn es sein muss in Bildern und mit ihrem ganzen Körper. Die 11 Kinder der Auftaktveranstaltung zum Projekt „12m² WELT“ arbeiteten in ihrer ersten Winterferienwoche im Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 an der Frage: Gibt es Punkte, die alle Menschen vereinen? – Regeln, die wir brauchen, um gut und friedvoll miteinander leben zu können? Ausgangspunkt dazu war das deutsche Grundgesetz, das uns mit seinen Werten, Prinzipien und übergeordneten Spielregeln alle eint und die Grundlage für ein friedliches miteinander Leben darstellt.

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Begeistert entwickelten die 11 Kinder und Jugendlichen ihre ganz eigenen Vorstellungen von Gemeinschaft und gestalteten dazu künstlerisch ein großes Banner mit dem Spruch: „Kein Mensch muss müssen.“. Es ging hierbei um die „freie Entfaltung“, die jedem Menschen in der Bundesrepublik laut Grundgesetz zusteht: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“ [Art. 2, Absatz 1 GG] Das war den Kindern wichtig! Jeden Vormittag wurde unter künstlerischer Leitung von Martina Jacobi und in Begleitung von Leonore Kasper (Film) an diesem Thema gearbeitet. Es wurde gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen herausgestellt, was für Menschen, Gruppen und Gesellschaften wichtig ist, ausgehend davon, was für jeden Einzelnen wichtig ist. Neben Freunden, Familie, Essen, Trinken und Ronaldo, war den Mädchen und Jungen besonders die Natur sehr wertvoll. Tiere und Pflanzen sollten geschützt werden, nicht so viele Bäume gefällt und das Wasser nicht verschmutzt werden. Sie wünschten sich, dass jeder Mensch Bildung und Wissen erhält. Ein 10jähriger Junge der Gruppe sagte dazu: „Wir brauchen Frieden – sonst geht das alles nicht.“. Am Nachmittag hat das Schweizerhaus Püchau dann mit den Ferienkindern Theater gespielt. Unter Leitung von Josephine Freund entstand ein Stück mit eigenem Bühnenbild, das in kleinen Szenen das Thema Raum und Welt aufgreift und drei Reise-Episoden aus der Sicht der Kinder erzählt. Vom Meer ging´s hier schnell in die Berge und zwischendurch wurde im Garten gezeltet. Zum Abschluss der Projektwoche konnten eine kleine Premiere des Stückes und die Präsentation des Banners stattfinden. Vor Eltern, Freunden und Unterstützer*innen der Woche wurde eine gemeinsame Abschlussveranstaltung gefeiert. Hier konnten wir auch den beiden arabischen Müttern und Ernst Stange danken, die uns mit leckerem Essen versorgt haben. Ebenso wurde Sondus Elkiskas gedankt, die uns jeden Tag ehrenamtlich helfend zur Seite stand. Fortgeführt wird das Projekt ab März 2018 mit der Pestalozzi-Oberschule in Wurzen. Außerdem läuft die Suche nach einer weiteren engagierten Schule im Landkreis Leipzig. Interessierte können sich gerne melden unter: team[at]ndk-wurzen.de. Das Projekt möchte unter Beteiligung aller Akteure selbstbestimmtes und solidarisches Handeln der Kinder und Jugendlichen in der Gesellschaft, insbesondere im eigenen Umfeld aktivieren und fördern. Entstehen werden viele große Kunstwerke, die im öffentlichen Raum im ganzen Landkreis zu sehen sein sollen.

Ein Projekt des Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. Wurzen in Kooperation mit dem Schweizerhaus Püchau e.V. Ansprechpartnerin: Heidi Bischof, Projektleitung, Regionalpromotorin für Entwicklungspolitische Inlandsarbeit/ Globales Lernen, heidi.bischof@ndk-wurzen.de, 03425-852710

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Fußball zwischen Himmel und Hölle

LVZ H. Latchinian | 17.02.208

Wer kennt es nicht, das Trainer-Gebrüll: „Mensch, stellt euch nicht so an, wir sind hier nicht beim Frauenfußball!“ Fußball als reine Männersache, nichts für Weicheier. Entsprechend schockiert werden die Machos von der Seitenlinie gewesen sein, als ausgerechnet der Champions-League-Kracher Madrid gegen Paris im ZDF von einer – Frau(!) kommentiert wurde. Strafraum Sachsen 2.0 ist der Titel der Ausstellung, die heute letztmalig in Naunhofs Jugendclub Oase 26 zu sehen ist. Auf 21 Schautafeln widmet sich die „Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball“ (IVF) sowohl Verbindendem als auch Ausgrenzendem.


