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Einladung zur Veranstaltung "Stolpersteine in Markkleeberg"

PM | 31.08.2017

Stolpersteinverlegung und Erinnerungsstunde an die Opfer des Nationalsozialismus am 5. September 2017, 10.00 -12:00 im gesamten Stadtgebiet und 14:00 Uhr im Weißen Haus, Parksalon (1. OG) Sehr geehrte Damen und Herren, ich lade Sie sehr herzlich am 5. September 2017 zu der Veranstaltung „Stolpersteine in Markkleeberg“ ein. Um 10:00 Uhr beginnt die Stolpersteinverlegung im Wolfswinkel und um 10:30 Uhr werden wir uns in der Stadtmitte gegenüber der Rathausgalerie treffen, um die Orte, an denen an diesem Tag im Beisein des Künstlers Gunter Demnig neue Stolpersteine verlegt werden, aufzusuchen.

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An den jeweiligen Stolpersteinen wird an die leidensvollen Lebenswege der Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Ein Bus steht bei Bedarf zur Verfügung. Um 14:00 Uhr beginnt die Erinnerungsstunde „Spurensuche Markkleeberger Opfer des Nationalsozialismus“ im Weißen Haus im Parksalon. Die Schülerinnen und Schüler der „AG Spurensuche“ des Gymnasiums „ Rudolf-Hildebrand-Schule“ werden dort das geschichtliche Projekt in seinem Verlauf schildern und sich bei den Helfern und Förderern bedanken. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt. Ich würde mich sehr freuen, Sie zu der Stolpersteinverlegung und/oder der Erinnerungsstunde begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen

Karsten Schütze Oberbürgermeister Stadt Markkleeberg

Bitte teilen Sie uns bis zum 29. August 2017 Ihre Teilnahme mit (Tel.0341 3533-209, E-Mail: evelin.mueller@markkleeberg.de).

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SAVE THE DATE - Demokratie-Konferenz 2017

Liebe Interessierte,

am 26.10.2017 findet in Borna die diesjährige Demokratie-Konferenz der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig statt. Ab 16 Uhr wollen wir mit Euch und Ihnen die erfolgreichen Projekte und Aktionen der letzten Jahre Revue passieren lassen und neue Ideen für die nächsten Jahre entwickeln. Ein detailliertes Programm mit Angabe des Veranstaltungsortes wird rechtzeitig bekannt gegeben. Bitte halten Sie sich / haltet euch diesen Nachmittag frei, damit wir gemeinsam das Jubiläum der 10 Jahre Demokratie-Arbeit im Landkreis Leipzig begehen können.

Im Namen des Koordinierungskreises der Lokalen Paretnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig
Miroslav Bohdálek

1.Kinder- und Straßenfest in Geithain

03./04. August Ausstellung Strafraum Sachsen 2.0 - Fußball zwischen Ressentiment und Integration

Ob in den Fankurven der Bundesligastadien oder auf den Dorfplätzen lokaler Amateurvereine – Rassismus und Xenophobie haben ihren Weg in den Fußball seit langem gefunden.

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Die Spielstätten sind ein Spiegel der Gesellschaft und werden mancherorts bewusst ausgewählt, um für rechte Strukturen zu mobilisieren. Von abfälligen Bannern über diskriminierende Sprüche bis hin zu körperlicher Gewalt werden Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion, aber auch wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung abgewertet. Gleichzeitig bietet der Fußball aber auch eine hervorragende Chance, Sprachbarrieren und Unterschiede zu überwinden und gemeinsam dem runden Leder nachzujagen. Die Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0 – Fußball zwischen Ressentiment und Integration“ der Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball (IVF) blickt auf den sächsischen Fußball und dokumentiert diesen Zwiespalt. Sie wurde bereits an den Universitäten in Leipzig und Chemnitz, sowie in der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn gezeigt.

Die Ausstellung wird am 03. August um 17 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums (Schulstraße 3) eröffnet und kann dort bis 21 Uhr besucht werden. Am 04. August steht sie an selber Stelle von 10 bis 16 Uhr offen. Der Eintritt ist frei.

04. August
Fußballturnier "Kicken gegen Rassismus"

Selbst aktiv zu werden bleibt das beste Rezept gegen Rassismus. Schon im Dezember 2016 fanden sich deshalb junge Brandiser/-innen mit und ohne Fluchterfahrung zum Refugees Welcome Cup in der großen Sporthalle zusammen. Im August wandert der Wettbewerb vom Hallenparkett unter den sonnigen Himmel. Auf dem Sportplatz des Gymnasiums findet ab 10 Uhr ein offenes Fußballturnier statt – für alle jungen Menschen, die Bock auf Kicken und keinen Bock auf Rassismus haben!

Interessierte Teams können sich per Mail an jugend-gestaltet-brandis (at) awo-mulde-collm.de anmelden. Schreibt uns rechtzeitig, die Startplätze sind begrenzt. Gespielt wird mit 4 Feldspieler/-innen + Torhüter/-in, dazu können beliebig viele Auswechselspieler/-innen eingesetzt werden. Bitte gebt euren Teamnamen mit an.

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Einladung zum Workshop - „Nach dem Planspiel ist vor dem Planspiel“ – Verstetigung von Jugendbeteiligung in der LEADER-Region Leipziger Muldenland

Die Akadamie für lokale Demokratie lädt am Donnerstag, den 22.06.2017 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr zum Workshop „Nach dem Planspiel ist vor dem Planspiel“ – Verstetigung von Jugendbeteiligung in der LEADER-Region Leipziger Muldenland ein. Dieser findet im Jugendhaus Bennewitz (Dorfstraße 29, 04828 Bennewitz) statt.

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Programm:
14:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung

14:10 Uhr Impuls „Planspiel Jugendkreistag im Leipziger Muldenland“
Nina Kaiser, Akademie für Lokale Demokratie e.V.

