Lernen an Gedenkstätten

– Möglichkeiten und Grenzen der Gedenkstättenpädagogik

Kurzbeschreibung:                  

Das Projekt besteht aus drei Teilprojekten, die sich aufeinander beziehen bzw. von einander profitieren. Im ersten Teil ist eine eintägige interne Weiterbildung im Verein für bereits engagierte Teamer_innen geplant. Hierbei soll es vor allem darum gehen ein Konzept für die Durchführung eines Workshops zum Thema Judenfeindschaft – gestern und heute zu entwickeln, welches bei der nachfolgenden Gedenkstättenfahrt Anwendung finden soll. Hierzu wird ein Fachreferent eingeladen, welcher die Entwicklung des Konzeptes unterstützt. Im zweiten Teilprojekt steht die Durchführung der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz im Mittelpunkt. Diese wird begleitet durch zwei Vorbereitungs – und Nachbereitungstreffen. In den Vorbereitungstreffen werden die TN inhaltlich auf die Thematik vorbereitet. Dabei kommt der Workshop zur Judenfeindschaft zur Anwendung. In den Nachbereitungstreffen wird die Fahrt reflektiert und es werden Handlungs – und Argumentationsstrategien für und mit den TN erarbeitet zum Thema Weitergabe des gelernten Wissens und Umgang mit Holocaustleugnung. Die Treffen sind mit je zwei Stunden angesetzt.

Parallel ist eine mehrtägige Fortbildungs – und Vernetzungsveranstaltung für Akteure aus dem Landkreis geplant, die sich im selben oder ähnlichen Themenfeld bewegen. Neben weiterbildenden Workshops in Borna, wird es einen praktischen Teil in der Gedenkstätte Pirna Sonnenstein geben. Es ist ein weiteres Treffen im Anschluss an die Durchführung der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz geplant. Hierbei können auch andere Träger ihre Erfahrungen reflektieren.

Projektträger: Bon Courage e.V.