Foto:H.Latchinian

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Schon Frank Schöbel wusste: Ja, ja der Fußball ist rund wie die Welt. Und doch hat er auch Ecken. Einer, der das hautnah erlebte, ist BVB-Fan Nico Förster. Er steht mit Anthony Wolf sowie Ralf und Jason Kirsten am Kickertisch des Naunhofer Clubs und berichtet über die Randale beim Dortmunder Skandalspiel gegen RB Leipzig.

Nur die Spitze des Eisbergs. Obwohl in jedem Fußballteam statistisch mindestens ein Homosexueller kickt, sind Schmährufe wie „Schwule Sau“ an der Tagesordnung. Eine von Fans des FSV Zwickau am Rande des Regionalligaspiels gegen den SV Babelsberg mitgeführte aufblasbare Banane mit dem Zusatz „Schwuchtel“ spricht Bände. Die Schautafeln offenbaren: In den Augen einiger Ewiggestriger hätten auch Frauen nichts auf dem Fußballplatz verloren: „Dabei sind in Sachsen rund 6000 Frauen und Mädchen im offiziellen Spielbetrieb dabei“, betont Christian Kohn von den Machern der Wanderausstellung. Affenlaute richteten sich gegen Spieler anderer Hautfarbe, mit dem sogenannten U-Bahn-Lied drohe man gegnerischen Fans die Deportation nach Auschwitz an, der Dresdener SC werde als „Juden-DSC“ verspottet, da Ignatz Bubis, ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Juden, einst für den Verein spendete.

René Schober, Jugendkoordinator beim Kreissportbund (KSB), freut sich, die Ausstellung in Naunhof zeigen zu können. Er lobt die gute Zusammenarbeit mit Jugendclubleiter Daniel Pesti und Lehrer Sebastian Karthäuser: „Denn bevor die Tafeln in der Oase zu sehen waren, hatten wir sie in der Oberschule gezeigt, wo es auch Workshops gab.“

Gefördert wird das mit dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnete Projekt durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig. Sprecher Ronny Kriz: „Sport ist ein wesentlicher Teil der Gesellschaft, deshalb lohnt es, genau hier anzusetzen.“ Die Naunhofer laden heute nicht nur zum letzten Ausstellungstag, sondern ab 15 Uhr auch zum Kickerturnier ein. Danach wird gemeinschaftlich gekocht und gespeist, gegen 19 Uhr zeigt der Landesfilmdienst Sachsen die viel beachtete Dokumentation „Szene Deutschland – Unter Hooligans“. Der Eintritt ist frei.

Fußball hat in den Augen von KSB-Jugendkoordinator René Schober vor allem die Chance, Menschen zusammen zu bringen. Er spielt dabei auch auf die Integration von Flüchtlingen an, die zum Beispiel beim FC Grimma gut gelinge. Er würdigt auch die internationalen Jugendfußballturniere vom ATSV Frisch Auf Wurzen. Beantragten für die Saison 2014/15 noch 927 nichtdeutsche Spieler einen Pass, so waren es ein Jahr später schon doppelt so viele. Die Ausstellung macht mit Aktivisten vertraut, die gegen Vorurteile ankämpfen: „Fußballfans gegen Homophobie“ ist eine bundesweit aktive und weltweit vernetzte Initiative gegen Schwulenfeindlichkeit und Sexismus. Bandito Azzuro sind Ultras im erzgebirgischen Jöhstadt, die den antirassistischen Nordkurven-Cup ausrichten. Leipzig United FC sind junge Straßenfußballer, die in Grünau von sechs teils lizenzierten Trainern angeleitet werden, darunter ein ehemaliger syrischer Erstligaspieler. „Discover Football“ heißt ein weltweites Netzwerk, das Mädchen zum Fußballspielen ermutigen möchte.