14:35 Uhr Ergebnisbericht der Evaluation des „Planspiels Jugendkreistag“
Katharina Engelmann und Maximilian Fischer, Hochschule Harz

15:00 Uhr LEADER – Jugendbeteiligung und Regionalentwicklung (Projektvorstellung JU&ME – Jugendmentoren im ländlichen Raum)
Matthias Wagner, Regionalmanagement Leipziger Muldenland

15:15 Uhr Denkwerkstatt: Wie können wir JU&ME bei uns etablieren?
Moderation: Bea Tholen und Nina Kaiser, Akademie für Lokale Demokratie e.V. und Matthias Wagner, Regionalmanagement Leipziger Muldenland

16:45 Uhr Reflexionsrunde und Abschluss

17:00 Uhr Ende

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„Wir – und nur wir – sind das Volk!“ - Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und gesellschaftlicher Polarisierung auf lokaler Ebene

Einladung zum Fachtag

Termin: 15. Juni 2017, 14:00 – 17:30 Uhr
Ort: Bürgerhaus Eilenburg, Franz-Mehring-Str. 23, 04838 Eilenburg
Zielgruppe: MultiplikatorIinnen aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Jugendarbeit und Vereinen

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Die Demokratie und das friedliche Zusammenleben werden seit einiger Zeit nicht mehr nur durch Neonazis und andere eindeutig antidemokratische Gruppierungen bedroht. Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen nehmen für sich in Anspruch, (als einzige) für „das Volk“ zu sprechen. Doch wer ist „das Volk“ überhaupt? Wer gehört dazu und wer nicht? Unter Bezug auf die 1989er Parole „Wir sind das Volk!“ wird bei Kundgebungen und in den sozial

en Medien gegen „die anderen“, die angeblich nicht zum Volk gehören, gehetzt. Und gegen „die da oben“, die sich angeblich von den „einfachen Leuten“ entfernt haben. Schnell ist die Rede von einer „abgehobenen Elite“, „linksgrün-versifften Gutmenschen“, „Volksverrätern“ oder der „Lügenpresse“. Obwohl sich diejenigen, die solche Vorwürfe äußern, selbst meist als Demokrat_innen verstehen, tragen sie gezielt zu einer Spaltung der Gesellschaft bei.

Was – und wer – steckt dahinter? Welche Folgen hat das für unser Zusammenleben? Wie sollte man darauf reagieren? Und was folgt daraus für unser eigenes Demokratieverständnis?

Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns am 15. Juni in Eilenburg auseinandersetzen. Nach einem einführenden Vortrag von David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.) wird die Thematik in drei parallelen Arbeitsgruppen vertieft (siehe Ablauf und Beschreibung der Arbeitsgruppen auf der nächsten Seite).

Veranstalter_innen: Partnerschaft für Demokratie in Nordsachsen in Kooperation mit dem Mobilen Beratungsteam/Regionalbüro Nordwest des Kulturbüro Sachsen e.V.
Teilnahme nur nach Anmeldung: Bitte mit Angabe der gewünschten Arbeitsgruppe (1, 2 oder 3) bis 09. Juni 2017 per E-Mail an: fachberatung-nos@ndk-wurzen.de oder per Post an:
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.,
PfD Nordsachsen, Domplatz 5,
04808 Wurzen
oder per Fax an: 0 34 25 / 85 27 09

Ablauf
14:00 Uhr Begrüßung
14:15 – 15:15 Uhr Vortrag: „Rechtspopulismus? Worüber reden wir da eigentlich?“
15:15 – 15:30 Uhr Pause 15:30 – 17:30 Uhr Parallele Arbeitsgruppen 1-3
17:30 Uhr Abschluss
Gesamtmoderation: Frank Schubert, Netzwerk für demokratische Kultur e.V.

weitere Informationen siehe PDF - Einladung

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10 Jahre Demokratiearbeit im Landkreis Leipzig - Engagement soll gewürdigt werden

PM | 09.06.2017

Einreichungsfrist für Projekte der 4. Antragsphase endet am 11. August

Bei der 3. Sitzung des Begleitausschusses zur Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) im Landkreis Leipzig konnten weitere 5 Projektanträge bewilligt werden. So soll z.B. der Aufbau eines Jugendbeteiligungsprojektes in Kohren-Sahlis vom Kulturgut Linda, der Abschluss der Projektreihe „versteckte Geschichte“ vom Kulturbahnhof und eine Ausstellung  „Muslimisch in Ostdeutschland“ vom Kinder- und Jugendring gefördert werden. Weiterhin bezuschusst wird die Veranstaltungsreihe „10 Jahre Demokratie-Arbeit im Landkreis Leipzig“ und  die  „Konferenz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Flüchtlingshilfe im Raum Muldental“ wobei jeweils das Netzwerk für Demokratische Kultur und das Bildungs- und Sozialwerk Muldental zeichnet.

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Das Engagement vieler Ehrenamtlicher Akteure, Vereine und Initiativen sowie freie Träger soll im Mittelpunkt der diesjährigen Demokratiekonferenz am 26.10.2017 in Borna stehen. „10 Jahre Demokratiearbeit im Landkreis Leipzig“ ist ein guter Anlass  Menschen zu würdigen, die für demokratische Werte und einen weltoffenen Landkreis eintreten“, argumentierte Matthias Heinz von der Kindervereinigung Leipzig und erhielt dafür die Zustimmung des gesamten Begleitausschusses.

Eingebettet in die diesjährigen Feierlichkeiten  ist auch die Interkulturelle Woche(n) vom 24. September bis 8. Oktober im Landkreis Leipzig. Interessierte können bis 15. Juli Ihre Angebote und Veranstaltungen an ronny.kriz@bsw-muldental.de mailen und gegebenenfalls finanziellen Unterstützungsbedarf anzeigen. Geplant ist die Veröffentlichung aller Angebote in einem landkreisweiten Flyer, der auch mehrsprachig erscheinen wird.

Rund 28.000 Euro Fördergelder stehen noch für die 4. Antragsrunde zur Unterstützung von Projekten und Vorhaben in den Bereichen Demokratiebildung und Toleranzförderung zur Verfügung. Die Antragsfrist bei der LPD endet am 11. August 2017. Bei der Antragstellung helfen ein Förderleitfaden und eine kostenlose Beratung bei der Servicestelle LPD des Netzwerkes für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Es wird empfohlen, die Beratung bereits frühzeitig bei der Projektplanung einzubinden, damit gerade Neuantragsteller die Förderkriterien erfüllen und das Vorhaben bezuschusst werden kann. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung besteht jedoch nicht.

Weitere Informationen zur LPD, Termine, Veranstaltungen und Ansprechpartnern zur Beratung sowie Formulare zur Beantragung von Fördermitteln finden Sie auf der Homepage www.demokratie-leben-lkl.de.

R. Kriz Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit LPD / BSW Muldental e.V.

 

Informationen zur Kampagne von „Demokratie leben!“

„Dieses Plakat wird nichts ändern. Aber du kannst es.“ – Mit leuchtenden Farben und großen Lettern ist im April die Kampagne Demokratie gestartet. Im Rahmen des Programms fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2015 Projekte von Vereinen und Initiativen zur Arbeit für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Die Motive der Kampagne werben für demokratisches Engagement und stehen für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft und für die Vielfalt der Meinungen und Lebensweisen. Mehr Informationen unter: www.demokratie-leben.de.

 

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Euthanasie im Nationalsozialismus und in Colditz

PM Flexibles Jugendmanagement | 29.05.2017

Im Rahmen der vom Flexiblen Jugendmanagement durchgeführten Informationsreihe  „Euthanasie im Nationalsozialismus und in Colditz“, gefördert durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig, findet am Dienstag, 13. Juni um 18 Uhr ein thematischer Vortrag statt. Die Veranstaltung findet in der Jugendherberge auf dem Schloss Colditz, Schlossgasse 1, Raum 220 statt.  

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 Herr Dr. Edmund Käbisch aus Zwickau wird einen Vortrag mit Bild und Ton mit dem Titel „Der gute Tod (Euthanasie) - nur ein NS-Verbrechen der Vergangenheit?“ halten.             

Käbisch wird piktogrammartig sowohl das Medizinverbrechen des Nationalsozialismus an Opferbeispielen als auch die Folgen der Rassenideologie bis in die Gegenwart aufzeigen. Anhand von Einzelschicksalen wird deutlich gemacht, wie der Rassenwahn bestimmte Menschen als „Minderwertige“ abstempelte, um sie dann der Vernichtung des „lebensunwerten Lebens“ zuzuführen. Auch konnten Hinterbliebene von Opfern interviewt und ihre Erinnerungen auf Videos festgehalten werden. Außerdem wird daran erinnert, dass die Rassenideologie nicht automatisch mit der Zerschlagung der Hitlerdiktatur endete, sondern sie blieb in den Köpfen bestimmter Menschen erhalten. In der anschließenden Diskussion werden auch Fragen der heutigen Inklusion und der pränatalen Diagnostik kontrovers erörtert.

 

Herr Käbisch war neben seiner Tätigkeit als Pfarrer in Zwickau auch Religionslehrer und ehrenamtlicher Patientenfürsprecher. Zu diesem Ehrenamt wurde er vom Zwickauer Oberbürgermeister berufen und war 10 Jahre lang als unabhängige Person in allen psychiatrischen Einrichtungen der Stadt tätig. Dadurch erhielt er konkrete Einblicke zu Menschen, die mit psychischen Behinderungen leben müssen.

 

Käbisch begann im Jahr 2003 über NS-Verbrechen in Zwickau zu forschen. Bei den Archivrecherchen wurden ihm auch Patientenakten aus Colditz und Zschadraß vorgelegt, weil dorthin Zwickauer Behinderte und psychisch Kranke verlegt und später ermordet wurden. Die Rechercheergebnisse legte Käbisch den Religionsschülern des Zwickauer Clara-Wieck-Gymnasium vor und gestaltete mit ihnen damals die Wanderausstellung „Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus“, die 2007 auch auf dem Schloss Colditz präsentiert wurde. Außerdem wurde dem damaligen Bürgermeister Herr Heinz und den Stadträten ein Brief mit der Anregungen übergeben, auch auf dem Schloss einen würdevollen Ort des Erinnerns zu errichten. Dies geschieht nun ebenfalls am 13. Juni. An diesem Tag wird um 11 Uhr auf dem Schloss Colditz ein Mahnmal eingeweiht für die 84 Euthanasieopfer der NS-Zeit, die in Colditz ermordet worden sind. Diese Veranstaltung wird organisiert von der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH.

Download Einladung

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Sommercamp auf der Alten Rollschuhbahn Bad Lausick - Freie Plätze zur Verfügung

PM Flexibles Jugendmanagement | 24.05.2017

Unter dem Motto „Borderless im Sport“ findet in diesem Sommer ein einwöchiges Sommercamp auf der Alten Rollschuhbahn in Bad Lausick statt. Das Vereinsgelände des Kinder- und Jugendrings Landkreis Leipzig wird derzeit mithilfe einer Bundesförderung zum interkulturellen Begegnungsort ausgebaut.

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In diesem Sinne findet nun bereits zum vierten Mal ein Sommercamp statt, das vom Flexiblen Jugendmanagement organisiert wird und Begegnungen zwischen 20 Jugendlichen verschiedener Kulturen ermöglichen soll. Die Jugendfreizeit findet vom 17. - 21. Juli statt. Übernachten wird die Gruppe in der Jugendherberge Buchheim und gemeinsam auf dem Gelände der Alten Rollschuhbahn kochen. „Die Angebote in dieser Sommerwoche reichen von Workshops wie Siebdruck, Graffiti bis hin zu Steinmetzen. Der Fokus liegt auf sportlichen Aktivitäten wie Fußball, Beach-Volleyball und sogar Beach-Tennis“, so Cornelia Klingner vom Flexiblen Jugendmanagement.
Für das diesjährige Sommercamp auf der Alten Rollschuhbahn in Bad Lausick können sich noch Jugendliche im Alter von 12 - 16 Jahren anmelden und kostenlos daran teilnehmen. Das Projekt wird gefördert von der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig www.demokratie-leben-lkl.de. Informationen und Anmeldungen: Ulrike Läbe, info@fjm-lkleipzig.de oder 01578 3571698.