 

 

 

 

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Eröffnung Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0“ in Naunhof

PM | 12.02.2018

Diskriminierung ist im Fußballsport nach wie vor allgegenwärtig. Der Fußball als Teil des gesellschaftlichen Alltags bildet dabei keine Ausnahme und es kommt immer wieder zu rassistischen, homophoben, antisemitischen oder sexistischen Vorfällen. Auf 21 Schautafeln wird das Thema näher beleuchtet.

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14 Jugendliche waren zur Ausstellungseröffnung am 12. Februar nach Naunhof gekommen und diskutierten miteinander bei einer Führung entlang der Schautafeln. Dazu gibt es auch Workshops in Kooperation mit der Oberschule Naunhof.

Im Rahmen des Winterferienprogramms laufen im Jugendclub Oase jetzt noch verschiedene Aktionen zur Ausstellung (Kickertunier, Stadion basteln, gemeinsames Kochen)

Geöffnet ist die Schau noch bis zum 16. Februar täglich von 16.00 bis 19.00 Uhr im Jugendhaus Oase Naunhof, Parthenstr. 26. Der Besuch ist kostenlos!

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Förderung von Demokratieprojekten im Landkreis Leipzig 2018 läuft an

PM | 01.02.2018

Anträge beim Jugendfonds und Aktionsfonds können fortlaufend gestellt werden

In seiner ersten Sitzung im neuen Jahr hatte der Begleitausschuss der Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) im Landkreis Leipzig eine prall gefüllte Tagesordnung. Anja Herold-Beckmann von der Geschäftsstelle des Landespräventionsrates Sachsen gab Hinweise zur Wirksamkeit und Zielstellung der Projekte und erläuterte diese kurz anhand von sächsischen Beispielen der letzten Jahre.

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Zahlreiche Projektvorschläge zur Förderung von Demokratie und Toleranz  sowie zum Abbau von Vorurteilen, Rassismus und Diskriminierung gingen bereits zur ersten Antragsrunde ein. Insgesamt konnten rund 150 000 Euro Fördermittel, die durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, den Landespräventionsrat Sachsen sowie den Landkreis in der 1. Jahreshälfte zur Verfügung stehen, vergeben werden. 11 Projektanträge fanden eine Befürwortung durch den Begleitausschuss. Darunter fallen unter anderen die Servicestellen „Fachberatung und Vernetzung“ vom Netzwerk für demokratische Kultur e.V. (NDK) und „Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligungsförderung“, angesiedelt beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (BSW). Beide unterstützen die Akteure im Rahmen der Partnerschaft bei der Erarbeitung von Projekten sowie deren Umsetzung.

In diesem Jahr wird es wieder einen landkreisweiten „Aktionsfonds“ für Kleinprojekte und Tagesveranstaltungen bis max. 800 Euro geben. Dafür sind vorerst 10000 Euro eingeplant. Das Jugendforum mit dem angegliederten  „Jugendfonds“, der durch den Kinder- und Jugendring e.V. (KJR) begleitet wird, erhält ein Budget von 7000 Euro. Hierbei sollen speziell Kinder- und Jugendliche gefördert werden, die sowohl  Antragsteller als auch Zielgruppe des Vorhabens sein können.

Weitere förderwürdige Projekte sind: „ABGEDREHT“ vom Schweizerhaus Püchau e.V. und „12m² Welt“ vom NDK. Beide Vorhaben thematisieren das Grundgesetz und die Menschenrechte und entwickeln dazu Ausstellungen und großformatige Banner. „Strafraum Sachsen 2.0 lokal unterwegs in Naunhof“ vom Kreissportbund LKL e.V. bearbeitet das Thema Diskriminierung im Sport, während sich der Kulturbahnhof e.V mit den Projekten „Zuhause“ und „Home sick Home“ der Frage stellt was unser zuhause im ländlichen Raum lebenswert macht und wie Perspektiven aus aller Welt unsere Vorstellung davon bereichern können. Darüber hinaus arbeitet der Kinder und Jugendring Landkreis Leipzig mit Jugendlichen zum Thema Oppositionelle Jugendliche im Nationalsozialismus und recherchiert an Orten des jugendlichen Widerstandes im Landkreis.