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Ihre Unterstützung zum Tag des Grundgesetzes

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe ProgrammpartnerInnen,

am 23. Mai ist der Tag des Grundgesetzes. Wir feiern diesen Tag im Rahmen unserer Kampagne zu „Demokratie leben!“ mit einer besonderen Aktion. Wir sammeln Ideen für demokratisches Engagement. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen.

Schon in dieser Woche werden Sie die Möglichkeit haben, Ihre ganz persönlichen Ideen auf der Kampagnenwebsite www.demokratie-leben.de einzureichen. Am 23. Mai rufen wir dann deutschlandweit dazu auf, Ideen für demokratisches Engagement einzusenden. Dabei gilt: Jede Idee zählt! Auf der Website wird sich ein Zähler befinden, der ununterbrochen mitzählt. Unser Ziel: Wir wollen mindestens 500 Ideen sammeln und zeigen, dass Demokratie lebt!

Damit das gelingen kann, brauchen wir Ihre Unterstützung. Nehmen Sie selbst zahlreich teil und leiten Sie die Bitte, an der Aktion teilzunehmen, ebenso zahlreich weiter! Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Tom Lehnert
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Fachbereichsleiter

Symposium zu Erinnerungskultur am 17.Mai 2017

Auch der Landkreis Leipzig war ein Ort des Verbrechens in der Zeit des Nationalsozialismus. So gab es vier Außenlager des KZ Buchenwaldes, zahlreiche Zwangsarbeiterlager, die Euthanasiezwischenstation Colditz/Zschadrass, das Lebensbornheim in Kohren-Sahlis oder zahlreiche vertriebene jüdische Personen oder Gegner des NS Regimes. An diese Verbrechen zu Erinnern und zeitgleich die Brücke in unsere heutige Zeit zu schlagen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie sind ein Akteur in der Region Leipzig, der diese wichtige erinnerungskulturelle Arbeit leistet.

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Wir laden Sie herzlich zu unserem Symposium ‚Erinnerungskultur im Landkreis Leipzig‘ am 17. Juni in die Orangerie Markkleeberg ein. Das vorläufige Programm finden Sie unter diesen Download: Flyer Symposium. Ein wichtiges Ziel des Symposiums ist das Kennenlernen und Vernetzen der verschiedenen Vereine, Projekte und Initiativen, welche sich mit Erinnerungskultur im Raum Leipzig beschäftigen. Dafür haben wir die Form eines ‚Worldcafes‘ gewählt, welches an diesem 17. Juni von 13.00 bis 14.30 Uhr dauern soll. Hierfür laden wir Sie herzlich ein, sich aktiv zu beteiligen. Wir bitten Sie, Ihre Initiative oder Ihr Projekt in ca. fünf Minuten kurz vorzustellen. Dafür können Sie uns gerne vorab einen kurzen Text und ein bis zwei Bilder zusenden, welche zu einer Präsentation zusammengefasst werden. Den Text bitten wir in Form eines Steckbriefes mit folgenden Informationen zu halten: Inhalt, Ort, Ziel, Zielgruppe, Ansprechpartner_in, Internetseite.

Wir bitten Sie um Rückmeldung bis zum 26.Mai, ob Sie bei der Veranstaltung dabei sein können und Ihre Initiative vorstellen. Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit besten Grüßen

Andreas Rauhut (im Namen der Veranstalter)
Geschäftsstelle Kinder- und Jugendring
Landkreis Leipzig e.V.
Turnerstr. 1a, 04651 Bad Lausick
Tel. 034345-559734
Mobil. 0177-508 5009
www.kjr-ll.de

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Fördermittel für Jugendprojekte

PM LPD | 15.05.2017

Der Jugendfonds der Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) hat 2017 8000 € für Projekte von Jugendlichen für Jugendliche zur Verfügung.
Das Besondere am Jugendfonds: ein Gremium aus bisher 7 jungen Menschen aus dem Landkreis verwaltet den Jugendfonds und entscheidet über die eingehenden Anträge.

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Die Jugendlichen wurden im Vorfeld zu Themen wie Jugendschutz, demokratische Entscheidungsfindung und Kommunikationstechniken geschult und fortlaufend vom Flexiblen Jugendmanagement sowie den Mitarbeiter_innen der Lokalen Partnerschaft begleitet. Somit sind sie in der Lage, Jugendgruppen zu beraten, die in der Projektbeantragung und –durchführung noch unerfahren sind. Das Gremium steht allen interessierten Jugendlichen offen und freut sich über weitere Mitglieder.

Eine Gelegenheit, die Jugendgruppe kennenzulernen, bietet das Camp, welches am 26. und 27.05.17 im Jugendhaus Come In in Grimma stattfindet. Interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und das Team zu unterstützen. Die Jugendgruppe plant außerdem in diesem Jahr eine bunte Veranstaltung, bei der sie junge Menschen über den Jugendfonds und die Mitarbeit im Gremium informiert.

Bereits in den ersten vier Monaten des Jahres gingen drei Anträge beim Jugendforum ein, unter anderem ein Kunstprojekt des Kinder- und Jugendparlaments in Borna, welches sich mit der Künstlerin Martha Schrag beschäftigt. Mehr als die Hälfte des Fonds sind somit in diesem Jahr schon in die Förderung von demokratiestärkenden Projekten geflossen. Das steht für engagierte Jugendliche, die sich im Landkreis Leipzig für Weltoffenheit und Menschlichkeit einsetzen.

Jugendliche sind weiterhin aufgerufen, ihre Projekte beim Jugendforum einzureichen. Dies ist auf der Homepage von Nixlos.de oder unter antrag@jugendfonds-lkl.de jederzeit möglich. Bei anhaltend hohem Bedarf für die Förderung von Jugendprojekten ist eine Aufstockung des Etats durch die LPD möglich.

Die Lokale Partnerschaft für Demokratie wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!", dem  Landespräventionsrat sowie dem Landkreis Leipzig.

Anmeldung zum Camp und Informationen unter:

mitwirkung@jugendfonds-lkl.de
www.nixlos.de/jugendfonds
www.facebook.com/jugendfonds.LkL/

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18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche 1945

PM Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. | 02.05.2017

Am Sonntag, 7. Mai 2017 findet im Muldental der mittlerweile 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche  1945 statt. "Er wird traditionell wieder in Borsdorf beginnen und mit Stationen in Gerichshain, Machern und Bennewitz in Wurzen auf dem Friedhof enden.", sagt Ingo Stange vom Orgateam beim NDK.

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Beteiligt sind wieder, wie schon seit vielen Jahren, die Gemeinden und dort ansässige Vereine, welche organisatorisch für das Gedenken in den jeweiligen Orten Verantwortung übernommen haben. Auch die Bürgermeister sind mit im Boot und begrüßen die Teilnehmenden. "Neu ist in diesem Jahr, dass wir zwischen Borsdorf, Gerichshain und Machern nicht laufen werden, sondern erst wieder ab Bennewitz. Die Zahl jener, die in den letzten Jahren tatsächlich gelaufen sind, hatte bei den letzten Märschen stetig abgenommen, sodass sich die Initiativgruppe beim NDK entschlossen hatte, in den benannten Orten natürlich kleine Gedenkveranstaltungen durchzuführen, aber eben nicht mehr zu laufen.", ergänzt Stange.

Vor Ort wird es wieder die Ausstellung zu den Todesmärschen geben, unsere Begleitbroschüre liegt aus und es wird Gelegenheit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen. In Bennewitz werden sich zudem Teilnehmende des am gleichen Tag in Leipzig stattfindenden Gedenkmarsch anschließen.

Der Ablaufplan ist der Folgende:


Borsdorf

Heimatmuseum
Leipziger Straße


9:30 Uhr


Begrüßung durch Bürgermeister Martin und Eröffnung durch den Förderverein der Gedenkstätte „Dr. Margarete-Blank-Haus“


Gerichshain

Parkplatz/ Gasthof


10:15 Uhr


Begrüßung durch Bürgermeisterin Lieder und Geleitworte


Machern

Parkplatz an der B6


10:40 Uhr

11:00 Uhr


Gedenken an Gedenktafel, Leipziger Str. 6

Geleitworte


Bennewitz

Pizzeria Eckl´s


11:30 Uhr


Pause und Imbiss


Bennewitz

Friedhof

Gedenkstein am Jugendhaus


12:15 Uhr



12:45 Uhr





Gedenken am Grab der polnischen Opfer durch die Gemeindeverwaltung

Begrüßung durch Bürgermeister Bernd Laqua und Geleitworte durch Kerstin Köditz (MdL)


Wurzen

Friedhof
Dresdener Straße


14:00 Uhr








Gedenken mit Oberbürgermeister Jörg Röglin und Geleitworte durch Pastor Jörg Wietrichowski (Adventgemeinde Muldental)
Ende ca. 14:30 Uhr


Wichtig: In diesem Jahr werden wir nur von Bennewitz nach Wurzen laufen, nicht zwischen Borsdorf, Gerichshain und Machern.

 

Aufruf zum 18. Gedenkmarsch

Am 7. Mai 2017 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Nazidiktatur in Europa zum 72. Mal. Noch in den letzten Kriegstagen versuchten SS und Gestapo die von ihnen begangenen Verbrechen durch neue Verbrechen zu verwischen. Konzentrationslager, Zwangsarbeitslager und Haftlager der verschiedensten Art in Leipzig und Umland wurden durch sie geräumt und tausende dem Tod entronnene Häftlinge auf lange, oft ziellose Märsche auch durch das Muldental gehetzt. Viele der Gehetzten und Geschundenen überlebten diese Qualen nicht. Sie starben vor Hunger und Durst, an völliger Entkräftung und durch die Schüsse der SS-Wachen und wurden oftmals einfach am Straßenrand liegen gelassen. Diese letzten Verbrechen der Nazis, die so kurz vor der ersehnten Freiheit noch so vielen Menschen das Leben kosteten, kennen wir heute als die Todesmärsche. Um die Erinnerung an die vielen Opfer, deren Qualen und deren Tod aufrecht zu erhalten und um ihrer zu gedenken, rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger der Region dazu auf, gemeinsam am 7. Mai 2017 am 18. Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche teilzunehmen und damit ein Zeichen für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit, gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus zu setzen.
Initiativgruppen Wurzen und Leipzig

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Einreichungsfrist für Projektvorschläge endet am 12. Mai

PM | 28.04.2017

Noch bis zum 12.05. 2017 können Projektvorschläge bei der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig“ (LPD) eingereicht werden. Abbau von Vorurteilen, Diskriminierung, Alltagsrassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie die Förderung von Weltoffenheit sind dabei nur einige Schwerpunkte, die in den Konzepten der Vorhaben berücksichtigt werden sollten.

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Projekte, die sich dem Thema „Gewährleistung bzw. Wahrnehmung demokratischer Grundrechte“ annehmen und dabei den Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen am 24. September richten, werden in der 3. Antragsrunde ebenso erwünscht.

Bei der Antragstellung helfen ein Förderleitfaden und eine kostenlose Beratung bei der Servicestelle LPD des Netzwerkes für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Es wird empfohlen, die Beratung bereits frühzeitig bei der Projektplanung einzubinden, damit gerade Neuantragsteller die Förderkriterien erfüllen und das Vorhaben förderfähig ist. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung besteht jedoch nicht.