Alle Projekte verbindet, dass sie die Bevölkerung im Landkreis aktiv mit einbeziehen wollen und Bürger_innen dazu aufrufen sich an Aktionen zu beteiligen und die entstehenden Ergebnisse gemeinsam mit den Projektteilnehmenden zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Für die 2. Antragsrunde stehen noch knapp 25000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Die Antragsfrist endet am 26. Februar 2018. Vor Einreichung der Anträge steht die Servicestelle Fachberatung für Gespräche, Projektentwicklung und Erläuterungen der Leitlinien sowie der Formulare bereit. In der nächsten Sitzung des Begleitausschusses, der am 20. März stattfinden wird, soll die Ausgestaltung der diesjährigen Demokratiekonferenz  und weitere thematische Veranstaltungen besprochen werden.

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NS-Terror in Sachsen – ein Stück kritische „Heimat“-Geschichte

LVZ J.Kochinke |29.01.2018

Von KZ-Außenlager bis Todesmärsche: Engagierte Bürger erhellen sächsische Vergangenheit

Dresden. Das Werk ist 624 Seiten stark, darin geht es nicht gerade um das, was man ein Wohlfühlthema nennt. „NS-Terror und Verfolgung in Sachsen“ lautet der Titel, „von den frühen Konzentrationslagern bis hin zu den Todesmärschen“. Zwischen den Buchdeckeln wimmelt es von Fakten, historischen Zusammenhängen und Details über Opfergruppen, KZ-Außenlager sowie massenhafte Sklavenarbeit in den auf Kriegsmodus eingestellten Betrieben. Und all das hat sich auf dem Gebiet des heutigen Freistaats abgespielt – ein Band, hinter dem eine enorme Fleißarbeit an kritischer „Heimat“-Geschichte steckt.

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Dabei ist das Buch im Kern zweierlei: eine historische Aufarbeitung gerade auch jener Bereiche, die in der Landesforschung bisher zu kurz gekommen sind; und eine gehörige Portion politische Bildung mit Gegenwartsbezug. In der Einleitung der Autoren liest sich das so: „Es geht um die Erhaltung des Friedens und die Durchsetzung der Grundrechte und Freiheiten des Menschen. Gerade auch angesichts heutiger Tendenzen der Ausgrenzung und Diskriminierung halten wir es für wichtig, aus der deutschen Geschichte zu lernen.“ Es ist kein Zufall, dass in diesem Zusammenhang auch Worte fallen wie „Hass“ und „rassistische Intoleranz“, wie sie auch in Sachsen an der Tagesordnung seien. Das weckt nebenbei Erinnerungen an fremdenfeindliche Ausschreitungen, für die Orte wie Heidenau, Clausnitz oder auch Meißen und Bautzen stehen, ohne dass es die Autoren überhaupt noch nötig hatten, diese explizit zu erwähnen.

Außergewöhnlich dabei ist nicht nur der akribische Ansatz der Autoren, sondern auch die Entstehungsgeschichte des Werks selbst. Bereits 2006 begann eine Gruppe höchst engagierter Heimatforscher am Thema zu arbeiten. Am Ende versammelten sich rund 50 Menschen um den Mitherausgeber Klaus-Dieter Müller. Jetzt ist das Werk unter der Flagge der Landeszentrale für politische Bildung erschienen und kann so den Weg in die Öffentlichkeit finden – bereitgestellt nicht zuletzt für Schulklassen.

Was das heißt, lässt sich am Beispiel der frühen Lager erfassen. So bestand das System dieser KZ auf sächsischem Gebiet in den Jahren 1933 bis 1937 nach aktuellem Stand der Forschung aus 103 Lagern in mindestens 80 Städten und Gemeinden, verteilt über das gesamte Land. Hinzu kamen 62 sogenannte KZ-Außenlager in sächsischen Betrieben für die Rüstungsproduktion in den Jahren danach. Beachtlich ist dies nicht zuletzt deshalb, weil diese große Zahl der frühen und kleineren Lager im kollektiven Gedächtnis der Deutschen von der Relevanz der überregional bekannten KZ überlagert wurden – von Buchenwald über Sachsenhausen oder Dachau bis hin zu den Vernichtungslagern im Osten wie Auschwitz-Birkenau oder Treblinka. „Wer das Wort Konzentrationslager hört“, heißt es dazu im Vorwort, „assoziiert damit diese Lager, und nicht die vielen Lager vor der sächsischen Haustür sowie die vielen Außenlager in direkter Nähe von Betrieben.“