Weitere Informationen zur LPD, Termine, Veranstaltungen und Ansprechpartnern zur Beratung sowie Formulare zur Beantragung von Fördermitteln finden Sie auf der Homepage www.demokratie-leben-lkl.de.

R. Kriz Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit LPD / BSW Muldental e.V.

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Informationsveranstaltungen zum Thema Euthanasie in Colditz

PM | 30.03.2017

Am 12. April startet in Colditz eine Veranstaltungsreihe zum Thema Euthanasie im Nationalsozialismus. Das Flexible Jugendmanagement Landkreis Leipzig und der Erich-Zeigner-Haus e.V. lädt dazu alle historisch Interessierten ein, die sich mit diesem Teil der nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandersetzen möchten.

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In den Jahren 1938 und 1939 sind in der paradoxerweise so genannten „Landes-Heil- und Pflegeanstalt“ im Schloss Colditz 84 geistig Behinderte zu Tode gekommen. Von Colditz bzw. Zschadraß aus wurden zudem ab 1940 mehr als 3000 Personen in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein transportiert. Im Rahmen der sogenannten nationalsozialistischen Krankenmorde, der „Aktion T-4“, töteten die Nationalsozialisten in den Jahren 1940/1941 insgesamt über 13.000 psychisch und physisch beeinträchtigte Menschen und mehr als 1.000 KZ-Häftlinge im Rahmen der „Sonderbehandlung 14f13“. „Wir möchten innerhalb der Veranstaltungsreihe gemeinsam auch konkrete Einzelschicksale von Opfern recherchieren und damit dieses Kapitel der Colditzer Geschichte ein Stück weit aufarbeiten.“, so Ulrike Läbe vom Flexiblen Jugendmanagement. Dadurch kann im Anschluss möglicherweise ein historisches Projekt mit Jugendlichen initiiert werden oder ein Gedenkort entstehen. Geplant sind außerdem Besuche im Museum Zschadraß, im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig sowie in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein. „Insbesondere in Zeiten, in denen die AfD eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad fordert, sind erinnerungskulturelle Projekte, welche an die umfassenden Verbrechen der Nationalsozialisten gedenken, umso wichtiger“, betont Henry Lewkowitz, Projektmitarbeiter und geschäftsführender 2. Vorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V..

Die erste Veranstaltung beginnt am 12. April um 16 Uhr in der Jugendherberge Colditz, Schlossgasse 1. Weitere Termine werden gemeinsam vereinbart. Für die Veranstaltungen anmelden können sich Interessierte unter info@fjm-lkleipzig.de oder 01578 3571698. Das Projekt wird gefördert von der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Leipzig (www.demokratie-leben-lkl.de). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kontakt:
Flexibles Jugendmanagement
Ulrike Läbe
015783571698
Ulrike.laebe@fjm-lkleipzig.de

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„WAHLfang“ Auf die Plätze, fertig, LOS!

PM | 29.03.2017

Der Begleitausschuss der Lokalen Partnerschaft für Demokratie (LPD) hat in seiner letzten Sitzung die nächste Antragsfrist beraten. Die Projektvorschläge sollen bis zum 12. Mai 2017 bei dem Jugendamt des Landkreises Leipzig Fachbereich Demokratieförderung vorliegen.

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Vorhaben, die sich dem Thema „Gewährleistung bzw. Wahrnehmung demokratischer Grundrechte“ annehmen und dabei den Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen am 24. September richten, werden in der 3. Antragsrunde erwünscht.

Dass das Thema „Wahl“ durchaus kontrovers diskutiert wird (siehe LVZ Artikel vom 17.03.2017 -Ist losen besser als wählen?) zeigt, dass in dem Themenfeld durchaus Potential für Projektvorschläge liegt. Beteiligen können sich dabei Schulen, Jugendclubs, freie Träger der Kinder und Jugendarbeit sowie gemeinnützige Vereine.

Ebenso ist es möglich andere Themenfelder und Zielgruppen mit Projektanträgen einzureichen. Abbau von Vorurteilen, Diskriminierung, Alltagsrassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie die Förderung von Weltoffenheit sind dabei nur einige Schwerpunkte, die in den Konzepten der Vorhaben berücksichtigt werden können.

Bei der Antragstellung helfen ein Förderleitfaden und eine kostenlose Beratung bei der Servicestelle LPD des Netzwerkes für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Es wird empfohlen, die Beratung bereits frühzeitig bei der Projektplanung einzubinden, damit gerade Neuantragsteller die Förderkriterien erfüllen und das Vorhaben förderfähig ist. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung besteht jedoch nicht.

Weitere Informationen zur LPD, Termine, Veranstaltungen und Ansprechpartnern zur Beratung sowie Formulare zur Beantragung von Fördermitteln finden Sie auf der Homepage www.demokratie-leben-lkl.de.

R. Kriz Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit LPD / BSW Muldental e.V.

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Theater-Mitmach-Lernprojekt zum Thema Menschenrechte

PM vom 09.03.2017

Das Projekt besteht aus einem Theaterstück mit dem Titel „UnterMenschen“, einer Gesprächsrunde und einem Rollenspielworkshop zum Thema Menschenrechte.

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Das Förderprogramm „ Weltoffenes Sachsen“ unterstützt dieses Projekt seit 2016. Schulen tragen bei Teilnahme nur einen geringen Eigenanteil in Höhe von 2 Euro pro Schüler. In Einzelfällen sind wir auch gerne bereit auf den Schulanteil zu verzichten. Bitte nehmen sie dazu Kontakt mit uns auf.

Der Flyer zum Projekt aus dem Jahr 2016 finden Sie unter Download / Veranstaltungen.

Buchbar sind Veranstaltungstage vom 10.4 bis zum 23.6.2017. Unsere Zielgruppe sind Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 7-12. Für inhaltliche Fragen und Fragen zur Umsetzung vor Ort stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Karin Margarete Berner
Künstlerisches Betriebsbüro - Theater Scheselong
Tel: 030- 3942223 und 0172- 9000421

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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG - Strafraum Sachsen 2.0 – Fußball zwischen Ressentiment und Integration

PM 29.03.2017 | C. Klingner FJM

Die Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0“ von der Initiative für mehr Verantwortung im Breitensport Fußball (IVF) gastiert vom 07. bis 30.04.2017 im Landkreis Leipzig.

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Der Inhalt der Ausstellung beschäftigt sich mit verschiedenen Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung im Fußball und der Verantwortung die daraus für die Vereine im Landkreis erwächst. Die Zunahme von Ressentiments und Vorurteilen „dem unbekannten“ und „anderen“ gegenüber schlägt sich auch im Fußballstadion nieder. Immer wieder kommt es zu diskriminierenden Äußerungen oder gar körperlichen Übergriffen, so dass nicht alle interessierten Menschen gleichberechtigt am Fußball teilhaben können. Demgegenüber hält der Massensport Fußball mit seinen unzähligen Aktiven ein großes verbindendes und integratives Potenzial bereit. An dieser Stelle möchte die Ausstellung anknüpfen und zum einen darüber aufklären, welche Formen der Diskriminierung im Fußball auftreten. Zum anderen eröffnet sie die Möglichkeit, sein eigenes Verhalten zu reflektieren, um damit eine Atmosphäre des „Willkommen seins“ für alle Sportler_innen zu schaffen.

In Workshops können sich vorrangig Jugendliche mit Fragen wie beispielsweise den folgenden auseinander setzen:

Wie ist das, wenn plötzlich ein jesidischer Geflüchteter aus Syrien im eigenen Fußballteam in der Startelf steht?

Was steckt dahinter, wenn der eigene Club als »jüdisch« angefeindet wird?

Mit welchen Argumenten kann nicht nur langjährigen Vereinsmitgliedern begegnet werden, die der Meinung sind, dass Migrant_innen, Frauen oder Schwule im Fußball nichts verloren haben?

Und was kann getan werden, um den Spielbetrieb und das Vereinsleben so zu gestalten, dass alle, die Spaß am Fußball haben, auch uneingeschränkt daran teilnehmen können – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung?

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Kreissportbund LK Leipzig und dem Kinder- und Jugendring LK Leipzig. Die Ausstellung wird an folgenden Orten und in Zusammenarbeit mit den genannten Vereinen zu sehen sein:


Bornaer SV – 07.04. bis 12.04.17 in der Mensa des Gymnasium „Am Breiten Teich“

Eröffnung am 07.04.17, um 12.00 Uhr, u.a. mit Monika Lazar (MdB und Schirmherrin der Ausstellkung))

Spiel für Toleranz und Integration am 09.04.17, um 15.00 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion Borna

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 15.00-19.00 Uhr


FC Grimma  - 18.04 bis 22.04.17 im Vereinslokal des FC Grimma, Friedrich-Oettler-Straße 5

Eröffnung am 18.04.17, um 18.00 Uhr

Spiel für Toleranz und Integration am 23.04.17, um 13.00 Uhr im Stadion der Freundschaft Grimma

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 15.00-19.00 Uhr


Kickers 94 Markkleeberg 25.04. bis 30.04.17 im Vereinslokal, Städtelner Straße 101, Markkleeberg

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils 17.00 -20.00 Uhr

Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei. Bei Interesse organisieren wir gern individuelle Workshops zum Thema.   

Weitere Informationen und Kontakt:

Kreissportbund: mail@ksb-ll.de

Kinder- und Jugendring: info@fjm-lkleipzig.de

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Ausstellungseröffnung "Geraubte Kinder" in Kohren-Sahlis

PM vom 27.02.2017

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung 'Geraubte Kinder' zur Geschichte des Lebensborn allgemein und des Lebensbornheimes in Kohren-Sahlis am 04. März um 18.00 Uhr ins Töpfermuseum Kohren-Sahlis ein. Die Ausstellung ist bis zum 8. April zu sehen.

Zudem finden Sie anbei einen Flyer, welcher unser Vorhaben vorstellt, einen Gedenkort zum ehem. Lebensbornheim Kohren-Sahlis zu schaffen.

Wir freuen uns über Ihr Kommen und Ihr Interesse.

FJM im Landkreis Leipzig

Alltag und Rassismus im Landkreis Leipzig

PM Runder Tisch Migration im LKL | 26.01.2017

Seit etwa zwei Jahren steigen Angriffe auf Menschen stark an, die als fremd wahrgenommen werden. Diese reichen von Parolen an Häuserwänden über verbale Attacken bis zu körperlicher Gewalt und Brandanschlägen auf Gemeinschaftsunterkünfte von Asylbewerber*innen. Das Ausmaß solcher Taten (nicht nur) in Sachsen ist erschreckend. Der Landkreis Leipzig macht hier – leider – keine Ausnahme.

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Die Vertreter*innen der landkreisweiten Initiative Runder Tisch Migration möchten in zwei öffentlichen Veranstaltungen diese Problematik thematisieren.

Dazu laden wir Sie recht herzlich ein!

Kundgebung und Ausstellung

7. Februar 2017, 15.00 Uhr – 16.00 Uhr

(die Ausstellung ist bereits ab 10.00 Uhr in der Bornaer Innenstadt aufgebaut)

Borna, Markt / Ecke Reichsstraße

Grußworte

Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Simone Luedtke, Oberbürgermeisterin der Stadt Borna

 

Podiumsdiskussion

8. Februar 2017, 18.00 – 20.00 Uhr

Borna, Stadtkulturhaus / Foyer

Politiker*innen des Landkreises diskutieren, wie mit Rassismus und der rassistisch motivierten Gewalt im Landkreis umgegangen werden kann:

·         Markus Bergfurth, Vorsitzender des SPD Kreisverbandes Leipzig

·         Tobias Burdukat, Kreisrat - Freie Wähler

·         Oliver Fritzsche, MdL und Kreisrat - CDU - angefragt

·         Kerstin Köditz, MdL und Kreisrätin  - Die Linke

·         Lena Nowak, Mitarbeiterin im Team Leipzig der RAA Sachsen e. V.