Und genau an dieser Stelle wird der Band unmittelbar politisch. Denn hier, „vor der sächsischen Haustür“, wurden viele Deutsche direkte Augenzeugen von Menschenverachtung bis hin zu Misshandlung und Vernichtung. Die meisten dieser sächsischen Augenzeugen haben zugeschaut – weggeschaut, müsste man eher sagen. So jedenfalls sieht es Mitherausgeber Müller, wie er bei der Vorstellung des Werks jetzt im Bürgerfoyer des Landtags sagte: „Abwartend bis abweisend“ habe die Bevölkerung reagiert, so Müller, „es gab nur wenig Hilfe“. Das wiederum lässt sich auch in Bezug auf einen weiteren Aspekt ähnlich sagen. 120 Todesmärsche und Transporte mit Zehntausenden Häftlingen gingen von sächsischem Gebiet aus oder durchquerten dieses – stets bewacht von SS-Schergen, die gerade gegen Kriegsende zum Mittel standrechtlicher Erschießungen griffen.

Für nicht wenige Opfer endete der Transport in Auschwitz-Birkenau, jenem Sinnbild der NS-Vernichtungsmaschinerie, das laut Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) einen „Zivilisationsbruch“ darstellt. Dies nahm, so Rößler bei der Buch-Präsentation, „auch in Sachsen seinen Lauf“. Nicht zufällig fand die Vorstellung des Werks kurz vor dem 27. Januar statt, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee. Und ebenfalls nicht zufällig gibt es einen Hinweis zur aktuellen Bedeutung dieser Form der Forschung im Vorwort des Werks: „Mit unserer Arbeit wollen wir dazu beitragen, die Menschen zu überzeugen, dass sie nicht die Augen vor der Vergangenheit verschließen dürfen, um hoffentlich der Gefahr zu begegnen, nicht blind für die Gegenwart zu werden.“

Hans Brenner/Wolfgang Heidrich/Klaus-Dieter Müller/Dietmar Wendler (Hg.): NS-Terror und Verfolgung in Sachsen. Von den frühen Konzentrationslagern bis zu den Todersmärschen. 624 Seiten, Bestellnummer 159 der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dort ist der Band auch unter Telefon 0351 853180 oder über Internet www.shop.slpb.de bestellbar.

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jugendschut.net informiert

PM | 29.01.2018

Im Rahmen seiner Arbeit zum politischen Extremismus recherchiert jugendschutz.net islamistische Angebote im Netz und entwickelt Gegenaktivitäten. Die Arbeit im Bereich Islamismus wird derzeit gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Aktuell informiert jugendschutz.net über die Themen "Dschihadisten werben um Mädchen und junge Frauen" und "Hass via Hashtag: Identitäre rekrutieren über Messenger und Twitter". In unserem Downloadbereich finden Sie nähere Informationen.  

 


Aufruf zur Beteiligung an der Europawoche (02.05. bis 15.05. 2018)

PM | 02.01.2018

Die Europawoche, die in Deutschland seit vielen Jahren durchgeführt wird, hat zum Ziel, den Bürgern die Europäische Union näher zu bringen, sie über die Geschichte der europäischen Integration und die aktuellen Herausforderungen für die EU zu informieren.

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Vereine/ Freie Träger, welche Veranstaltungen innerhalb oder zeitnah zur Europawoche (02.05. bis 15.05.2018) durchführen möchten, können bis 16.02.2018 ihre Zuarbeit übersenden. Die Informationen aus den Zuarbeiten werden in einen eigenen Veranstalugnskalender üernommern, der bis 01.04.2018 auf der Homepage www.europa.sachsen.de veröffentlicht wird. 

Informationn zu bestehenden Möglickeiten der Förderung kleiner Projekte und Maßnahmen über die Richtlinie "Förderung der interreionalen und grenzüberfreifenden Zusammenarbeit sowie des Eurpagedankens (RL Internaionale Zusammenarbeit vom 01.09.2015)" können Sie hier entnehmen.

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