Moderation: Michael Kraske (Freier Journalist)

 

A N T I D I S K R I M I N I E R U N G S R E G E L (Podiumsdiskussion)

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

 

 

Veranstalter i. A. des Runden Tisches Migration im Landkreis Leipzig

Bon Courage e. V. 

Engagierte Wissenschaft e. V.

Kulturbüro Sachsen e. V.

Netzwerk für demokratische Kultur e. V.

RAA Sachsen e. V.

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Gedenkstunde auf dem Häftlingsfriedhof des KZ-Außenlagers Flößberg

PM Förderverein Gedenkstätte Flößberg e. V. | 25.01.2017

Am Freitag, dem 27. Januar 2017, jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 72. Mal. Der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. und die Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. haben aus diesem Anlass

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eine Gedenkstunde auf dem Häftlingsfriedhof des KZ-Außenlagers Flößberg im Großen Fürstenholz, am 27.01.2017, 09.00 Uhr geplant.

Hiermit laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. 

Dieses Jahr unterstützen uns das Flexible Jugendmanagement und Schüler der Mittelschule Kitzscher bei dieser Veranstaltung. 

Freundliche Grüße

Förderverein Gedenkstätte Flößberg e. V.

Torsten Wünsche

-Vorsitzender-

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www.facebook.com/erinnerungsort

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„Ich bin Wählerisch!“ - Wahlprojekt an Schulen in Sachsen

Sächsische Schülerinnen und Schüler werden bei „Ich bin wählerisch!“ dazu befähigt, sich kritisch und konstruktiv mit dem Wahlprozess, demokratischen Mechanismen und Parteiprogrammen auseinanderzusetzen. Die beteiligten Jugendlichen erlangen Kompetenzen zur Meinungsbildung und Gruppenmoderation, mit dem Ziel, diese Fähigkeiten an ihre Mitschüler in eigenen Unterrichtsstunden weiterzugeben. Das Projekt wurde bereits 2013 und 2014 durchgeführt und in Zusammenarbeit mit der TU Dresden evaluiert. Den Projektbericht 2014 finden sie auf www.ichbinwaehlerisch.de

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Das Projekt wird von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Landesschülerrat Sachsen und der Aktion Zivilcourage e.V. umgesetzt.

Wir bieten Ihnen folgende Bildungsangebote an:

Peer-Projekt: Juni bis September 2017
Das Herzstück des Projektes ist eine mehrtägige Peer-Ausbildung von etwa 200 Jugendlichen aus 100 sächsischen Schulen. Die engagierten Jugendlichen sind zwischen 14 und 18 Jahre alt und halten vor der diesjährigen Bundestagswahl 90-minütige interaktive und multimediale Workshops im Unterricht. Einbezogen werden alle Schulformen, der Fokus liegt jedoch besonders auf weiterführenden und berufsbildenden Schulen im ländlichen Raum. Die Jugendlichen erfahren durch Studierende gesellschaftswissenschaftlicher Fächer ein Mentoring, um auch in herausfordernden Situationen oder Diskussionen im Klassenraum Unterstützung zu erfahren.
Ausbildung Region Dresden: 15.06. – 17.06.17
Ausbildung Region Chemnitz: 10.08. – 12.08.17
Ausbildung Region Leipzig: 17.08. – 19.08.17
Gern können Sie einige Ihrer Schüler/innen, für die sich für das Projekt interessieren, direkt ermutigen daran teilzunehmen. Fahrt- und Übernachtungskosten werden erstattet. Die Workshops werden dann im August/September im Unterricht von den ausgebildeten Peers für Mitschüler in 90 Minuten durchgeführt.

„Vertretungsstunde“: September 2017
Nach dem bewährten Konzept der Jugendzeitschrift „SPIESSER“ führt die Aktion Zivilcourage e. V. sogenannte Vertretungsstunden mit prominenten Musiker/innen, Schauspieler/innen und Sportler/innen an Schulen in Sachsen durch. Die beteiligten Akteure halten eine Schulstunde (45 Minuten) zu „Politik & Wahlen“ ab und ermöglichen den Schüler/innen so einen ganz neuen Zugang zur Thematik.

Für weitere Informationen: www.ichbinwaehlerisch.de oder wahl@aktion-zivilcourage.de (siehe Flyer)

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Sächsicher Förderpreis für Demokratie 2017

Es ist soweit: Die Ausschreibung zum Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2017 ist offen. Ab sofort können sich Projekte, Initiativen und Kommunen mit ihrem Engagement für Menschenrechte, den Schutz von Minderheiten und mehr Demokratie vor Ort für den Preis bewerben.

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Gesucht sind Projekte in und für Sachsen, die Beteiligung und Inklusion, eine aktive Gedenkkultur, Mitmenschlichkeit und Solidarität fördern und sich in ihrer Region gegen Rechtsextremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit stark machen.

Gespannt sind wir auch auf die Einreichungen von Kommunen, die mit ihrem Beispiel zeigen, wie eine offene, solidarische Gemeinde aussieht – eine Stadt- oder Dorfgemeinschaft, in der alle Bewohnerinnen und Bewohner einen Platz haben, Sicherheit, Gehör und Zukunftsperspektiven finden.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen gibt es auf
http://demokratiepreis-sachsen.de.

Bewerbungsschluss ist der 20. August.

SAVE THE DATE !
Die Preisverleihung findet am 6. November 2017 in der Staatsoperette im Kraftwerk Dresden-Mitte statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie 2017 wird ausgelobt von der Amadeu Antonio Stiftung, der Cellex-Stiftung, der Dirk-Oelbermann-Stiftung, der Freudenberg Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung und der Stiftung Elemente der Begeisterung. Mit ihm werden innovative Projektbeispiele aus der Zivilgesellschaft prämiert und ermutigendes Engagement von Kommunen ausgezeichnet.

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